«Chinesen sehen Europa auf dem Weg in den Ruin»

“…Die Propaganda kümmert die jungen Leute wenig, die Digitalisierung verläuft rasant – und doch bleibt in den sozialen Netzwerken Chinas der Staat am längeren Hebel. Die Bloggerin Manya Koetse verfolgt Trends auf Weibo, dem grössten Netzwerk des Milliardenlandes….” (NZZ, weiter hier)

9 comments

  1. TomM0880

    Zitat aus dem Interview:
    “Die Schweizer Botschaft ist auf Weibo (weibo.com/swissembassy), sie hat über 100 000 Follower. 2016 habe ich einmal eine Auswertung gemacht zu den beliebtesten Botschaftskonten, da war die Schweiz auf Platz 16. Die Top 3 belegten Israel, Kanada und die USA. Es gibt sogar einen Hashtag zum Thema: Weiblomacy.”

    Man sieht, dass Chinesen nicht mal Interesse haben nach Europa auszuwandern. Die fleißigen zieht es immer noch nach Amerika und Kanada. Ist auch verständlich, da man bei uns ja verdächtig ist, wenn man freiwillig mehr als 40 Stunden arbeiten möchte.

    Nach Europa emigrieren nur jene, die sich auf Kosten der autochthonen Gesellschaft ein schönes Leben finanzieren lassen wollen.

  2. sokrates9

    Europa ist für China nur als nostalgisches Touristenland interessant! Hallstatt, Mozart! Alte Kulturen halt! ..Eine Diskussion über 12 Stundentag wird dort nicht geführt – ist nämlich selbstverständlich!

  3. GeBa

    Richtig, und zum Abkupfern von Kulturgütern bzw. Bauwerken. Wie Saudi Arabien Indoor Schipisten …

  4. sokrates9

    GeBa@ Nur leider liegen unsere Kulturgüter in der Vergangenheit! Mit permanenten Gedenken 100 Jahre,70 Jahre.. usw werden wir keinen Hund hinter den Vorhang hervorlocken! Nur unsere Journalisten und Politiker sind da begeistert, schließlich können sie für die Vergangenheit nicht verantwortlich gemacht werden!

  5. astuga

    “Propaganda findet längst nicht mehr auf dumpfen Propagandapostern statt, sondern in Apps, im Internet, in TV-Shows.”

    Also zumindest in diesem Aspekt ist es eh so wie bei uns auch.
    Kleiner Tipp:

  6. Selbstdenker

    Meine Beobachtungen (Stand: letztes Jahr) sind die:

    Auffällig ist, dass die Chinesen genau beobachten, wo die Westler – insbesondere die Europäer – Fehler machen und dann bewusst den gegenteiligen Weg einzuschlagen. Überspitzt könnte man sagen: jeder Fehlentscheidung der Europäer jüngeren Datums steht eine richtige Entscheidung der Chinesen jüngeren Datums gegenüber.

    Während sich die Europäer ökonomisch selbst kastrieren, setzen die Chinesen zunehmend auf die Marktwirtschaft. Die Europäer suhlen sich im Kulturmasochismus, lassen sich von der Dritten Welt aussackeln und werden dafür gehasst statt geliebt.

    Die Chinesen werden ökonomisch immer potenter, kopieren den amerikanischen Nationalstolz und treten in Afrika als neue Kolonialmacht auf wofür sie eher geliebt als gehasst werden. Eine dauerhafte Immigration nach China ist sehr schwierig.

    Die Zensur dient neben den Machterhalt der Parteiaristokratie auch dem Ausfiltern vom westlichen Kulturmarxismus (!); über die “gut”menschliche Gesinnung der Deutschen lachen sich die Chinesen einen Ast ab.

    Bei aller Bewunderung von Chinas Erfolg ist es sehr schade, das die liberalen westlichen Demokratien aus Dummheit, ideologischer Verblendung und Faulheit die lange uneinholbar geltende ökonomische (und damit auch: politisch-weltanschauliche) Macht an eine Diktatur abtritt, die diese schöne Land mit dieser reichen Kultur beherrscht.

  7. Johannes

    China unterschreibt den Migrationspakt und lacht, so vermute ich, die Europäer aus die ihn auch unterschreiben und wohl als Einzige in dieser Welt auch umsetzen wollen.

  8. Mona Rieboldt

    Wirtschaftlich wird Asien Europa überholen. Deutschland geht gegen seine eigene Auto-Industrie vor. Ansonsten gibt es noch Maschinenbau, also alte Sachen. USA hat Amazon, China Alibaba und was hat die EU?

  9. astuga

    @TomM0880
    Allerdings glaube ich nicht, dass Kanada noch sehr lange attraktiv bleiben wird.
    Dank Trudeau & Co sind die auf dem besten Weg das nordamerikanische Schweden zu werden.

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