China übernimmt Hongkong: EU zuckt mit den Schultern

Während des letzten Jahres der Proteste haben Hongkongs Demonstranten die amerikanische Flagge geschwenkt. China kennt die Bedeutung dieses kleinen Außenpostens vor seiner Haustür mit seiner Redefreiheit und Rechtsstaatlichkeit sehr gut. Haben Sie gesehen, wie die europäische Flagge in Hongkong geschwenkt wird? Nein, und das aus gutem Grund. mehr hier

23 comments

  1. Alois Scheicher

    “Schuld“ an diesem Gesetz haben die “Demonstranten“ – als die sie im Westen immer noch fälschlicherweise bezeichnet werden. Auch Hong Kong hat zu lange gezögert, sie als “Rioters“ oder Terroristen zu bezeichnen – und viel zu lange von “Protestern“ gesprochen.
    Wer unbeteiligte mit Benzin übergießt und anzündet, wer politischen Gegnern ein Messer in die Brust rammt, wer Polizisten mit Sportbögen beschießt, U-Bahnstationen zerstört, Geleise lockert um Züge zum Entgleisen zu bringen, Sprengstoffanschläge verübt, Arbeiter mit Pflastersteinen von Brücken bewirft, tötet, ganze Einkaufsstraßen verwüstet, Geschäfte in Brand steckt, Bankomaten plündert, nicht cantonesisch sprechende krankenhausreif prügelt… ist nicht “Demonstranten“, sondern Terrorist.
    Und wer nun sagt, das wären nur einzelne – möglich, aber die “Demonstranten“ haben sich von der Gewalt nie diestanziert, im Gegenteil, den Terroristen Unterschlupf gewährt.
    Die “Demonstranten“ haben Hong Kong als Geisel genommen! Und um Demokratie ist es denen nie gegangen. Ja, die “Opposition“ hat die Regionalparlamentswahlen “gewonnen“. Nur, es gibt sie nicht, die “Opposition“: es gibt 100 Gruppierungen, die nur eint, daß Sie gegen Beijing sind – sonst aber eint sie nichts.
    Die Terroristen haben auch während der CoViD Beschränkungen mit den Protesten weitergemacht, ihre persönlichen Ziele vor die Gesundheit der Mehrheitsbevölkerung gestellt.
    Die Mehrheit hier, und ich lebe in Hong Kong, ist froh, daß der Spuk mit dem Sicherheitsgesetz jetzt endlich wieder vorbei ist.
    Audietur et altera pars!

  2. astuga

    Klassiker: “Trump, dont trust China, China is asshoe.”

    Verständlich, dass man nicht unter die Gerichtsbarkeit eines Regimes fallen möchte das ein ganzes Volk in Umerziehungslager steckt (Uighuren) und systematisch Organraub betreibt.

  3. dna1

    Leider will niemand die unbequeme Wahrheit hören, nämlich dass in Wahrheit Hong King den Chinesen gehört und immer gehört hat, wurde ihnen nur von den Briten mit Waffengewalt abgepresst, in Form eines 99 Jahre “Pachtvertrages”, das war während der Opium Kriege. Auch das muss man sich im Mund zergehen lassen, damals führten die wesentlich besser bewaffneten Briten Krieg gegen China, weil die kein Opium = Rauschgift zur Erinnerung aus genau diesem Grund, im Austausch gegen Tee kaufen wollten.

    Wie ist das bei uns? Wenn sie jemanden ihr Grundstück auf z.B. 20 Jahren verpachten, was ist dann im Jahr 21, und wer ist Eigentümer des Grundstücks während der Pachtzeit? Also …..

  4. sokrates9

    China hat ja in Sachen Hongkong nicht auf Grund von Vertragstreue für 99 Jahre mitgespielt, sondern weil Hongkong ein hervorrahgende Brücke in den imternationalen Wirtschaftsaum bildete. Da Hongkong nun infiziert ist nicht vom Coronavirus somndfern von diversen linken NGOs dreht sich die Motivation Chinas. Eigentlich logisch!

  5. GeBa

    Komisch, bei Hongkong schreibt man dass es China gehört, da müsste man bei Südtirol auch aufjaulen, denn das ist Österreich genauso mit Waffengewalt entrissen worden. Es gibt leider keine Grenzen für immer, obwohl genau das eher den Frieden auf der Welt sichern würde als vieles andere.
    Übrigens, dna1, wie ist es mit Tibet? Wurde das auch China einmal mit Waffengewalt entrissen oder war das ein eigenständiger Staat, der jetzt schleichend und auch von der EU mit Wegsehen bedacht vereinnahmt wird?

  6. dna1

    @GeBa
    Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Hong Kong war verpachtet mit einem Vertrag, der die Rückgabe an China vorsah. So einen Vertrag kenne ich mit Südtirol nicht. Auf dieser Ebene wäre eine Diskussion auch endlos.
    Und zu Tibet habe ich mich nicht geäußert.

  7. Selbstdenker

    @dna1:
    Ihr Vergleich hinkt nicht nur, er taumelt und kriecht geradezu am Boden entlang.

    Wenn ich jemanden ein Grundstück verpachte, gehören mir dann automatisch nach Ablauf der Pachtzeit auch die Menschen, ihre Geschäftsbeziehungen, ihr Know-how, ihre Fertigkeiten, ihre Betriebsmittel und ihr Geld?

    Hong Kong ist geographisch gesehen ein unebdeutender Felsen. Das was Hong Kong auszeichnet, ist das was die Menschen – viele von ihnen sind vor den Kommunisten in der VR China geflohen! – während dieser Pachtzeit geschaffen haben.

    Vor einer derart plumpen Aneignung, hätte der Staatsvertrag zwischen UK und der VR China samt dem Recht auf eine britische Staatsbürgerschaft für Hong Kong Chinesen schützen sollen. Dieser Vertrag wurde von der VR China – die bewusst in den Westen exportierte Corona-Krise war ein sehr willkommener Anlass – einseitig gebrochen.

  8. Selbstdenker

    @Alois Scheicher
    Vielen Dank, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, die Kundmachungen der CCP ins Deutsche zu übersetzen.

    Ja, genau so “argumentiert” die CCP. Um ihren Argumenten mehr robusten Nachdruck zu verleihen, wurden auch Randalierer, Schläger, Brandstifter und Saboteure eingesetzt. Man wollte damit die Demokratiebewegung delegitimieren und über das gestiftete Chaos die Mehrheitsmeinung gegen sie drehen.

    In Hongkong kennt man die Methoden der CCP und die Demokratiebewegung geniesst ungebrochenen Rückhalt in der Mehrheitsgesellschaft. Sie wissen auch, dass seitens der VR China eine große Trollarmee in zahlreichen Ländern finanziert wird, die die Propaganda der VR China in der jeweiligen Landessprache ganz “authentisch” als Forenkommtare einspeist.

  9. Falke

    “Ich hoffe sehr, dass Angela Merkel die deutschen Grundwerte nicht opfert” – das kann doch wohl nur Satire sein; schließlich hat sich Merkel 15 Jahre lang hauptsächlich mit der Opferung deutscher Grundwerte – recht erfolgreich – beschäftigt.
    Und was die (katholische) Kirche betrifft: der linke Papst küsst lieber den Moslems die Füße, statt auch nur irgend ein Wort über die weltweiten Massaker an Christen (vorwiegend durch Moslems) zu verlieren.

  10. astuga

    Der Konflikt geht ja nicht darum, ob Hong Kong zu China gehört oder nicht.
    Sondern darum, dass China Verträge einhält die zB. Hong Kong eine eigene Gerichtsbarkeit zugestehen.
    In Asien wird leider generell sehr gewaltsam demonstriert (siehe Japan, Thailand usw.), außerdem sind die Kommunisten ja nicht blöd, die wissen auch wie man Provokateure einschleust.

    Und @Sokrates9 – ich glaube nicht, dass Linksradikale sich mit Trump und den USA solidarisieren würden, wie das in Hong Kong zu sehen war.
    Chinas Politik sollte man jedenfalls genau im Auge behalten, siehe auch…

  11. dna1

    @Selbstdenker
    Beleidigungen sind immer ein bestimmtes Zeichen in einer Diskussion, ich weiß das können sie besser.
    Schauen sie einmal in diesen “Pachtvertrag” hinein, was da drinnen steht bezüglich Übergang in 99 Jahren, wem dann was und wie gehört. Man hat, als es so weit war, noch versucht zu retten, was zu retten ist.

    Es hilft nicht, wenn wir die Chinesen beschimpfen und als Feind betrachten, gleiches gilt für Russland. Es ist auch kein guter Weg, wenn wir dort Unruhen und Konflikte säen. Damit kommen wir nicht weiter, sie sind nicht unser Feind und wir sollten sie als Partner mit eigenen Interessen sehen, vor allem in einer globalisierten Welt, wie wir sie haben. Es hilft uns auch nicht, wenn wir mit den Uiguren kommen, das kann man in den diplomatischen Gesprächen durchaus ansprechen und bemängeln, da kann man auch anderer Meinung sein als die Chinesen, aber letztendlich ist das chinesisches Einflussgebiet, es geht um das Finden von Kompromissen, und bitte, bitte ohne Heuchelei. Feindschaft und Krieg nutzt niemanden, außer dem militärisch-industriellen Komplex.

  12. aneagle

    Wo Europa steht, weiss es selbst nicht so genau. Mal hier, mal dort. Seine abendländischen Werte hat es längst durch Wegducken ersetzt.Und Demokratieerhalt ist in der EU mehr Lippenbekenntnis als Ziel der vordersten Politikerfront. Eher grüne Billionen auf Kosten von wehrlosen Insassen. EUDSSR halt, kontrolliert von einer digitalen Mauer zugunsten eines Hegemons.. Manchmal scheint China eher Vorbild denn Kontrahent zu sein. Das hat nicht zuletzt mit dem Abstieg Europas in die Bedeutungslosigkeit zu tun. Eine glänzende Historie hilft in der Realität der Gegenwart genau nichts. Nach dem Brexit hat die Welt hat von Europa nichts mehr zu erwarten, ausser vielleicht noch Migrantenaufnahme bis die Wohlstandsdifferenz sich erübrigt hat.

  13. Cora

    Leute wie Alois chleicher, die behaupten in Hongkong zu sitzen und von dort aus das Gescheehn auf dem Ortner-Blog zu beoachten, haben natürlich den vollen Durchblick. Diese kommentieren kaum bei Erscheinen des EIntrags mit einer Litanei an groben Gesetzesbrüchen, wie aus der chineischen Parteizeitung kopiert. Er hat halt nichts Bessres zu tun, als auf das Erscheinen eines chinesisch betreffenden Beitrags bei Ortner zu warten…. Na klar.

  14. Selbstdenker

    @aneagle:
    Die im Video geschilderten Vorgänge entsprechen genau dem was man von der VR China kennt. Die VR China baut sich rund um den Globus ein Netzwerk von Vasallen-Staaten auf.

    Vereinfacht gesagt haben wir es mit einer Synthese monopolisierter politischer, ökonomischer und medialer Macht der zumindest noch formell freiheitlich verfassten Länder des Westens mit den Eliten der CCP zu tun. Dieser Prozess wurde mit dem vermeintlichen Ende vom kalten Krieg eingeleitet.

    Die Belt and Road Initiative ist eine Art Infrastrukturprojekt für die NWO; so wie seinerzeit der “Adi” mit der Errichtung der Autobahn bestimmte Ziele verfolgt hat, die weit über das Ökonomische hinausgingen.

    Wer es nicht glaubt, kann sich auf der Website vom World Economic Forum umsehen, wo man mit der Behauptung “Normal wasn’t working” zum “Global Reset” aufruft.

    Fakten zählen nicht mehr.

    Dafür zählen die Vorstellungen der sogenannten “Eliten” umso mehr. Das Kundmachungsorgan der Party of Davos unterscheidet sich nicht mehr im Geringsten von den Global Times – ein Kundmachungsorgan der CCP, die unser Kollege Alois Scheicher offenbar gerne liest – oder irgendeinem Kundmachungsorgan der UNO in Gestalt einer sogenannten “NGO”.

    Es sollte einem zu denken geben, wenn sich die Party of Davos, die CCP und die UNO genau bei der Agenda 21 treffen:
    https://www.weforum.org/

  15. Selbstdenker

    Ich behaupte es gibt zwei Arten von Willkommensklatscher, die im Grunde genommen zwei Seiten der gleichen blechernen Medaille sind:

    Die Willkommensklatscher, die am Bahnhof stehen und die mit dem Zug ankommenden “Fachkräfte” bejubeln…
    …und jene Willkommensklatscher, die “Investoren” aus einem Land, in dem man es mit Meinungsfreiheit, Rechtstaatlichkeit, Vertragstreue, Reziprozität in der Handelspolitik, etc. nicht so genau nimmt.

  16. Johannes

    Ich denke Alois Scheicher kann sicher sehr kompetent und aus erster Hand über die Vorgänge in Hongkong berichten und wenn er die Gewalt dort so erlebte wie er sie schilderte, dann verstehe ich seine Abneigung gegenüber den Demonstranten welche er eher als Terroristen einstuft.

    Auf der anderen Seite ist es aber nach meiner Meinung unumstritten das die chinesische Führung Pläne mit Hongkong hat die vielen nicht gefallen. Wenn eine Stadt 99 Jahre in einer anderen Welt gelebt hat, in einer vom Westen geprägten Welt in der freie Meinungsäußerung das höchste Gut war so sollte man die Ängste aber auch den Widerwillen, vor allem der jungen Menschen verstehen.

    Die Menschen in Hongkong haben sich nach meiner Meinung von China emanzipiert und Menschen welche eine Gemeinschaft bilden welche solange souverän war gehören niemanden, schon gar nicht dem chinesischen Staat. Hier geht es nach meiner Meinung einzig und allein um ein Exempel welches China statuieren will.
    Es geht um Taiwan, es geht um Tibet, es geht um die Uiguren, es geht um das südchinesische Meer.

    China weiß wenn es in Hongkong nachgibt so wird es umso schwerer die anderen Gebiete an sich zu binden.
    Erst wenn der Widerstand in Hongkong gebrochen ist kann man sich Taiwan zuwenden.
    Dann hat man zum einen den Rücken frei und zum anderen eben Taiwan gezeigt wie China gegen “Abtrünnige“ vorgeht.

    Ich lebe jetzt nicht in Hongkong aber irgendwie, instinktmäßig habe ich nicht das Gefühl das die Demonstranten Terroristen sind. Ich glaube vielmehr verzweifelte Menschen um ihre Freiheit kämpfen zu sehen.

    Ein Sonderstatus für Hongkong würde China keinen Stein aus der Krone schlagen aber es geht wie gesagt um viel mehr und daher ist diese Unterwerfung von strategischer Bedeutung für China.

  17. CE___

    @ Alois Schleicher

    Ich muss mich auch bei Ihnen bedanken die CCP-Propaganda in das Deutsche übersetzt zu haben.

    Gab es Attacken seitens Peking’s Fünfter Kolonnen gegen die Demonstranten nicht auch? Ja, auch diese gab es.

    Plünderungen? CCP-Lüge. Im Gegenteil, es gibt viele Berichte wonach Protestanten Plünderer der Polizei übergeben haben weil sie die Proteste mit so etwas nicht kontaminiert haben wollten.

    Rechtfertigen generell die Vorkommnisse des Jahres 2019 dieses “Nationale Sicherheitsgesetz”?

    Nein, dieses Gesetz hat in seiner viel tief- und weitergreifenden Ausfassung damit nichts zu tun, sondern 2019 dient nur als Vorwand dieses endlich “durchzubringen”, nachdem man im Jahr 2003 gescheitert war.

    Hong Kong hatte und hat selber eine genug und robust und professionell ausgestattete Gesetzgebung, Justiz und Exekutive um Randale und Zerstörungen auf seinem Gebiet selber zu ahnden, fast alle Gesetze dazu noch aus der Kolonialzeit, wo die Briten selber in den 60ern mit kommunistischen Terror-Aktionen bis hin zu Bombenanschlägen gegen die Bürger konfrontiert waren.

    Dazu benötigt Hong Kong wahrlich keine Gesetze drübergestülpt, oder besser gesagt an selber Hong Kong vorbei, aus Peking.

  18. CE___

    @ dna1

    “Leider will niemand die unbequeme Wahrheit hören, nämlich dass in Wahrheit Hong King den Chinesen gehört und immer gehört hat, wurde ihnen nur von den Briten mit Waffengewalt abgepresst, in Form eines 99 Jahre “Pachtvertrages”, das war während der Opium Kriege. Auch das muss man sich im Mund zergehen lassen, damals führten die wesentlich besser bewaffneten Briten Krieg gegen China, weil die kein Opium = Rauschgift zur Erinnerung aus genau diesem Grund, im Austausch gegen Tee kaufen wollten.”

    Naja, “mit Waffengewalt abgepresst” ist halt auch relativ. Einen schlichten Krieg hatte das chinesiche Kaiserhaus halt verloren und damit auch die Insel Hong Kong die auf immerwährend an das UK abgetreten wurde im Zuge der Verhandlungen.

    Übrigens, wissen Sie das die Briten Hong Kong eigentlich gar nicht wollten und das “eh nur” die zweite Wahl (wenn überhaupt) war und die Briten selber glaubten damit ein schlechtes Verhandlungsergebnis erzielt zu haben? Und die Chinesen andererseits glaubten ein äussert gutes Verhandlungsergebnis erzielt zu haben in indem sie den Briten die von Peking ja wahrlich weit entfernte Insel Hong Kong mit nur ein paar Fischerdörfern darauf andrehen konnten?

    Sei ja nur “ein wertloser Felsen”. Die Briten hätten viel lieber die Insel ZhouShan vor der Stadt Ningbo gehabt, diese wollten aber die Chinesen überhaupt nicht hergeben.

    “99 Jahre Pachtvertrag” betrifft bitte doch nur die sogenannten “Neuen Territorien”, also im groben alles was über die sogenannte Boundary Street hinausgeht.

    “wesentlich besser bewaffnet”: meinen sie das Ernst? Ja, ja, ist ja wirklich ein “Verbrechen” und eine “Frechheit” in einem Kriege besser als der Gegner bewaffnet zu sein oder seine Truppen nur besser zu führen.

    Opium-Kriege: Ja, ja, ist heute eine schlechte Optik für die Briten aufgrund Geschichtsunwissen und Einseitigkeit. Konkret war der Opiumhandel immer eine Ko-Produktion von Briten, Indern und den Chinesen selber. Sie werden staunen wie viele indische Handelsfirmen sich mit Opium ihre goldene Nase verdienten. Sie werden auch staunen dass das pöhse Opium in China selber von Chinesen selber verteilt und gehandelt wurde. Noch mehr werden Sie staunen dass ca. ab 1860 die pöhsen Briten, oder allgemein Westler, fast komplett aus dem Handel draussen waren da die Chinesen selber innerhalb Chinas billigere Anbaugebiete gefunden hatten, und sich bis in die Ende der 1940 alle Regierungen, Warlords, und wer auch immer, sich daran finanzierten.

  19. CE___

    @ dna 1

    “…Es hilft nicht, wenn wir die Chinesen beschimpfen und als Feind betrachten…”

    Es ist immer die gleiche Masche mit derer sich totalitäre Regime zu erwehren versuchen. Eine Kritik an einer Partei wird umgemünzt indem man sagt man beleidige oder feindet an “alle Chinesen” (VR China), “alle Russen” (Sovietunion), “alle Deutschen” (NS-Deutschland).

    Ausserdem, will denn nicht die VR China selber immer als “das einzige China” bezeichnet werden? Nagut, dann wird halt dann auch in Diskussionen von “Chinesen” gesprochen obwohl man eigentlich nur die VR China bzw. die kommunistische Partei meint. Da dann zu wehklagen ist hanebüchen.

  20. LPD

    gottlob sind sie noch nicht ausgestorben, die aufgeklärten, europäischen Sittenwächter, die in glühender Scheuklappenmoralität die ganze Welt und noch mehr zum Guten bekehren wollen. Ukraine, Bolivien, Venezuela, Syrien, Libyen, Sudan, Hongkong und Myanmar leider nicht – die Erfolgsstatistik befreiter Länder und prosperierender Gesellschaften darf bejubelt und wiederholt werden, solange es die mainstream-Propaganda instigiert und schönfärbt. Deus vult, liebe Kreuzritter – wir müssen West-finanzierte und -gesteuerte Gewalttäter in Hongkong vor pöhsen Chinesen schützen! Und wem das zu weit weg ist, der darf sich im alternativen Kreuzzug dieser wunderbar unabhängigen und objektiven mainstream-Propaganda engagieren und für den Klimagott kämpfen. Unsere strahlenden HK-Kreuzritter müssen nur darauf achten, dass ihnen die Klimanützlichen im eigenen Lager nicht die Transport- und Flugkosten für den heiligen Krieg gegen China zu teuer machen. Ich bin mir aber sicher, dass die hellen Köpfe hinter dem Medienapparat hier mit einem interimistischen Konkordat aushelfen können.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .