Buchtip: “Infantilismus: Der Nanny-Staat und seine Kinder”

Europa im Umbruch. Die politische Elite ignoriert die von ihr selbst in Gang gesetzten Umwälzungen und flüchtet sich in eine infantile Traumwelt. Sie glaubt ernsthaft, mit dem Drucken von Geld Europas Wohlstand erhalten zu können. Sie öffnet die Grenzen, ohne die dramatischen Folgen auch nur annähernd einschätzen zu können. Auch nach dem x-ten blutigen Massaker lautet die Parole: Wir schaffen das! Das Klima wird mit Windrädern gerettet, und der Unterschied zwischen Frauen und Männern ist nur ein soziales Konstrukt. All das ist Ergebnis und Ausfluss einer infantilen Politik. Einer Politik, die die Realität völlig negiert. Fakten, Argumente und Empirie zählen nicht mehr. Träume, Emotionen und Wünsche bestimmen das politische Handeln. Auf Kritiker reagiert die politisch-korrekte Elite trotzig mit Verboten und Drohungen. Einen ernsthaften öffentlichen Diskurs gibt es nicht mehr. Diese Infantilisierung betrifft alle gesellschaftlichen Bereiche. Wir leben in einer infantilen Gesellschaft, in einer großen Villa Kunterbunt. In ihr sind Eigenverantwortung, Ernsthaftigkeit, Leistungswille, Disziplin, Authentizität und Wahrhaftigkeit verbotenes Terrain.

In diesem Band beschäftigen sich bekannte Autoren, Journalisten und Wissenschaftler mit der Infantilisierung der europäischen Gesellschaften, den Ursachen und Folgen. Mit Beiträgen der OrtnerOnline-Autoren Andreas Tögel und Werner Reichel. Zu beziehen hier

 

 

2 comments

  1. Lisa

    Die Beliegt heit von “I have dream” ist ungebrochen. Und ich denke mal, dass diese zu grossen Teilen nur noch virteuell erlebt e Wirkichkeit dazu beigetragen hat, die Menschen nicht mehr ermutigt, an der sinnlichen Realität zu wachsen und zu reifen, sondern allzu lange in der Phase des “magischen Welterlebens” der Zwei-is Fünfjährigenhält. Denn Realität tut manchmal weh – unangnehmes Zeug aus dem Cyperspace kann einfach ignoriert, abgefiltert, weggeklickt werden und man kann einlieblicheres Märchen lesen oder anhören, wenn einem das mit dem Machnadelbaum oder dem Rollenden Kopf nicht gefällt… Nur wissen echte Kinder imUnterschied zu kinisch gbliebenen Erwachsen, dass es neben dem Märchenbuch den viel interessanteren Spielplatz mit den echten Spielameraden gibt. Es gibt Jugenlidche, die doch cnoh ihr gnzes Leben vor sichhaben, die Nächte im £internet zubringen, die Schule und den Alltagnur so an sichvorbeirauchen lassen und nur drauf warten, wieder ins Netz zu könnnen. Traurig – aber offensichtlich wird die Realität als so unbefriedigend, schmerzhalft, unkontrollierbar und bedohlich erlebt, dass ihr die Virtualität, die Phantasie vorgezgen wird.

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