Buchtip: Die Einzelfalle

Von | 8. Februar 2017

(ANDREAS TÖGEL) Das vorliegende Buch beschäftigt sich – anders als der Untertitel (“Warum der Feminismus ständig die Straßenseite wechselt“) es erwarten lässt – weniger mit dem Feminismus, als mit dem Phänomen der Masseneinwanderung aus fremden Kulturkreisen – und den sich daraus ergebenden Problemen. Wenn vorwiegend männliche Migranten (der Begriff „Flüchtling“ verbietet sich deshalb, weil niemand aus Österreich nach Deutschland „flüchten“ muss, der zuvor eine ganze Reihe sicherer Drittstaaten durchquert hat), die zutiefst patriarchalischen und gewaltaffinen Zivilisationen entstammen, in Deutschland auf Menschen treffen, denen jeder Wille zur Selbstbehauptung und –Verteidigung systematisch abtrainiert wurde und wo die Männer zu verweichlichten Memmen degeneriert sind, dann kracht´s eben im Gebälk.

Feministische Männerverächterinnen empören sich unserer Tage nicht etwa über den Umstand, dass muslimische Zuwanderer Frauen, wie sie es eben von zu Hause gewöhnt sind, als Menschen zweiter Klasse, als nach Belieben verfügbares Freiwild betrachten, beschimpfen, handgreiflich belästigen, nicht selten sogar vergewaltigen. Nein, sie nutzen diese Untaten vielmehr dazu, ihre völlig undifferenzierte Männerhatz noch weiter zu intensivieren und so zu tun, als ob auch westlich sozialisierte Männer unentwegt und wie selbstverständlich, allein oder in Rudeln, über „ihre“ Frauen herfallen würden. Die von Frauenrechtlerinnen seit vielen Jahren geforderte Verschärfung des Sexualstraftrechts rückt endlich in Reichweite – übergriffigen Zuwanderern sei dafür Lob und Dank!

Radikale Linke und Islamversteher jeden Kalibers, haben angesichts der berüchtigten Silvesternacht 2015/16 nichts Besseres zu tun, als die Empörung autochthoner Männer über diese Vorgänge als nichts weiter als „gekränkte Besitzansprüche“ zu deuten. Dass systematische Übergriffe auf Frauen, in noch so gut wie jedem Krieg als planmäßiges Mittel zur Demütigung der Unterlegenen (Frauen und Männer!) eingesetzt wurden, ist den intellektuellen Verbündeten der „Flüchtlinge“ noch gar nicht aufgefallen.

In einer Gesellschaft, in der „Vater Staat“ zum einzigen noch anerkannten und geschätzten Vater emporgewachsen ist, können Frauen nicht länger mit männlichem Beistand im Falle intolerabler Nachstellungen rechnen. Vater Staat ist doch – von der Wiege bis zur Bahre – für alles zuständig, also auch für die Sicherheit (der Frauen). Auf die Anwendung von Zwangsgewalt (etwa zur Gefahrenabwehr) erhebt Vater Staat sogar einen monopolistischen Anspruch.

Fazit: Der moderne deutsche Mann dokumentiert Übergriffe aller Art heute lieber mit dem Smartphone (kommt gut auf youtube!), als dass er am Ende infolge beherzten Einschreitens jene Prügel zu beziehen riskieren würde, die auszuteilen ihm längst abgewöhnt wurde. Schön, derart zivilisiert zu sein, dass man auch den Weg zum eigenen Untergang noch frohen Mutes beschreitet, nicht wahr?

 

Die Einzelfalle

Warum der Feminismus ständig die Straßenseite wechselt

Ellen Kositza

Verlag Antaios

158 Seiten, broschiert

ISBN: 978-3-944422-17-6

13,- Euro

Link zum Verlag

7 Gedanken zu „Buchtip: Die Einzelfalle

  1. Rado

    Immer mit der Ruhe, kann man da nur raten! Würde niemals zugunsten einer Frau (außer meiner eigenen) “beherzt einschreiten”. Das Risiko einer progressiv-modernen-emanzipierten Frau zu “helfen”, die das eigentlich gar nicht will, ist einfach zu hoch!

  2. mariuslupus

    Fazit, das Problem sind nicht die mit entsprechenden Pheromonen und Testosteron ausgestatetten “Flüchtlinge”, arabischer und afrikanischer Provenienz. Das Problem sind auch nicht die Feministinen. Das Problem sind die Feministen. Merke, ohne Feministen, keine Feministinen.

  3. Mona Rieboldt

    Erst geht die Erziehung dahin, dass kleine Jungen im Kindergarten im rosa Röckchen mit bunten Bändern tanzen müssen (so geschehen in Franken/Bayern), dann sollen sie mit Puppen spielen, später auf keinen Fall aggressiv sein und sich anpassen, brav sein in der Schule. Nun schafft die Politik hundertausende junge gewaltaffine Araber ins Land, die so sozialisiert wurden, dass für sie jede Frau hier eine Schlampe und Nutte ist, weil wir nicht in einem Käfigsack herum laufen, und nun sollen die derart erzogenen jungen deutschen Männer auf einmal total aggressiv werden und die Frauen hier verteidigen. Jetzt wird den Männern vorgeworfen, sie seien Weicheier etc.

    Richtig ist, dass kein Deutscher die Brutalität dieser moslemischen Araber hat, zu dem nicht gewohnt ist, täglich in Rudeln herum zu laufen. Und letztlich gibt
    es mehr junge männliche Araber als junge deutsche Männer, wenn nicht schon jetzt, dann in wenigen Jahren.

  4. Rado

    Deutschen (europäisch-westlichen) Frauen kann man eigentlich nur eines raten:
    GEWÖHNT EUCH DRAN!
    🙂

  5. Thomas Holzer

    Provokante Frage:
    Weiß eigentlich jemand, wie viele Menschen aus “Franco-Spanien” und “Salazar-Portugal” geflohen sind?

  6. Kaliyuga

    „Die Natur setzt sich durch“, wußte der römische Philosophenkaiser Marc Aurel, und die tote Konstruktion der sog. „Gleich-berechtigung“ des wesentlich Ungleichen verdunstet alsbald selbst noch auf den kalten Wassern von Rhein und Donau.

    Alexis de Tocqueville fasste die Schwäche des Mannes und die Liederlichkeit des Weibes trefflich, die sich ergebe, in case you „give to both the same functions, impose on both the same duties, and grant to both the same rights; they would mix them in all things – their occupations, their pleasures, their business.” Diese einfache Einsicht nachzuvollziehen, kann heute selbst Rechten beiderlei Geschlechts, im seltsamen Gleichklang mit offensichtlich von links her absorbiertem Gedankengut, schwerfallen. Ein Priester des freilich gefallenen Luthertums meinte vor einiger Zeit sinngemäß bemerken zu müssen, wer die Gleichberechtigung kritisch sehe, könne sich doch angesichts der stattfindenden Migration eigentlich entspannen. Die Beobachtung ist nicht nur unzutreffend, ihr fehlt aus metaphysischer Perspektive Wahrheit und Tiefe. Ganz so, als ob das Patriarchat bis vor wenigen Jahrzehnten nicht auch im christlichen Europa gelebt und für ein deutlich höheres Maß an Ordnung gesorgt hätte, als es heute herrscht.

    Die bezaubernde Journalistin Ilana Mercer, Tochter eines Rabbiners, wußte im letzten Jahr mehr als die aufgeklärten, auf ihre Rechte pochenden Einheitsmenschen, von ganz links bis ganz rechts, des wohlstandsverluderten Westens. Sie zitierte Journalisten, die „oft ungläubig fragten: Aus welchem Grund reisen westliche junge Frauen zu IS-Kämpfern?“ – „IS-Männer glauben nicht an die Gleichberechtigung der Geschlechter.“ Frauen auch nicht, tief im Inneren. Nicht, wenn die Hormone wüten.“

    Hinzuzufügen bleibt nur, daß um den Mann und sein Männliches am Ende nicht herumzukommen ist. Der falsche „Vater“, der nun „Staat“ heißt und die modernen Frauen, die noch und bis in Ewigkeit kaum allein über eine Wiese und gern zusammen auf die Toilette gehen, in Sicherheit bettet, ist freilich ein schwaches Surrogat gegen einen wirklichen Mann.

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