Corona-Bonds: Es geht um Schuldenübernahme – um nichts anderes

“…..Um es klar zu sagen: Jede gemeinsame Schuldenaufnahme dient nur dazu, zu verschleiern, dass die Lasten zwischen den Ländern verschoben werden – insbesondere nach Deutschland. Deshalb bin ich – wie letzte Woche hier ausgeführt – lieber für eine echte Schenkung. Wenn wir heute mehrere Hundert Milliarden Euro an die Krisenländer verschenken, ist das allemal besser, als es versteckt zu tun und dafür keinen Goodwill zu bekommen. Noch besser wäre es natürlich, außer dem Geldgeschenk in den Ländern zu investieren. So hätten wir wenigstens die Chance, mit dieser Maßnahme einen Gewinn zu erwirtschaften.” (Daniel Stelter, hier)

8 comments

  1. sokrates9

    Das erfolgreiche Österreich vor Chorona liegt bei 90% schon ziemlich weit hinten, jetzt ist man sicherlich schon auf Griechenlandniveau. Von wegen wir haften für andere länder…

  2. kuenze

    Wenn die Schuldenunion nicht mehr zu verhindern ist, sollten wir vorn mitmachen, sonst blechen wir in der Zwischenzeit für die anderen. Entweder jetzt Ausstieg oder nach einem Eurocrash, und den sollten wir am besten überstehen, wenn wir in der Zwischenzeit kreditfinanziert unsere Infrastruktur topp modernisieren.

  3. Otto Mosk

    “MMT ist längst da
    Die Modern Monetary Theory werde längst umgesetzt. Immer wenn es eine Krise gebe, kämen die Leute mit den verrücktesten Ideen. Einige Jahre zuvor hätte man ihnen gar nicht zugehört. Die Krise rechtfertige in ihren Augen alles, doch es gebe keinen Free Lunch. Man werde für diese Dinge die Quittung präsentiert bekommen.”

    https://www.institutional-money.com/news/maerkte/headline/jim-rogers-warnt-trauen-sie-nicht-der-juengsten-boersenrallye-196914/

  4. Gerald

    Ich kann es nicht oft genug sagen: „Der arme Italiener in seinem Eigenheim mit Garten, Weingarten etc. hält die Hand auf und der sich wohlhabend wähnende Deutsche in seiner Mietwohnung mit Balkon samt Aussicht auf andere Mietskasernen! bezahlt!!

  5. CE___

    Wow, ich wusste bisher nicht das mit Hrn. Stelter der reichste Mann der Welt mitten in Deutschland wohnt.

    Hunderte Milliarden möchte er verschenken.

    Ein scheneröser Mensch, in der Tat. Vielleicht fallen für Ö auch so ungefähr 38 Mrd ab.

    Aber…was…ist nicht sein eigenes Geld, sondern dass von ein paar Millionen anderen Menschen aus den Euro-Nordstaaten?

    Beweist sich wieder die Wahrheit dass leider sehr viele Leute mit nichts leichtfertiger und gutmenschlich sind als mit dem Geld seiner Mitbürger.

  6. astuga

    Ich glaube der einzig verantwortungsbewusste und erfolgversprechende Weg wäre, dass diese nationalen Volkswirtschaften Eigenverantwortung übernehmen.

    Jedwede Form von “Hilfe”, sei es in Form von Eurobonds, Geschenken oder Investitionen (Investitionen die sich rechnen finden ohnehin statt, aber eben nur diese) führt nur tiefer ins Verderben.
    Aber so wie ich die europäische Politkaste einschätze wird man weiter versuchen, mit großer Geste die Realität dem Wunschdenken anzupassen.

  7. Kluftinger

    Ok, Österreich übernimmt eine Teil der Schulden aus Italien und diese verpfänden als Gegenleistung Südtirol?
    Wenn es nicht reicht, auch noch das Trentino.
    Wäre doch eine Variante ?

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