Chemnitz: Die Geschichte des “Hetzjagd”-Videos

In Chemnitz fiel beim Kanzlerin-Besuch ein Wort nicht: „Hetzjagd“. Wochen zuvor wurde die quasi regierungsamtlich in Chemnitz festgestellt. Angeblicher Beweis: eine 19-sekündige Videosequenz unklarer Herkunft. Es reichte für eine Regierungskrise um den Verfassungsschutzpräsidenten. Jetzt scheint die Herkunft der Videosequenz geklärt, und die widerspricht der Version aus dem Bundeskanzleramt ganz klar./ mehr

9 comments

  1. sokrates9

    Mich wundert dass Maaßen nicht arbeitsrechtlich klagt! In Österreich wäre er damit – quod erat demonstrandum – erfolgreich! Es wirft auch ein schönes NBild auf die 4. Macht im Staat – den Medien — wiue die hier Pauschal versagen und zu Recht als Lügen / Lückenpresse bezeichnet werden müssen! Investigativer Journalismus wird heute kaum mehr erlaubt ! Es regiert die Welt der “Narrative” – auf Deutsch: – Märchen!

  2. Johannes

    Lieber Herr Grimm, ich stimme in allem mit Ihnen überein nur in einem nicht. Ihr letzter Absatz wird mit der Frage “Welchen Fehler machte Maaßen“ eingeleitet, um dann drei Punkte anzuführen die für sein Verhalten maßgebend gewesen sein könnten. Mit vielen “vielleicht, wenn und aber“ kommen Sie zum Schluss das er tatsächlich für den Posten, wenn ihre – wenn und aber – zutreffen, nicht für den Posten des Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz geeignet sei.
    Dem widerspreche ich aufs heftigste, ich unterstelle Herrn Maaßen das er der Wahrheit gedient hat. Wenn ihn dass für das Amt untragbar macht dann ist das nicht mein Deutschland (als europäischer Nachbar), weil dann hat dieses Land kein Gesicht mehr – weder ein freundliches noch ein unfreundliches – sondern nur noch eine Totenmaske.

  3. Falke

    @sokrates9
    Eine Klage würde ihm wahrscheinlich nichts nützen. Bekanntlich sind in Deutschland auch die Gerichte voll auf “Merkelkurs”, egal, ob sie dabei dasRecht brechen oder nicht.

  4. Rizzo C.

    Ist doch klar, dass Maaßen fachlich völlig ungeeignet war und daher zu Recht entlassen wurde. Ein Geheimdienstchef, der intime Staatsgeheimnisse ausplaudert, beispielsweise dass die Staatskommandöse beharrlich unverschämte Lügen verzapft und damit bewusst ihr ganzes Land in Verruf bringt. Ja, wo gibts denn sowas?

  5. sokrates9

    Ist es nicht erschütternd dass die ganze deutsche Elite der Antifa Zeckenbiss mehr glaubt als den Verfassungspräsidenten??Kein Journalist, kein Politiker traut sich hier aufzumucken! DDR .4 !

  6. Cora

    Merkel und ihr Regierungssprecher hätten ihren zuständigen Beamten des Verfassungsschutzes, in der Person seines Präsidenten Herrn Maaßen, in der Sache befragen müssen. Da sie das nicht taten, viel mehr an die Öffentlichkeit traten, um ungeprüfte Behauptungen, fußend auf Quellen zweifelhafter Herkunft, aufzustellen, kann man das Vorgehen Merkels nur als höchst unprofessionell bezeichnen. Schon der klare Hausverstand sagt, dass man sich vorher intern abstimmt, bevor man ungeheuerliche Anschuldigungen verbreitet. So gesehen ist Merkel als Politikerin völlig ungeeignet, in einer Demokratie, aber auch in einer Diktatur stimmt sich der Machthaber mit seinen Untergebenen ab, wenn er schlau ist. Das kann man von Merkel nicht gerade behaupten.

    Die sog. vierte Macht im Staat, die daraus „Pogrome“ gemacht hat, ist ihr sogleich hinterher gehechelt, auch das höchst unprofessionell. Die arrivierten Medien haben total versagt, das muss man in aller Deutlichkeit sagen. Hätten wir nicht das Internet, der letzten Bastion der Freiheit und der freien Meinungsäußerung, wäre das ein Totalausfall für die westliche Zivilisation, wir stünden am Rande eines Scherbenhaufens.

    Diese Art von Merkels Öffentlichkeitsarbeit stellt alles bisher Dagewesene in den Schatten, wodurch sich der Spalt zwischen Regierung und dem „tumben“ Volk vergrößert zur kaum mehr überbrückbaren Schlucht. Neuwahlen sind anzusetzen, das wäre die logische Konsequenz zumindest in einem liberalen Staat europäischer Prägung.

    Die Reaktion von Maaßen kann man als höchst ehrenhaft bezeichnen. Er konnte es offenbar nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, ungeprüfte Behauptungen, die sich mit jeder Zeitungsnotiz zu einem immer größeren Lügengebäude auftürmten, einfach stehen zu lassen. Die Reaktion Maaßens erfolgte erst zwei Wochen danach, alle Zeit der Welt also, korrigierend von Seiten der Regierung einzugreifen. Da sie das nicht tat, ihn auch nicht konsultierte, blieb Maaßen nichts Anderes übrig, als selbst das Heft in die Hand zu nehmen, um den Unsinn aus der Welt zu schaffen. Er hat daher überhaupt keinen Fehler gemacht. Ich hoffe, Maaßen bleibt uns in Zukunft erhalten. Menschen mit Zivilcourage werden in Deutschland benötigt, dringend benötigt, auch wenn der Artikelschreiber das anders sehen mag.

  7. astuga

    @sokrates9 – Nicht wenn man weiß, dass die Antifa von Politikern und öffentlichen Stellen vor allem auf Gemeindeebene gehegt und gepflegt wird (selbst in Bayern und von der CSU). Vereinzelt wird ihnen sogar die Anreise zu Demos bezahlt, wie durch eine parlamentarische Anfrage bekannt wurde.

  8. Wolfgang Brunbauer

    Die Vorgangsweise der Regierung , insbesonders von der Kanzlerin gegenüber dem hochrangigen Herrn Maaßen , der , wie man erkennen kann, mit aller Zurückhaltung bei der ehrlichen Wahrnehmung blieb und sich nicht parteigenehmer Manipulation der Ereignisse unterwarf, löst bei mir Bestürzung aus. Der Schaden, der mit dem ganzen Theater angerichtet wurde ist nachhaltig. Das betrifft alle Beamten, die mit diesem Exempel in ein System zurückversetzt werden, das wir abgeschüttelt glaubten: preussischer Gehorsam. eine Schande in Europa.

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