Buchtip: Der Wahnsinn der Massen

(C.O.) Der britische Autor und Journalist Douglas Murray ist eine jener Figuren des öffentlichen Diskurses, wie sie in Österreich oder Deutschland kaum existieren: stockkonservativ mit einem gehörigen liberalen Einschlag, also in der herkömmlichen politischen Ordnung klar rechts, aber ohne jeglichen Hautgout des Ewiggestrigen, und bar jenes fundamentalkatholischen Miefs, mit dem dergleichen hierzulande oft verbunden ist. Hauptberuflich ist der Oxford-Absolvent Mitherausgeber des angesehenen Magazins “Spectator”, regelmäßig schreibt er im “Guardian”, der “Sunday Times” und im “Wall Street Journal”. weiter hier: “Wiener Zeitung“)

 

 

 

 

5 comments

  1. Mourawetz

    Die Emanzipationsbewegungen haben sich mit ihrem Hass auf weiße, alte Männer selbst delegitimiert.

  2. Gerald Steinbach

    Man sieht die Symptome, aber nicht die Ursachen , wie recht der Douglas hat.
    Nach Durchsicht des link und durchlesen des ersten Leserbriefes(sind eh nur zwei) kommt der og Satz mit den Symptomen und Ursachen wieder hervor.

    “Inzwischen hat sich der europäische Islam geändert. Nur 20 % stehen für Werte wie oben beschrieben. ”

    Wie viele in Ö haben den Erdogan gewählt, ich glaube es waren 76 Prozent, tja….man will die Ursache einfach nicht wissen

  3. Johannes

    Als Überbegriff dieser Entwicklung würde ich Dekadenz verwenden. Das erreichen bestimmter legitimer Ziele führt nicht zu Zufriedenheit und Glück sondern, so scheint es, zu Hass und totaler Ablehnung jener Gesellschaft die man dafür verantwortlich macht das man sich Rechte von ihr erstreiten musste.

    Der Kampf für seine Anliegen war zum Lebenszweck geworden, jetzt da die Gesellschaft diese Anliegen bedingungslos akzeptiert verliert die Bewegung ihren Lebenssinn und macht kurioserweise ihre ehemaligen Kontrahenten (die Geselleschaft) erst recht zum Hassobjekt.

    Das verändern der Gesellschaft ist zum Lebensinn geworden und was liegt näher als die eigene Gesellschaft mit archaischen Gesellschaften crashen zu lassen. Es scheint das höchste Glücksgefühl für viele der ehemals um ihre Anerkennung kämpfenden zu sein nun einen Stellvertreterkrieg führen zu lassen.

    Man stellt sich auf die Seite der archaischen Zuwanderer, kämpft für deren angeblichen Rechte und erfreut sich daran die verhasste Gesellschaft wieder in die Knie zu zwingen, ohne im Eifer daran zu denken das man gerade selbst das größte Opfer werden wird wenn dieser Konflikt dann wieder gewonnen wird.

  4. Rennziege

    Ich habe dieses Buch Douglas Murrays gerade zu Ende gelesen, im Original: “The Madness of Masses — Gender, Race and Identity” (der Untertitel ist mutiger als in der hier zitierten übersetzten Version). Der Mann ist genial und mutig, wagt wider den großteils verordneten Zeitgeist zu löcken und belegt seine Darlegungen mit soliden Quellen. Er erinnert mich stark an den kanadischen Psychologie-Professor Jordan B. Peterson, dessen Vorlesungen ein gewaltiges Online-Publikum haben, wöchentlich auch, gekürzt, in der “Achse des Guten” auftauchen,
    Ja, es gibt sie noch, die Aufrechten und zwangsläufig politisch Unkorrekten — seltsamerweise nur in angloamerikanischen Gefilden, nicht in Europa (hier von winzigen Ausnahmen abgesehen, die aber von den Mainstream-Medien und medialen Gurus postwendend ins Verlies der Pfui-“Rechten” bugsiert und mundtot gemacht werden. (Ein Wunder, so mutet es an, dass unser Hausherr Christian Ortner noch unbegleitet die U-Bahn zu besteigen wagt.)
    Mit lieben Grüßen, Eure Rennziege

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