“Cancel-Culture,” das Symptom einer intellektuellen Misere

Von | 24. April 2021

“… Ein beträchtlicher Teil dessen, was heute unter den Auspizien politisch korrekter Woke-Kultur «nicht mehr geht», ist Opfer des genetischen Fehlschlusses. Man beschäftigt sich nicht mehr mit der Geltung eines Werkes, sondern mit dessen Urheber. Wehe, es fehlt ihm an Moral. NZZ, hier

Ein Gedanke zu „“Cancel-Culture,” das Symptom einer intellektuellen Misere

  1. Cora

    Wer die Axt an die Giganten legt, die die Basis unserer westlichen, griechisch-abendländischen Kultur bilden, hat nichts weniger im Sinn, als diese zum Umsturz zu bringen. Denkmäler wurden bereits gestürzt und beschmiert. Robert K. Mertons Diktum, wir stünden auf den Schultern von Giganten, wovon auch sein gleichnamiges Buch handelt, hat für diese Generation an Bildungslosen keine Geltung mehr. Zuerst wurden die Aufnahmebedingungen gelockert, Ansprüche gesenkt, Erwartungen zurückgeschraubt, auf dass sie hereinkommen, in die Universitäten, in die Stätten der Bildung. Nun sind sie da und machen sich daran, alles niederzumachen, was nach Kultur ausschaut, wie die Axt im Wald.

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