Bürger, benimm dich – oder wir stupsen dich

Von | 11. Juni 2015

“…..Die Politik scheint zu realisieren, dass die immer neuen Verbote und Regulierungen so langsam zu einer kritischen Masse an Bürgern führen, die sich die Bevormundung nicht länger gefallen lässt. Selbstverständlich mündet diese Erkenntnis nicht in die naheliegende Lösung, den Menschen mehr Freiheit über ihr eigenes Leben zu lassen. Vielmehr zeigen sich die Regierungen erfinderisch bei der Suche nach neuen Methoden, um die zunehmende Lenkung aller Lebensbereiche in unvermindertem Maße fortsetzen zu können. Ein Weg, den Untertanen die Illusion des freien Willens zu lassen, ist das Konzept des „Nudging“ – das man als „Anstoßen“ oder „Anstupsen“ übersetzen kann –, auf das die US-Administration, die britische Regierung und auch die deutsche Bundesregierung setzen….” (hier)

8 Gedanken zu „Bürger, benimm dich – oder wir stupsen dich

  1. Rennziege

    “So you’re leaving now”, sprach ein kanadischer Partylöwe zu mir, als ich ging. “How about tomorrow? Shall I call you or nudge you?” Nicht ganz ungeistreiche Anmache, zugegeben. Freiich ward sie abgelehnt.

  2. Enpi

    Je älter ich werde, desto mehr bin ich der Meinung, daß Bürger gelegentlich in gewisse Richtungen gelenkt gehören. So sehr unterscheidet sich die eine Menschen- von einer Nutzvieherde nun auch wieder nicht.

  3. Thomas Holzer

    @Enpi
    Und wenn möglich entscheiden auch noch Sie, in welche Richtung?!
    Danke nein

  4. Rennziege

    11. Juni 2015 – 17:46 Thomas Holzer
    Servus! Wie Sie sagen: Es gibt keine Schnapsidee, die nicht augenblicklich von unseren sesselfurzenden Beglückern in das Vakuum ihrer Gehirne importiert wird, um dumpfe Aufmerksamkeit zu erregen und Pfründen zu sichern. Da lob’ ich mir die kanadischen Party-Anmacher. Die sind wenigstens witzig, auch wenn sie abschlägig beschieden werden.

  5. Thomas Holzer

    Das ist der Wesenszug der Demokratie!
    So man nicht tagtäglich eine neue/alte Sau durch das demokratische Dorf jagt, glaubt man, nicht wahrgenommen zu werden, und wird auch nicht wahrgenommen.
    Quantität geht definitiv vor Qualität, leider!

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