Christian Kerns Illusion von der leistungslosen Gesellschaft

Von | 6. August 2017

“…..Die Illusion von der leistungslosen Gesellschaft greift um sich. Die “Generation AMS” wächst und verfestigt sich in manchen Familien geradezu erschreckend. Ihnen in dieser Situation zuzurufen, sich “etwas zu holen” (und Milliarden mit nur vager Gegenfinanzierung in ein Wahlprogramm zu schreiben), ist verantwortungslos. Auch wenn man berücksichtigt, dass Wahlkampf eine “Zeit fokussierter Unintelligenz” ist (Zitat Häupl) sollte man manche roten Linien lieber nicht überschreiten…..” (hier)

28 Gedanken zu „Christian Kerns Illusion von der leistungslosen Gesellschaft

  1. G.

    Die leistungslose Gesellschaft wurde doch schon längst verwirklicht! Die ÖBB, mit jährlich 5 Mrd. Bundeszuschuss lässt es sich super wirtschaften, man braucht nur den Vollidioten der jedes Jahr diese Summe zuschießt.
    Und die Illusion vom operativen Gewinn, glaubt man auch nur in der Löwelstraße, jedes verkaufte Ticket wird mit 2/3 bezuschusst um kostendeckend abzurechnen.
    Die ÖBB sind ein teurer Luxus den sich Österreichs Steuerzahler leisten. Was wäre schon dabei, wenn man einfach nur die Wahrheit sagt. Manche Leute machen eine Weltreise, die Österreicher leisten sich die ÖBB.

  2. G.

    Kern schickt sämtliche Comedians in die Arbeitslosigkeit, soviel Satire wie Kerns Wahlkampfprogramm samt Slogan schafft keiner der staatsalimentierten Blödler im ORF.

  3. Thomas Holzer

    So ich mich recht entsinne, wurde vor ein paar Tagen auch ein Versprechen abgegeben, die Stipendien auf € 1.500 pro Monat anzuheben.
    Ob zusätzlich noch Weihnachts- und Urlaubsrenumeration ausgezahlt werden, ist nicht überliefert.
    In einem hat ja Kern recht: Die SPÖ und Ihre “Ideen” sind alt!
    Sie sollten schon längst im Orkus der Geschichte versenkt worden sein, da ohne Zwang und entsprechende “Kollateralschäden” nicht verwirklichbar

  4. Kluftinger

    @ Thomas Holzer
    Das ist nicht nur Schwachsinn , das ist Schwachsinn zum Quadrat!
    Für wie blöd halten die SPÖ Gurus das Wahlvolk?

  5. Thomas Holzer

    @Kluftinger
    Anscheinend sind die “Chefstrategen” der SPÖ von diesem und anderen Spots selber nicht sehr überzeugt, haben sie doch wohlweislich die Kommentarfunktion auf YouTube deaktiviert 😉

  6. waldsee

    Sozialismus ist Neid als Politik.
    Hatten die befreundeten Genossen noch STACHANOV als Vorbild,haben die europ.Sozis
    die AMS Familie zum Ideal erhoben.

  7. Der Bockerer

    @waldsee: Stachanov versus AMS – sehr treffendes Beispiel, das zeigt wohin die untellektuelle Reise der Sozen geht. Zu Beginn der Sozialdemokratie gab es noch so etwas wie Arbeiterlesevereine und Bestrebungen, die Arbeiter in höhere Sphären zu heben (siehe auch die Wertschätzung, die etwa klassische Musik in der Sowjetunion genossen hat). Aktuell orientiert man sich nicht mehr am Höheren, sondern am unteren Rand (kein Kind darf verloren gehen). Rap statt Klassik. Eine 180-Grad-Wende sozusagen.

  8. Christian Peter

    Das sind doch nichts weiter als die typischen Schaukämpfe vor Wahlen, die ÖVP und SPÖ seit Jahrzehnten veranstalten, um das Wahlvolk an die Urnen zu treiben.

  9. Falke

    @Thomas Holzer
    Ich frage mich nur, ob für so etwas (“Schwachsinn” ist ja noch milde ausgedrückt) teure ausländische Wahlkampfmanager und Spindoktoren engagiert werden. Offenbar sind die SPÖ-Spitzen selber nicht einmal zu so einem Schwachsinn fähig. Und die Wähler werden offenbar ebenfalls für völlig bescheuert gehalten.

  10. Lara

    Nach vielen Jahren in der Opposition wird es jetzt ja wirklich Zeit, dass die Sozis endlich ihre Ideen verwirklichen können. Die pösen Konservativen haben bisher ja nur Politik für die Superreichen gemacht. 😝

  11. Thomas Holzer

    @Falke 10:42h
    Wäre mir egal! Nur leider wird das alles mit Steuergeld finanziert.
    Das ist das eigentlich Tragische

  12. Christian Peter

    @Falke

    Das Spiel sollten die Wähler mittlerweile durchschauen. Warum glauben Sie, dass SPÖ und ÖVP seit Jahrzehnten knapp vor Wahlen politische Schaukämpfe abhalten ?

  13. Johannes

    “Ich hole mir, was mir zusteht!“ könnten viele Funktionäre, Führungskräfte und Politiker die in Unternehmen im Parteibesitz wie etwa in Banken oder Handelsketten die nach streng sozialistischen Vorgaben fuhrwerkten, gesagt oder gedacht haben.

    Als das Gespann dann an die Wand gefahren war wollten auch die kleinen Leute sich noch schnell abholen was ihnen als Genossenschafter und Sparer tatsächlich zustand.

    Im Fall der Genossenschafter war nichts abzuholen, im Gegenteil sie hafteten mit dem doppelten ihrer Genossenschaftsanteile und so wurde ein Konkurs unmöglich da es sich um ca. 700 000 gutgläubige Menschen und Parteikameraden handelte die wohl sehr böse geworden wären beim nächsten Kreuzerl machen.

    So wurde ein stillschweigender Ausgleich verhandelt bei dem die Gläubiger mit einer 55% Quote abgespeist wurden, nach unbestätigten Gerüchten sollen einige Gläubiger wir holen uns was uns zusteht gerufen haben aber die Realität war zu real und so mußten sie diesen Spruch im Gegensatz zu unserer jetzigen Politik bald ad acta legen.

    Arbeitnehmerpolitik und verantwortungsvolle Sozialpolitik kann mit solchen Phrasen nicht reüssieren es ist Wahlkampf in seiner reinsten und wohl auch dümmsten Form.

    Gebe Gott das dieses Video unseres Kanzlers nicht in alle Länder dieser Welt mit allen ihren auswanderungswilligen Menschen gelangt, die Wirkung wäre verheerend für unser Land!;)

  14. Christian Peter

    @Johannes

    Die wollen doch nur ihre Stammwähler aktivieren, immerhin stehen Wahlen vor der Türe. Auch die ÖVP profitiert davon, dass die SPÖ stets vor Wahlen klassenkämpferische Töne anschlägt. Letztlich werden wie immer alle Wahlschäfchen zu den Urnen schreiten und die Altparteien ÖVP / SPÖ wählen.

  15. aneagle

    Viele österreichische Politiker sollten sich davor fürchten zu bekommen, was ihnen zusteht. In Form einer Selbstjustiz dies in eine Holschuld umzuwandeln, ist, zumindest für diese Kaste, eine Existenzvernichtung. Andererseits ist die Intelligenz des Wahlslogans nicht mal eine AMS/Mindestsicherungsrate wert, geschweige denn ein üppiges Politikergehaltes. Wenn jemand also durchaus nur erhalten möchte, was ihm zusteht, kann er ja bei sich anfangen und abgeben, was ihm nicht zusteht

  16. Christian Peter

    @Selbstdenker
    @aneagle

    Typische Schaukämpfe, die ÖVP und SPÖ regelmäßig vor NR – Wahlen zelebrieren. Wer nimmt das noch ernst ?

  17. Sven Lagler

    Mein persönlicher Plan A: Aktion rückholen was mir zusteht

    Montag Finanzamt: zahle zu viel Einkommensteuer, die Progression wurde nicht voll berücksichtigt; im Vergleich zu Deutschland kein Ehegattensplitting…
    Dienstag Gemeindeamt: die Kommunalgebühren sind im Vergleich zu anderen Gemeinden zu hoch
    Mittwoch Arbeiterkammer: brauche keine Zwangsmitgliedschaft und erhalte keine Leistungen; bin für eine AK nach dem ÖAMTC Modell, d.h. auf Basis freiwilliger Mitgliedschaft
    Donnerstag Krankenkasse / Sozialversicherung: es gibt einfach zu viele davon in Österreich, daher zahle ich zu viel
    Freitag Bundesland: Jugend- Tierschutz etc. brauchen keinen Föderalismus – ich zahle zu viel dafür
    Samstag GIS: beanspruche keinen ORF -> die umsonst bezahlte Fernseh- und Radiogebühr steht mir zu
    Sonntag: mail an den nicht gewählten Bundeskanzler mit der Mitteilung, wie die persönliche Plan A Rückhol- Aktion verlaufen ist

  18. mariuslupus

    “… was mir zusteht”, haben schon die Bolschewiki verkündet. Wir holen uns von den Ausbeutern auf den Bajonetten was uns zusteht.
    Ein Linker Politiker kann nur Hass, Missgunst und Neid verkünden. Hat nichts anderes gelernt, seine Ideologie bestimmt sein Denken und sein Reden. Nur der Wähler kann verhindern, dass er sein von der Ideologie bestimmtes Handeln, wird nicht ausleben können. Aber, der Wähler wird den linken Totalitarismus weiter unterstützen.

  19. Der Realist

    Brunsky hat damit begonnen ungeniert Steuergeld unters Volk zu werfen, sein Spruch von den Milliarden Schulden und den Arbeitslosen ist noch in Erinnerung. Die Genossen fühlen sich für soziale Gerechtigkeit zuständig, die schaut bei denen so aus, die Masse muss hart arbeiten um dem Rest der Bevölkerung ein angenehmes Leben zu ermöglichen. Das immer weniger für immer mehr zahlen, wird auf Dauer garantiert nicht funktionieren, das funktioniert nur im Gehirn eines ehemaligen Bundesbahners. Fahren wir auf dieser Schiene weiter, donnern wir ungebremst an die Wand, das sollte auch durchschnittlich Intelligenten klar sein. Und dass jeder Cent den der Staat ausgibt, zuerst vom Steuerzahler verdient werden muss, ist wohl auch kein Geheimnis.

  20. Sven Lagler

    @ Selbstdenker
    ui, da hab ich wohl ein paar „wichtige“ Punkte übersehen – vielen Dank für den Hinweis – und muss nochmals meinen Plan A dringend überarbeiten. Es gibt public service und es gibt PUBLIC SERVICE. Bin halt kein Bundeskanzler.

  21. Fragolin

    Es ist nur wichtig, sich zu holen, was einem zusteht. Von wem und wie und woher ist irrelevant.
    Der SPÖ-Slogan ist ein unverhohlener Aufruf zu Straftaten und Anarchie, eine Strafverfolgung dieser Hetze wäre angebracht, denn Aufruf zu Straftaten ist eine Straftat.

  22. mariuslupus

    @Fragoli
    …setzt eine unabhängige Justiz, kritische Medien und ein Parlament besetzt mit Leuten die in der Lage sind zu denken. Gute Idee, aber eigentlich utopisch.

  23. sokrates9

    Aus der Geschichte: Holt was euch zusteht war immer der Ruf von Eroberern wenn er das besiegte Gebiet zur Plünderung und Vergewaltigung freigab!

  24. mariuslupus

    Den Kampfaufruf des Genossen Kern im Autoradio zu hören, kann zu einen lebensbedrohlichen black-out führen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.