Corona: Wer hat Angst vor Professor Ioannidis?

Die Corona-Politik muss sich auch in Deutschland zunehmend die Frage nach ihrer Legitimation gefallen lassen. Der Stanford-Epidemiologe Professor John Ioannidis, eine internationale Koryphäe seines Faches, fordert eine ehrliche Bilanz: Die Schäden des Lockdowns könnten viel schlimmer sein als das, was das Corona-Virus anrichten kann. Dokumentation eines bemerkenswerten Interviews. Übersetzt und zusammengefasst von Kristina Kanders./ mehr

5 comments

  1. sokrates9

    Interne Prüfung in BRD – Verfasser wurde ruhiggestellt:
    …Der Kollateralschaden ist inzwischen höher ist als der erkennbare Nutzen[…]. Die beobachtbaren Wirkungen und Auswirkungen von COVID-19 lassen keine ausreichende Evidenz dafür erkennen, dass es sich – bezogen auf die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft – um mehr als um einen Fehlalarm handelt.

    Darüber hinaus erklärt der Hauptverfasser der 86-seitigen Analyse:

    Die Defizite und Fehlleistungen im Krisenmanagement haben in der Konsequenz zu einer Vermittlung von nicht stichhaltigen Informationen geführt und damit eine Desinformation der Bevölkerung ausgelöst. (Ein Vorwurf könnte lauten: Der Staat hat sich in der Corona-Krise als einer der größten fake-news-Produzenten erwiesen.)

    Ebenso übt er scharfe Kritik am Robert Koch-Institut (RKI):

    Die vom RKI gelieferten Daten sind als Grundlage für die Entscheidungsfindung nicht zu gebrauchen. Die Bewertungen des RKI sind durch die vorgelegten Daten nicht gedeckt. Die Bewertungen sind vielfach spekulativ, teilweise unplausibel. Leider besteht der Lagebericht des Krisenstabs alleine aus einer Aufbereitung dieser Daten…..
    Österreichischer Experte fehlt – ob der auch zu solchen Schlüssen kommen würde??
    Letztendlich wird man aber die Mathematik: wie viele Infektionen in Österreich, wie viele “echte” Tote im Prozent und Vergleich mit der Grippe nicht verhindern können..

  2. Falke

    “Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Schlaganfall usw. verursachen die große Mehrheit der Todesfälle. Aber wenn diese Patienten aus Angst und Panik vor Infektion nicht ins Krankenhaus kommen …” Sie würden ja kommen; das Schlimme ist, dass sie gar nicht angenommen werden (bzw. vom Hausarzt gar nicht hingeschickt werden), weil die Betten und Kapazitäten für die (nicht vorhandenen) COVID-19-Patienten freigehalten werden. Herzinfarkt- und Krebspatienten können ruhig sterben; Hauptsache, man hat eine gute Bilanz bei den Corona-Toten. Ich habe einen ganz konkreten Fall in meinem engsten Freundeskreis.

  3. sokrates9

    Falke@Stimmt; Österreich hat derzeit Übersterblichkeit! Wenn man die Zahlen genauer betrachtet sind das nicht die Coronakranken Jahrgänge sondern viel Jüngere aus Mangel über ausreichende Betreuung!Egal ist halt Kollateralschaden.

  4. Johannes

    “Corona-Virus ist keine Grippe. Dennoch deuten die bisher vorliegenden Zahlen darauf hin, dass das neue Coronavirus wahrscheinlich im gleichen Risikobereich liegt, wie die saisonale Grippe. “

    Die Inkubationszeit beträgt bei einer Grippe ein paar Stunden bis drei Tage. Nach Ausbruch der Influenza besteht die Gefahr einer Ansteckung dann noch etwa drei bis fünf Tage.

    Die Inkubationszeit bei Covid -19, also der Zeitraum zwischen Infektion und Beginn von Symptomen, beträgt 2 bis 14 Tage. Deshalb werden Verdachtsfälle zwei Wochen isoliert. Die Inkubationszeit beim neuen Coronavirus könnte Analysen zufolge in seltenen Fällen sogar bis zu 24 Tage betragen und damit 10 Tage mehr als bisher angenommen.

    Das ist, so glaube ich, ein gravierender Unterschied.

    Gegen Grippe gibt es einen Imfpstoff gegen Covid -19 nicht.

    Grippe ist Saisonal ob das auch bei Covid-19 der Fall ist weiß man noch nicht.

    Daher ist dieser Vergleich, auch wenn von einem honorigen Professor vorgetragen, für mich nicht schlüssig.

    “Der Anteil der unter 65-Jährigen an der Gesamtzahl der Todesfälle macht in Europa zwischen 5 und 9% aller Todesfälle aus
    Das Risiko für Menschen unter 65 Jahren ohne Vorerkrankungen ist extrem gering. Diese Menschen machen weniger als 1%, in vielen Ländern Europas sogar weniger als 0,5% aller Todesfälle aus, ist also vernachlässigbar.“

    Ok. darüber kann man froh sein, aber was ist mit Menschen über 65? Darauf ging der Artikel gar nicht ein. Warum?

    “Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Schlaganfall usw. verursachen die große Mehrheit der Todesfälle. Für sie kann moderne Medizin wirksam sein. Aber wenn diese Patienten aus Angst und Panik vor Infektion nicht ins Krankenhaus kommen, weil sie die Schutzmaßnahmen überinterpretieren, dann tötet das möglicherweise mehr Menschen als alle, die durch irgendwelche Maßnahmen gegen das Corona-Virus gerettet werden könnten. “

    “In Italien sehen wir, dass fast 99% der Menschen an Vorerkrankungen leiden, in den meisten Fällen sogar an mehreren Vorerkrankungen, die ebenfalls zum Tod hätten führen können“

    Im ersten Absatz lese ich die totale Empathie für Menschen mit Vorerkrankung heraus.
    Im zweiten Absatz sind plötzlich Menschen mit Vorerkrankung sowieso dem Tod geweiht.

    “Ein Lockdown wird nicht gemacht, um Leben zu retten, sondern um die Kurve abzuflachen und Zeit zu gewinnen, um besser vorbereitet zu sein. Aber irgendwann, früher oder später, wenn der Lockdown aufgehoben wird, wird sich das Virus wieder ausbreiten und es wird die Menschen infizieren, die noch nicht infiziert wurden.“

    Ich wusste nicht das ich die Vogel- sowie die Schweinegrippe schon hatte (sollte ich ja nach dieser These gehabt haben ) und mir nun auch eine Covid-19 Infizierung in keinem Fall erspart werden kann.

    Alles in allem sind für mich zu viele Hüftschüsse in diesem Artikel, vieles klingt nicht wissenschaftlich fundiert sondern eher locker vom Hocker geplaudert.

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