Buchtip: “Tötet sie, wo ihr sie trefft: Islamischer Antisemitismus”

(ANDREAS TÖGEL)  Anders als der Titel es nahelegt, beschäftigt sich der Politikwissenschaftler Michael Ley in diesem Buch nicht nur mit dem in den heiligen Schriften des Islam – Koran, Sira und Hadith – grundgelegten Antisemitismus mancher Muslime. Mit deren Masseneinwanderung in Europa ist nämlich keineswegs nur eine Zunahme des Antisemitismus verbunden, denn „Allah ist ein Feind aller Ungläubigen.“ (Sure 2, 98).

Das mit der voranschreitenden Islamisierung der Alten Welt verbundene Problem bringt der Autor folgendermaßen auf den Punkt: „Wie eine Glaubensgemeinschaft, die weder die Trennung von Staat und Religion prinzipiell anerkennt noch andere Religionen als gleichwertig akzeptiert, Teil eines Staates und einer Zivilgesellschaft werden will, bleibt unklar.“ Göttliche Gebote können sich eben niemals von Menschen gemachten Gesetzen unterordnen. Ein unauflösbarer Widerspruch.

Nach dem Nationalsozialismus und dem Kommunismus kommt auf Europa mit dem politischen Islam demnach also eine dritte Form des Totalitarismus zu.

Linke Intellektuelle verkennen die mit dem „Einwanderungs-Djihad“ verbundenen Gefahren, weil sie mit Religion grundsätzlich nichts anfangen können und daher keinerlei Sinn für den religiös basierten Hass  auf die „Ungläubigen“ – insbesondere die Juden unter ihnen – haben. Dass der Koran mit judenfeindlichen Stereotypen durchsetzt ist, nehmen sie nicht ernst. Dass sich in allen drei heiligen Schriften des Islam explizite Tötungsaufrufe gegen Juden und andere „Kuffar“ finden, bleibt nicht ohne Folgen. Die ersten europäischen Opfer des neuen Djihad sind die Juden, die bereits begonnen haben, Frankreich in Scharen zu verlassen.

Dass der Islam – anders als Judentum und Christentum – weder ein explizites Tötungsverbot, noch eine Trennung von transzendenter Religion und weltlicher Herrschaft kennt, wird in Europa – zum eigenen Schaden – vielfach ignoriert.
Ley schlägt einen weiten historischen Bogen von den heiligen Schriften des Islam über den Mythos von al-Andalus, weiter über die von muslimischen Theoretikern wie Sayyd Outb vorangetriebene Synthese von europäischem und islamischem Antisemitismus (die im Schulterschluss der Nationalsozialisten mit den von Hassan al-Banna gegründeten Muslimbrüdern ihren stärksten Ausdruck fand), bis in unsere Tage.

Hamed Abdel-Samad stellt fest, dass der Antisemitismus nirgendwo so stark ausgeprägt ist wie in der arabischen Welt. Bezeichnend ist, dass „Die Protokolle der Weisen von Zion“ und Adolf Hitlers „Mein Kampf“ in den arabischen Ländern bis heute in hohen Auflagen gedruckt und begeistert gelesen werden. Der Judenhass wird dort bereits mit der Muttermilch verabreicht und – auch nach einer Migration in den Westen – selten abgelegt.

Das beachtliche Talent der Muslime, sich immerfort zu Opfern zu stilisieren, kommt in ihrem erfolgreichen Bemühen zum Ausdruck, „Islamophobie“ als eine gegen sie gerichtete Mutation des Antisemitismus zu deuten. Welcher atemberaubende Zynismus!
Leys Ausblick ist düster: „Das 21. Jahrhundert wird von einem globalen Kampf gegen den Islam geprägt sein.“

Tötet sie, wo ihr sie trefft: Islamischer Antisemitismus
Michael Ley
ISBN: 978-3-982033624
104 Seiten
10,- Euro

15 comments

  1. Falke

    (etwas) O.T.: “Tötet sie, wo ihr sie trefft” – das gilt natürlich für alle Ungläubigen, vor allem, wenn sie derart schändliche Feste feiern, wie etwa Weihnachten: Straßburg hat es uns gerade eben wieder bewiesen. Da helfen auch keine Poller vor Weihnachtsmärkten, der Wille Allahs kann immer und überall durchgesetzt werden, es müssen nicht immer Lastwagen sein. Besonders zynisch sind die raschen Beileidsbekundungen des deutschen Regierungssprechers Seibert, auch bekannt (oder eher berüchtigt) durch seine sofortige und genaue Einschätzung der Ereignisse in Chemnitz. Mal sehen, wieviel tausend Polizisten jetzt zusätzlich zum Breitscheidplatz und zu den anderen Weihnachtsmärkten gekarrt werden. Sehr bald werden sie wohl überhaupt verboten werden – weil ja der Islam bei uns keinesfalls verboten werden darf.

  2. Gerald Steinbach

    Falke
    Täter natürlich ein amtsbekannter Gefährder der sich frei bewegen durfte, bei den Gelb Westen war man da schon rigoroser , diese saßen zu tausenden in Gefängnissen

  3. Falke

    @Gerald Steinbach
    Ein Panoptikum der gespielten Betroffenheit – offenbar ohne dass sich die Politiker im geringsten (mit)schuldig fühlen. Dem Raucher in der Hofburg blieb es immerhin vorbehalten, gleich vorbeugend noch “Offenheit” einzufordern – also ja keinen “Generalverdacht” und vielleicht genaue und enge Übewachung potenzieller islamischer Täter.

  4. sokrates9

    Es ist doch schon völlig normal dass “Weihnachtsmärkte” mit schwerbewaffneten Polizisten und Poller geschützt werden müssen, über Ursachen wird nicht diskutiert! Wie ist es eigentlich mit dem niederösterreichischen Landesrat der kriminelle Flüchtlinge besser internieren wollte!!? Wo ist jetzt Mickl Leitner, Konrad und die Caritas nach dem Mord eines Afghanen, der nicht abgeschoben werden konnte da ihm in der Heimat die Todesstrafe droht??Hat die Caritas für diesen Typen 3000.-€ im Monat kassiert? Was kosten uns solche Goldstücke?? Man müsste mal hinterfragen warum der Staat solche NGO´s mit Millionenbeträgen unterstützt!

  5. GeBa

    Wenn ich an die Neujahrsrede 2018 unsere nicht geschötzten BP denke, kommmt mir hete noch das
    Kapiert der nicht, woher und mit wem der Antisemitismus in unser Land getragen wurde? 🤮
    Sie und Er in Syrien ebenfalls zum 👎

  6. Falke

    Zu Straßburg: Der französische Innenminister sowie die Presse machen sich noch zusätzlich lächerlich: “Motiv des Täters unklar” 🙂

  7. Mona Rieboldt

    Ja diese Textbausteine der Politiker zu dem Attentat in Straßburg isind nur noch schwer erträglich. Klar, das Motiv ist doch offiziell immer unklar. Ob ein Afghane eine 16jährige ersticht, ob eine Afrikanerin ihre 2jährige Tochter getötet hat oder Weihnachtsmarkt in Straßburg. Das Motiv ist immer unklar. Und die Täter sind traumatisiert und/oder psychisch krank.

  8. astuga

    @Falke
    Welches Motiv er auch immer hatte…
    Eines ist klar, die eigentlichen Opfer sind die Muslime, da er dem Ansehen des Islam geschadet hat.
    Also ist der Täter in Wahrheit islamophob.
    *Zynismus off

    So wurde in der Vergangenheit tatsächlich nach Terroranschlägen von Muslimen wie auch westlichen Politikern argumentiert.

  9. cosinus

    Was fehlt, ist ein “Runder Tisch gegen Rechts”. Das löst zwar kein Problem, aber der Beifall der Politisch Korrekten ist gewiss. Was ja genügt.

  10. fxs

    Deswegen muss auch die einheimische Bevölkerung per Gesetz vollkommen entwaffnet werden, damit sie sich gegen die imortierten Gewalttäter nicht wehren kann.

  11. jaguar

    Und lt. TV Berichten mußte der Täter einige seiner letzten von insgesamt 27 Strafen gar nicht absitzen…jaja, die 68er in der französ. Justiz. So konnte sich auch derjenige, der einen 82jährigen Priester in der Kirche glaublich 2016 köpfte, sich mit Fußfessel frei bewegen…

  12. astuga

    Zur Erinnerung…
    Im offiziellen Diskurs und der Wiener Stadtpolitik ist es ohnehin bereits wieder vergessen.

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