Corona: Was jetzt (endlich) zu tun wäre

Von | 18. Dezember 2020

(ANDREAS UNTERBERGER) Wenn das kein Megaflop ist: Nicht einmal jeder vierte Österreicher hat sich an den Corona-Massentests beteiligt. Das ist ein totaler Kontrast zum naiven Optimismus der Regierung, der zu Beginn der Massentests verbreitet worden war. Das Scheitern von solcherart konzipierten Massentests war aber von vornherein klar gewesen. Das war zumindest in diesem Tagebuch mehrfach prophezeit worden (etwa hier oder hier). Bundes- und Landesregierungen können jetzt aber nicht einfach sagen: „Die Österreicher sind halt selber schuld, wenn noch viele sterben.“ Oder:  „Die Österreicher haben es durch ihre Nichtteilnahme an den Tests selber verursacht, dass jetzt bald der nächste Lockdown kommen muss, nach deutschem Vorbild vielleicht sogar noch heuer.“ Die Politik könnte vielmehr auch aus Fehlern lernen. Und überdies könnte die Regierung auch manchmal von Ideen der Opposition lernen. mehr hier

5 Gedanken zu „Corona: Was jetzt (endlich) zu tun wäre

  1. GeBa

    Ich fühle mich absolut nicht krank und denke nicht daran, zu so einem Massentest zu gehen, wo man noch dazu immer wieder von Fehlern hört. Menschen die gar nicht testen waren, erhalten Ergebnisse per Telefon, Positiv hat sich nachher als Negativ herausgestellt und und und.
    Jeder der bei so einem politischen Spielchen mitmacht ist in meinen Augen ein Verbrecher, der Angst schürt. Die Politik – nicht nur unsere – hätte eben gerne unterwürfige dressierte Untertanen.
    Es scheint, man müsste wieder mehr auf die französische Revolution hinweisen!

  2. sokrates9

    Kann wer der Regierung erklären dass Corona nicht Ebola ist, mit den Zahlen Infizierte davon 10 % Erkrankte, wieder 10% im Spital, Mortalitätsrate 0,20% laut RKI ein Lockdsown absolut nicht gerechtfertigt ist wenn man die Kollateralschäden berücksichtigt!

  3. Wolfgang Niedereder

    Nicht validierte Testverfahren für Massentests, immer wieder falsch positive Testergebnisse und auch die Tatsache, dass Testungen regelmäßig wiederholt werden müssten, da diese ja aktuell sein sollen, führen dazu, dass die Testungen fast zwangsläufig zu keinem brauchbaren Ergebnis führen. Testungen von symptomlosen und zumeist jüngeren Personen, über 80jährige sieht man bei Teststationen eher selten, sind per se schon eine mehr als zweifelhafte Vorgangsweise.
    Das einzig wissenschaftliche in diesem Geschehen wäre jetzt eine sichere und wirksame Impfung – sicher wird die Impfung sein, an die Wirksamkeit sollte man nicht zu große Erwartungen knüpfen, vielleicht bei der nächsten Impfstoff-Generation. Mit dem Kommunikationstalent der Regierung, die außer immer diffuseren Ankündigen und Drohungen derzeit nicht viel bietet, wird man auch die Chance der Impfung nicht nützen können.

  4. Allahut

    Kurz wollte noch vor Weihnachten alle testen lassen, damit dann alle negativ Getesteten zur Krippe pilgern können. Dem Vernehmen nach wir ja am Ballhausplatz eine aufgebaut, wer darin liegt ist eh geklärt, nur wer Ochs und Esel spielen darf wird noch gestritten. Wie man weiters hört, gibt es für die Schafe ohnehin genug Kandidaten.

  5. Mourawetz

    Viel ansteckender als das Virus ist die um sich greifende Massenpsychose.
    A.U. auch Du?
    Still steht man dabei und sieht zu.

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