Claas Relotius: «Ich habe den Journalismus missbraucht»

Von | 2. Juni 2021

“….Er war ein gefeierter Journalist, dann stürzte er das Nachrichtenmagazin «Spiegel» Ende 2018 in eine tiefe Krise. Der Reporter hatte immer und immer wieder in seinen Texten betrogen. In einem ersten Interview erklärt er sich. NZZ, hier

3 Gedanken zu „Claas Relotius: «Ich habe den Journalismus missbraucht»

  1. Thomas F.

    “Nach Rücksprache mit dem ORF ist dies leider zu wenig- sollten sich nicht mehrere Personen finden lassen, so muss der Dreh abgesagt werden oder Statisten – sprich Hausfremde Personen- werden engagiert.”
    Unsere Hausverwaltung suchte vor einigen Jahren Hobby-Gärtner, die sich beim Dreh einer Folge von “Natur im Garten” am Dachgarten der Wohnhausanlage zu einem Interview zur Verfügung stellen würden. Der ORF teilte freimütig mit, dass er auch kein Problem damit hat, für eine Dokumentationssendung einfach Schaupieler einzusetzen.

  2. Johannes

    Die “unverrückbare Überzeugung“ nehme ich dem Mann nicht ab.
    So dumm und naiv ist er nicht, klingt für mich fast so als ob er im Interview in seine alte Rolle schlüpfte.
    Nun erzählt er halt er konnte nicht mehr unterscheiden usw. usw.
    Man muß aufpassen wenn man diesen Mann wieder eine Bühne gibt, er hat sie nach meiner Meinung nicht mehr verdient.
    Warum sollte der, welcher die ganze Welt über Jahre täuschte, im Interview die Wahrheit sagen?
    Kann sein das er ein Comeback plant und mit einem Pseudogeständnis glaubt sich wieder zurückschwindeln zu können.

  3. Mourawetz

    «Ich Ich kann das nicht erklären, aber ich hatte jahrelang nie Angst, nie Zweifel, auch nie ein schlechtes Gewissen.»

    Ich bin überzeugt, mir der psychiatrischen Therapie an der Hand, die Relotius von seinem Wahn befreit hat, könnte man auch einen Großteil der Grünen von ihren Dünkeln befreien.

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