Chinas neuer Cyber-Imperialismus

“…..Gemäß all dieser “Cybersicherheitsregeln” darf kein ausländisches Unternehmen Daten so verschlüsseln, dass sie von der chinesischen Zentralregierung und der Kommunistischen Partei Chinas nicht gelesen werden können. Mit anderen Worten, die Unternehmen müssen die Verschlüsselungscodes herausgeben. mehr hier

4 comments

  1. CE...

    Tja, “China”, also konkret die Volksrepublik China, ist halt ein totalitär-kommunistisches System, über das auch funkelnde Glitzer-Innenstädte und Hochgeschwindigkeitszüge nicht hinwegtäuschen dürfen.

    Es gäbe ja noch die Alternative, nämlich die freiheitliche, demokratische und marktwirtschaftliche Republik China auf der Insel Taiwan, aber die wird ja von Westen leider stiefmütterlich behandelt.

    Weil man, konkret der Westen in seiner hier im Grunde dummen Gier, ja (immer noch) glaubt so unglaublich reich zu werden wenn man einem jeden Menschen unter der Fuchtel der KPC stehend einen Zentimeter mehr Hosenstoff verkaufen dürfte.

    Es sollte mittlerweile sehr klar sein, dass will man innerhalb der kommunistischen Diktatur Geschäfte machen, also konkret in diesen Land etwas importiertes oder lokal produziertes verkaufen will, man zu einem kommunistischen Politik- und Propaganda-Werkzeug werden muss und kein Widerspruch gegen die Parteilinie sowohl im Inland als auch Ausland erlaubt ist, ansonsten an die Existenz gehende Sanktionen drohen.

    Und zu diesem Watschentanz bei Widerrede dürfen mittlerweile nicht mehr nur Staaten der Reihe über die vergangenen Jahre nach antreten, wie Japan, Südkorea, Australien, Neuseeland, Kanada, bis hinunter zu Inselstaaten wie Palau…

    …sondern auch ausländische private Unternehmen wie man vor ein paar Monaten während den Protesten in Hong Kong beobachten konnte, wo bis hin zu Fluglinien (Cathay Pacific) Unternehmen mit dem unmittelbaren Bankrott bedroht werden sofern sie nicht einen Kotau vor den Bonzen in Peking machen und ihre protestierenden Mitarbeiter “ausliefern”.

    Ich meiner persönlichen Meinung auch als Aktien-Anleger ist ein Engagement in der Volksrepublik China mittlerweile kein Grund mehr für eine Wertsteigerung, sondern ein unkalkulierbares politisches Risiko (jaja, wie unmodern, “politisches Risiko”, genauso altvattrisch wie “Fundamentaldaten” und “Gewinn”….), welches im Grund nüchtern mit einem Wertabschlag zu sehen ist.

  2. Selbstdenker

    Die VR China ist totales Blendwerk. Die Westler kennen nur die paar Sonderwirtschaftszonen und glauben, dass dies repräsentativ für das ganze Land wäre.

    Dieses Land ist der größte Technologie- und Datendieb der Welt. Westliche Firmen werden mit dem uneingelösten Versprechen eines vollen Marktzuganges und vermeintlich günstigen Produktionskosten nach China gelockt.

    In Wahrheit ist es eine Mogelpackung, die uns über den Technologietransfer, der Deindustrialisierung und der Preisgabe unserer Daten enorm teuer zu stehen kommt. Mittlerweile geben westliche Unternehmen sogar Daten ihrer nicht-chinesischen Mitarbeiter an das totalitäre Regime der VR China weiter, nur um im Geschäft bleiben zu können.

    Die Aufnahme dieses Bad Autors in die WTO – übrigens damals speziell von Frankreich befürwortet – war ein Fehler von historischer Dimension.

    Der polit-mediale Destruktivismus mit dem ganze Brachen in Deutschland ruiniert werden, steht in Wechselwirkung mit der Produktionsverlagerung nach China. Man könnte sagen: Deindustrialisierung auf Bestellung.

    Wobei eie Auftraggeber in jenem Land sitzen, das den größten und am schnellsten ansteigenden CO2-Ausstoss hat (für das es nie im Westen kritisiert wird) und die Auftragnehmer jene Politiker sind, die nach dem Ende ihrer aktiven politischen Karriere als Berater für Länder wie die VR China, etc. arbeiten.

    Ibiza & Co. ist völliger Kleinscheiss; die wahre Bestechung läuft hier ab.

  3. Falke

    Als Gegenmaßnahme drängt sich ja richtiggehend auf, dass chinesischen Unternehmen im westlichen Ausland (und davon gibt es unterdessen mehr als genug) genau dieselben Pflichten auferlegt werden.

  4. Selbstdenker

    @Falke:
    Exakt: Reziprozität.

    Dazu kommt: da China eine virtuelle Internet-Mauer hat, die wie ein in eine Seite blickdurchlässiger Spiegel funktioniert, sollte China aus dem Internet ausgesperrt werden.

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