Bürger und Pöbler – der Polit-Hooligan der Gegenwart hat zwei Gesichter

Von | 23. Februar 2021

“… Ob Capitol-Erstürmung, Gelbwesten-Protest oder Anti-Corona-Militanz – der Wutmensch ist der politische Phänotyp der Stunde. Blickt man in seine Seele, so stösst man auf nichts: auf kein Anliegen, keine Idee; allenfalls auf Ressentiments. Woher kommt er, und was treibt ihn um? NZZ, hier

6 Gedanken zu „Bürger und Pöbler – der Polit-Hooligan der Gegenwart hat zwei Gesichter

  1. CE___

    Netter Framing-Versuch.

    Wenn man also für sein Recht auf Erwerbsarbeit, Ablehnung von Lockdowns und Übergriffigkeiten wie Zwangstests und Impfnötigung eintritt, hat man also kein Anliegen, keine Idee.

    Ressentiments hat man, korrekt, nämlich gegen alle grossen und kleinen Potentaten unter den Mitbürgern die weltweit zur Zeit gerade Politik und Bürokratie spielen dürfen.

    Ist das jedoch etwas schlechtes für die (angeblich?) “bürgerliche” NZZ ?

    Bürgerliche Freiheiten wurden einem nie geschenkt, die Menschen haben sich diese immer errungen.

    Als was sieht nun den die schweizer NZZ den Wilhelm Tell und den Gesslerhut ? War der Tell nicht auch im Grunde ein “Polit-Hooligan” ? Der Verläufer aller Querulanten hätte doch auch einfach den Gesslerhut bis an das Lebensende grüßen können genauso wie man sich heute das Tragen eines FFP2-Maskenfetzes vorschreiben lässt. So einfach ist das Leben.

    Und die ganzen Querulenten, Querdenker und Polit-Hool’s von 1848 erst. Schrecklich. Und diejenigen CSSR-Polit-Hool’s aus 1968 und aus Ungarn 1956 die sich eine Sowjetisierung nicht gefallen haben lassen. Schrecklich diese ganzen Typen.

    Schecklich finde ich nur eine NZZ die solchen Mist und solche Narrative verzapft.

  2. Johannes

    Auch die NNZ läßt, soweit es mir die Bezahlschranke zulässt zu erkennen, Antifa und BLM außen vor.
    Politisch sehr korrekt, gratuliere.

    Was hat es also mit den leeren Seelen in die zu blicken die NNZ ein Sensorium zu haben glaubt auf sich?

    Drei Gruppen wurden also genannt, schauen wir einmal genauer auf diese Menschen, nicht einfach mit dem Stempel der Stigmatisierung sonder mit dem Versuch sie als unzufriedene enttäuschte Menschen zu erkennen.

    GELBWESTEN: Auslöser dieser Proteste war der Plan Treibstoff in Frankreich massiv auf über 2 Euro zu erhöhen. Die Folge wäre ein massives Sinken des Lebensstandards für Arbeiter und Bauern.

    ANTi-Corona-Militanz: Von Militanz habe ich bis jetzt nicht wahrgenommen. Ich sah Menschen aus allen Schichten der Bevölkerung. Ich bin anderer Meinung als die Demonstranten aber ich würde sie niemals als hohle Seelen bezeichnen, niemals.

    Kapitol-Stürmer: Ist absolut abzulehnen, da gebe ich NNZ recht.
    Die Aufgeheizte Stimmung kam aber wohl im Vorfeld zustande.
    Antifa und BLM durften über Monate Denkmäler und Gedenkstätten schänden. Menschen, oft kriegsversehrte Veteranen wurden aus ihren Rollstühlen gezerrt und geschlagen.
    Das alles war keine Zeile wert, muß wohl am Zeitgeist liegen

  3. Herbert Manninger

    Aha, einerseits der dumpfe, ahnungslose Pöbler. andererseits dann wohl der hochintelligente Angepasste, auch blödsinnigste Anordnungen der,,Elite” untertänigst befolgend.
    Die NZZ kann es oft wesentlich differenzierter.

  4. LePenseur

    Cher Johannes,

    zu einem Ihrer früheren Postings (am 21.2., Burka betreffend) habe ich angefragt, ob ich es als Gastkommentar auf dem LePenseur-Blog bringen darf.

    Darf ich?

    U.A.w.g.

    Herzlichst

    LePenseur

  5. Johannes

    Gerne lieber LePenseur,
    Danke schön, es ist mir eine Ehre.

  6. Johannes

    Korr. Nicht NNZ sondern NZZ , wahrscheinlich ein Freudsche Fehlleistung.

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