CH: Uno-Migrationspakt auf der Abschussliste

Von | 13. November 2018

“Dem Bundesrat scheinen langsam Zweifel zu kommen, ob der Uno-Migrationspakt innenpolitisch durchsetzbar ist. Er will nun die parlamentarische Beratung abwarten und dann entscheiden.” (NZZ, hier)

7 Gedanken zu „CH: Uno-Migrationspakt auf der Abschussliste

  1. sokrates9

    Junker spottet über Wien den Migrationspakt nicht gelesen zu haben. Scheint in vielen Ländern der Fall gewesen zu sein! Somit ist es diversen Blogs zu verdanken, dass gewisse Dinge gelesen und auch analysuiert werden!

  2. GeBa

    Vielleicht hat er zu viel Medizin für sein Leiden – was war das nur schnell für eines? – erwischt.

  3. astuga

    “Die Hauptschuld am wachsenden Unmut trägt jedoch die Uno selber.
    So verkündete der jordanische Uno-Hochkommissar Prinz Zeid al-Hussein, man solle die Migration ermutigen, ja eigentlich brauche es ein globales Menschenrecht auf Einwanderung.
    Dieses Prinzip wäre in einer Welt ohne Wohlstandsgefälle und ausgebaute Sozialstaaten zweifellos bedenkenswert, heute würde es wohl gerade im Westen zu massiven Verteilkonflikten und politischen Verwerfungen führen (Anm. von mir: Tut es ja bereits massivst).

    Anders, als das manche Politiker nun suggerieren, ist der Uno-Migrationspakt kein Plädoyer für die Einführung der globalen Personenfreizügigkeit.
    Aber das Bestreben, die Migration zu befeuern, ist unübersehbar – sei es über staatliche Beratung, erleichterten Familiennachzug, erschwerte Ausschaffungen oder allenfalls straffreie illegale Grenzübertritte.
    Die Migranten sind für die Autoren des Papiers vor allem Kollektive, «Gemeinschaften», die es mithilfe von «Führungspersönlichkeiten», Diaspora-Vertretern und natürlich Juristen gegen eine latent bösartige Aufnahmegesellschaft zu schützen gilt; Pflichten kommen dagegen kaum vor.

    Das geht so weit, dass Journalisten, Schulkinder und überhaupt alle Menschen über den positiven Beitrag der Migration aufgeklärt werden sollen, während die Medien für (beliebig interpretierbare) Vergehen wie die Förderung von «Intoleranz» mit staatlichem Geldentzug zu bestrafen wären…”

    (Anmerkung von mir: Also de facto doch ein Plädoyer für eine globale Personenfreizügigkeit. Eigentlich sogar deutlich mehr, denn es sind ja Sanktionsmechanismen vorgesehen wenn Kritik geübt wird.)

    https://www.nzz.ch/meinung/wenn-buerokraten-traeumen-ld.1430947

  4. Rick Schuster

    @selbstdenker
    …nicht nur hassen….diese Leute müssen sich krummlachen, dass dieser Pakt bzw. Vertrag auch noch von genug Representanten dieser zur Plünderung freigegebenen Länder freiwillig so einen Schwachsinn unterfertigen werden…. als ob der Wahnsinn plötzlich zur Normalität erklärt wurde….

  5. fxs

    Der Nobelpreisträger für Ökonomie, Milton Friedman formulierte es so: ‘Man kann einen Sozialstaat haben, oder man kann offene Grenzen haben, aber nicht beides zugleich.‘ Und genau diese “nicht diskriminierende” Teilhabe am Sozialstaat für Migranten soll im UN-Pakt festgeschrieben werden. (Ziel 15 -> Artikel 31, sowie Artikel 38 Punkt a.)

  6. Johannes

    Die Schweiz wird nicht unterschreiben, kein hochentwickeltes Land kann sich darauf einlassen will es nicht innerhalb kürzester Zeit als Nr. 1 Einwanderungsland gelten.
    Es ist ein Pakt wie ihn Faust nicht dramatischer hätte schreiben können, begierig warten bestimmte Kräfte das die Unterschrift geleistet wird und wenn sie noch nicht trocken ist wird das Trommelfeuer bestimmter Medien und Migrationsfanatiker ähnlich einer Stalinorgel auf die Unterzeichnerstaaten, nein auf bestimmte Unterzeichnerstaaten niedergehen.
    Je mehr Staaten nicht unterschreiben umso deutlicher wird die symbolische Wirkung sein.
    Seit Merkel wissen wir wie ungeheuer schnell ein paar unüberlegte Wort zu einem Massenansturm führen können. Die Welt ist zum Dorf geworden, heute dringt alles in einer unglaublichen Schnelligkeit bis in den letzten Winkel dieser Erden und bewirkt dort völlig falsche Erwartungen und Reaktionen.
    Ein falsches Wort, eine falsche Geste und Hundertausende packen ihre Koffer und ziehen los.
    Der Pakt hätte unweigerlich zu einem Exodus geführt. Und die Menschen wären in noch viel stärkerem Ausmaß nach Europa gekommen.

  7. Selbstdenker

    Bereits der Modus mit dem man diesen faustischen Pakt implentieren möchte, lässt alle Alarmglocken läuten.

    In den SN oder im Kurier war dieser Tage ein Leserbrief von einen Aktivisten abgedruckt, der “stellvertretend für ganz Österreich den Migrationspakt unterschreibt”. Dieses Ausmass an Hybris bzw. Cäsarenwahn erinnert fatal an einen anderen Grössenwahnsinnigen, der im Namen eines ganzen Volkes die Welt in den 1930iger und 1940iger Jahren “verändern” wollte.

    Der Objektivist Leonard Peikoff hat in seinem Werk The Ominous Parallels dieses auf einer “erwarteten” (genauer: erzwungene) “Selbstlosigkeit” der anderen aufbauende amoralische Fundament totalitärer Systeme beschrieben.

    Mit jeden Tag an dem sich der Migrationswahnsinn auswächst, sehe ich diese Hypothesen immer mehr bestätigt.

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