Bürgerkrieg statt Euro-Reform?

“… Die Syriza ist ja keine normale Partei, die mit europäischen Kriterien beurteilt werden könnte. Sie ist der Zusammenschluss verschiedener altkommunistischer Gruppen. In Europa hat man diese gefährlichen Wirrköpfe irgendwann in den 70ern ausgeschwitzt oder sozialdemokratisiert. In Griechenland haben sie sich wie in einem Museum der verworrenen Geister erhalten….” (hier, lesenswert)

7 comments

  1. sokrates9

    Hervorragender Beitrag! Sehe das Problem kommunistischer Ideologie darin, dass man seriöse Diskussionen nicht zulässt sondern irgendwelche Killerworte sucht “Rechter” Nazi” Maoist” Leninist” Renegat” und dann sofort jeder Diskussion ausweicht mit der Argumentation mit einem… diskutiert man nicht..
    Genau diese Kultur des niederkartäschens jeder Argumentation verhindert Erkenntnis!
    Es Lebe These – Antithese- synthese- lernt man in der neuen Mittelschule nicht mehr…

  2. michelle

    wirklich ausgezeichneter Kommentar ! Die Kummerln sind wohl die Letzten, die Lösungen anbieten können !

  3. Thomas Holzer

    “Und das Auftreten der neuen griechischen, im eigentlichen Sinne national-sozialistischen Regierung…….”
    Welche nur aus Linksradikalen besteht!
    Die Antisemitischen Ausfälle des “Führers” der Anel stehen nicht alleine; angeblicher Weise hat auch ein gewisser Herr Varoufakis während einer Radiosendung vor wenigen Jahren in Australien Israel das Existenzrecht abgesprochen; auch der Herr Tsipras soll schon mehr als nur einige antisemitische Rülpser coram publico von sich gegeben haben.
    Nationalen- und internationalen Sozialisten sind Minderheiten nur solange willkommen, als sie diese zu Sündenböcken für ihr eigenes Versagen “stempeln können”; da ist es egal ob es sich um Religionsgemeinschaften, Klassen oder Volksgruppen handelt.
    Alle!, die Gleichheit und Einheit und Konformität verlangen, und bereit sind, zu versuchen, dies zu erreichen -natürlich auch mit Zwang- sind links, und nichts anderes.

  4. Rennziege

    Höchst seltsam, dass fast der gesamten EU-Nomenklatura der Allerwerteste auf Grundeis geht, wenn griechische Kommunisten und Antisemiten mit der bewährten levantinischen Chuzpe auftreten. Damit war doch zu rechnen, oddärr? Seltsam auch, weil die neue griechische Regierung in den heiligen Hallen der “Friedensidee” durchaus etliche Brüder und Schwestern im Geiste hat.

  5. aneagle

    wer schlechtes Benehmen, kindische Trotzhaltung und wirren demokratieschädlichen Extremismus mit coolem Charisma verwechselt, ist bei der neuen griechischen Tragödie, pardon Regierung, bestens bedient.

    Eines aber ist neu: Ein Finanzminister der brüllend stolz darauf ist ein Spieltheoretiker (Schwerpunkt: Theorie) zu sein. Das ist ja soooo beeindruckend !

    Schäubelchen kränk dich nicht und Mario Draghi pass auf, da kommt Konkurrenz !! Dein Job wackelt ! schau wenigstens, ob du auch so eine schöne western-Lederjacke im second Hand laden ergatterst und übe schon mal palavern mit der lässigen Faust in der leeren Hosentasche ! 🙂

    Den Griechen kann man nur viel Glück wünschen und empfehlen sich anzuschnallen.
    Eine Anbiederung an diese Professionistentruppe wird Griechenland nicht näher zur Drachme bringen, sehr wohl aber den Euro.

  6. Thomas Holzer

    Die “wirkliche” “levantinische Chuzpe” hatte wenigstens noch Niveau! Insofern muß man die Nachfahren der Levantiner wirklich in Schutz nehmen.
    Man sollte in Bezug auf diese Kommunisten-Truppe eher von “balkanischer Chuzpe/Hinterfotzigkeit” schreiben 😉

  7. Fragolin

    Eigentlich kann ich die Griechen verstehen: Wenn die “seriösen” Parteien (was für ein Wortpaar!) ihre Seriosität verloren haben (oder besser, die Maske der Seriosität), dann kann ich auch das Schmuddelkind wählen. Eh schon wurscht. Die Kiste ist und bleibt verfahren, aber ehe wir an die Wand knallen, geben wir nochmal einen kräftigen Rundumschlag in die Fresse!
    Und siehe da, bevor zum Schlag ausgeholt wird, fallen ringsum schon alle freiwillig um. Sozen jubeln über eine Regierung aus Neokommunisten und Neonazis – da findet zusammen, was zusammen gehört – und die großen Töne aus der EU und der EZB weichen schwungvollen Pirhouetten in der Deutung. Putzig!
    Was lernen wir daraus? Wäre 2000 Österreich finanziell vor dem Bankrott gestanden und hätte eine Gefahr für den Euro (gabs ja da blöderweise noch nicht) dargestellt, wäre die ganze EU-Kommission vor Haider in die Knie gesunken statt Sanktionen gegen den Nettozahler Österreich zu verhängen, weil das Volk sich erfrechte, nicht pc zu wählen. Da hat er sich solche Mühe gegeben, der arme Jörgi, den jugendlichen Helden zu spielen und wurde doch nur der tragische Held – zur falschen Zeit am falschen Ort.

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