Christen im Nahen Osten: Keine Zukunft, nirgends

“….Vom Tigris bis zum Nil sehen Christen in ihrer Heimat keine Zukunft mehr. Sie werden verfolgt und diskriminiert. Auch in der Türkei sind sie immer weniger willkommen….” (hier)

7 comments

  1. mariuslupus

    Es gibt keine Gerechtigkeit auf dieser Welt, im diesseits. Ob es im jenseits Gerechtigkeit gibt ist noch nicht endgültig bewiesen. Aber, für den Papst als Stellvertreter seines Chefs auf Erden gibt es im jenseits sicher so etwas wie Gerechtigkeit. Hoffentlich ist die Barmherzigkeit Gottes bei der Beurteilung der Ignoranz seines Stellvertreters genauso gross wie die Papsteigene Ignoranz selbst.

  2. MM

    @mariuslupus: Zumindest nach katholischer Lehre schliesst Ignoranz nicht vom ewigen Heil aus — wenn sie nicht schuldhaft ist. Wer also versucht, die Wahrheit zu erkennen, es aber nicht schafft, dem wird die Ignoranz vergeben. Bei Papst Franziskus sieht man klar die Praegung durch das peronistische Argentinien und den sozialistischen Obskurantismus Lateinamerikas. Wir muessen zugeben, dass es nicht gerade leicht fuer ihn gewesen waere, dem zu entkommen. Nichtsdestotrotz ist es eine politische Katastrophe. Alles andere aber ist uns nicht zu wissen gegeben.

  3. Lisa

    Warum werden eigentlich Muslime willkommen geheissen, ungenau oder gar nicht auf ihr tatsächlicfhes Asylrecht hin untersucht, während Christen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden, kaum Asyl beantragen (mir sind unter etwa Hundert gerade mal zwei begegnet)? Warum flüchten muslimische Migranten nicht ins wohlhabende Saudiarabien zu ihren Glaubensbrüdern? Die nehmen offensichtlich ihren Koran nicht so ernst, wenns um Verpflichtungen geht. Mit christlichen Asylanten hätte man wennigstens EIN Problem weniger. Und die meist fast leeren Kirchen hätten da doch wieder etwas Zulauf. Nur – denkt sich der vom Staat bezahlte Kirchenangestellte – sooo interessiert daran ist er dann doch nicht, denn das Salär richtet sich nicht nach der Anzahl der Kirchgänger und deren Betreuung, sondern ist von Staats wegen festgesetzt. In den meist geräumigen Pfarrhäusern wäre zudem viel Platz für Flüchtlinge…

  4. Selbstdenker

    @Lisa:
    Genau diese Frage habe ich mir am Beginn der “Flüchtlingskrise” auch gestellt: wieso “flüchten” die Moslems, wenn die Christen systematisch verfolgt, misshandelt und ermordet werden?

    Die Handhabe der “Flüchtigskrise” durch die EU und anderer neo-“progressiver” (genauer: regressiv-linker) Kräfte in der westlichen Welt geht lässt sich – freundlich formuliert – nicht mehr mit den Mitteln der Vernunft begreifen:

    Man nimmt – ob aus Absicht oder Ignoranz sei dahin gestellt – Sozialvagabunden aus Afrika und Asien auf, indem die Kriterien der Genfer Konvention maximal ausgedehnt werden…

    …und verstopft somit Fluchtmöglichkeiten und Aufnahmemöglichkeiten für echte Flüchtlinge im ursprünglichen Sinne der Genfer Konvention mit realen Konsequenzen für die Sicherheit und das Leben realer Flüchlinge.

    Soviel zynischer Doppel-“Denk” der herrschenden “Elite” ist schwer zu ertragen.

    Je eher die europäische Pseudo-Elite mit nassen Fetzen aus ihren Machtpositionen gejagt wird umso besser.

  5. Weninger

    @Selbstdenker
    “wieso „flüchten“ die Moslems”

    na, das ist aber schon offensichtlich, wenn man sich ein bisschen mit der Lage im nahen Osten befasst, weil sich Moslems verschiedener Couleur vornehmlich selber abschlachten und das in noch viel höheren Zahlen als Christen, freilich auch weil es so viele mehr davon gibt. Siehe die neinahe täglichen Anschläge im Irak, Krieg in Syrien, Katar, Oman etc..

  6. Christian Peter

    @Weninger

    Anschläge sind kein Asylgrund und Krieg gibt es nur in bestimmten Gebieten. So wie es einem Kärntner zumutbar wäre, im Falle des Falles nach Wien zu ziehen wird es auch eindm Syrer zumutbar sein, aus Kriegsgebieten in sichere Teile des Landes zu siedeln. Glauben Sie ernsthaft, in Syrien würden nach wie vor 20 Millionen Menschen leben, wenn diese Menschen um ihre körperliche Unversehrtheit fürchten müssen ?

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