Burkaverbot in Tiroler Sportgeschäft “solange ich lebe”

Von | 16. Juli 2016

“….Pertisau liegt malerisch eingebettet zwischen den Bergen des Tiroler Karwendelgebirges und des Rofans. Viele Touristen kommen jedes Jahr in den Ort am Achensee – darunter auch Urlauber aus dem arabischen Raum, vornehmlich aus den Golfstaaten. Dem Inhaber eines Pertisauer Sportmodengeschäfts sind Burkaträgerinnen ein Dorn im Auge. Nicht nur Hunde, sondern auch vollverschleierte Frauen sind bei Sport Wöll ausdrücklich nicht erwünscht, wie Aufkleber an der Eingangstür veranschaulichen. “Das bleibt da kleben, solange ich lebe”, erklärt Hubert Wöll (Bild) am Donnerstag gegenüber dem KURIER. “Ich muss den Frauen ja ins Gesicht schauen können, wenn sie sich ein Rad leihen.” (hier)

9 Gedanken zu „Burkaverbot in Tiroler Sportgeschäft “solange ich lebe”

  1. Thomas Holzer

    früher nannte man dies Privatautonomie, und für jeden war es selbstverständlich, daß sich jeder seine Kunden aussuchen darf; aber diese Zeiten sind leider -bis auf weiteres- längst vorbei.

    Erst durch das unsägliche Werken “unserer” Politikerdarsteller wurde dieser Grundpfeiler eine (halbwegs) freien Wirtschaft untergraben und zum Einsturz gebracht.

  2. stiller Mitleser

    aber die Wahrscheinlichkeit daß eine Vollverschleierte sich ein Radl ausborgen kommt ist doch eher gering, nicht wahr?

  3. Gerald Steinbach

    Sinnlos darüber zu diskutieren, genau so sinnlos wie die linke Cafehausbesitzerin, die keine Hofer Wähler als Kunden möchte

  4. Falke

    Das Thema wird ja von den p.c. Linksgrünen sofort auf eine andere Eben gehoben, nämlich angebliche ethnisch-religiöse Diskriminierung. Dabei hat der Ladenbesitzer natürlich keineswegs Moslems oder Arabern das Betreten seines Geschäftes verboten, sondern sich allein auf ein bestimmtes Kleidungsstück bezogen (das übrigens in anderen Ländern – etwas Frankreich – ebenfalls in der Öffentlichkeit verboten ist). Da wird so getan, als ob die Burka zwingend für alle Musliminnen vorgeschrieben sei. Andererseits sind es ja gerade die Grünen, die die Ganzkörperverhüllung – zu Recht – als Unterdrückung der Frau brandmarken. Logik und Konsequenz waren allerdings nie Eigenschaften, mit denen die Grünen und sonstigen Linken in Zusammenhang gebracht werden konnten. Ich wäre ja neugierig, was die Behörden bzw. die Polizei machen würden, wenn eine Touristin aus Afrika oder Südamerika, wo das bei vielen Völkern durchaus üblich ist, plötzlich oben ohne durch ein Tiroler Dorf spazieren würde. Sie würde wohl sofort wegen “Erregung öffentlichen Ärgernisses” festgenommen werden; dabei wäre das ja tatsächlich “ethnische Diskriminierung”.

  5. mariuslupus

    Das heist Prävention. Es geht nur darum einen Kunden, oder Geschäftspartner ins Gesicht schauen zu können. Nicht mehr und nicht weniger.

  6. sokrates9

    Weg mit all den Diskriminierungsgesetzen! Ich würde den Mietpreis für Burkaträgerinnen verzehnfachen! Risiko dass zu blöd zum Fahrrad fahren, Sichtbehinderung! Doch auch das ist lau EU – Recht sicherlich wieder diskriminierend!

  7. stiller Mitleser

    mit Burka kann frau nicht Radl fahren – das ist juristisch wasserfest und dagegen hilft auch keine grüne Sophisterei, aber was den Tourismus anbelangt: wenn die Damen zahlen, dürfen sie auch im Bananenröckchen wandeln, ja sogar sich aufführen wie eine Rockband…

  8. Mona Rieboldt

    stiller Mitleser
    Allerdings dürfte das Rad fahren im Bananenröckchen auch nicht ganz einfach sein *lach*
    Wenn die Burka doch ein Gesichtsgitter hat, dann sieht sie doch gut genug, falls der Gatte ihr erlaubt, Rad zu fahren 😉

  9. Alfred Reisenberger

    Bravo! Ab sofort weiß ich wo ich einkaufen werde, wenn ich in Tirol bin. Außerdem was hat eine Verschleierte in einem Sportgeschäft zu suchen? Ich gehe ja auch nicht in einen Koranladen.

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