COVID-19: Computermodell zeigt mögliche Zukunfts-Szenarien

Von | 26. März 2020

Die Vorhersagen sind eingetroffen: Die Zahl der Mensch-zu-Mensch-Kontakte wurde reduziert, dadurch kann die Ausbreitung von COVID-19 verlangsamt werden. Aber reicht das aus? Wären noch drastischere Vorschriften nötig, wie sie etwa in China ergriffen worden sind? Simulationsrechnungen der TU Wien und des TU-Spin-Offs dwh zeigen: Eine noch drastischere Einschränkung der Kontakte hätte kaum zusätzlichen Nutzen. Falsch wäre es allerdings, zu rasch wieder zum normalen Alltagsleben zurückzukehren. Dann würde sich die Epidemie nämlich sofort wieder sehr rasch ausbreiten und die Vorsichtsmaßnahmen der letzten zwei Wochen wären umsonst gewesen. Empfohlen wird, in den nächsten Wochen und Monaten die Maßnahmen schrittweise zurückzunehmen. mehr hier

11 Gedanken zu „COVID-19: Computermodell zeigt mögliche Zukunfts-Szenarien

  1. sokrates9

    Würde mal fragen wie in der Realität das ohne Arbeitsschließungen in Korea, Japan Singapur abgelaufen ist!
    Vielleicht könnte man auch Computermodell erstellen wie viele tatsächlich an Corona gestorben sind wenn man massive Vorerkrankungen und Alter mit berechnet!

  2. Dr,Paul Felber

    Jede Modellrechnung basiert auf Annahmen. Wenn diese falsch sind, ist auch das Ergebnis falsch. Mit oder ohne Computer.

  3. sokrates9

    Im Mittagsjournal wurde erklärt dass Österreichs Wirtschaftsleistung um 2% sinken werde! Was sind da für Scharlatane am werk? alleine wenn ich mir 2 Monate Kurzarbeit in Österreich vorstelle und dass man heuer den Fremdenverkehr voll abschreiben kann – das bringt Minus 2%: Rechenleistung diverser Experten sinkt rapide!

  4. aneagle

    Das Fazit der “Experten” in Zitaten aus dem sehr wichtigen Artikel einer unserer Vorzeigeunis:

    1.)”Punktuell eingeführte, gut durchdachte Maßnahmen – etwa die Zahl der Kontakte bei Risikogruppen einzuschränken – kann natürlich sinnvoll sein.”

    2.)”Je mehr wir über die Ausbreitung von COVID-19 lernen, umso zuverlässiger wird auch unser Blick in die Zukunft sein.“

    Aha! Ja eh, wäre ich nie draufgekommen – für diese bahnbrechenden Erkenntnisse braucht es natürlich Simulationsergebnisse und komplexe Computerberechnungsmodelle a la IPCC. Und last but not least braucht es intellektuelle Klugsch. isser plus Wichtigtuer, die nach Greta endlich eine neue Spielwiese erobern um sich unersetzlich einzubringen. Weniger ist mehr, Sachverstand tut not.

  5. Gerald Steinbach

    Derzeit anscheinend auch unvermeidlich die wichtigen Informationen von Künstlern, Models und anderen Prominente der Seitenblickfraktion wie man sich zu Verhalten hat.
    Anscheinend braucht der Deutsche/ Österreicher solch lebensrettende Tipps von solch Kameraaffinen Experten.
    Genau die haben uns ihre Anweisungen in der Flüchtlingskrise, danach in der Klimakrise und jetzt eben in der Corona Krise zukommen lassen.

  6. Falke

    @sokrates9
    Man kann ganz einfach durch einen Klick feststellen, dass derzeit nicht einmal in Italien insgesamt mehr Menschen pro Tag/Woche/Monat sterben, als im Durchschnitt der Jahre bisher. Wie ein Fachmann kürzlich schrieb: man müsste feststellen, wieviele Menschen “mit” Corona sterben (also so und so gestorben wären) und wieviele “an” Corona. Da würde die Anzahl der letzteren sehr, sehr gering sein.

  7. astuga

    In China sind im Laufe der Corona Epidemie 21 Millionen Handynutzer verschwunden.
    Bzw ihre Nutzerkonten wurden geschlossen.
    Das ist auch insoferne interessant, da jeder Chinese eine persönliche ID-Nummer besitzt welche Voraussetzung für einen Handyvertrag darstellt.
    Und so gut wie jeder dort benützt sein Handy für mobile Bezahldienste im Alltag.

    Der Youtuber laowhy86 ist mit einer Chinesin verheiratet und bis vor kurzem in China gelebt und gearbeitet.

  8. Kluftinger

    @ socrates9
    Bitte erkundigen sie sich über Originalquellen wie die Vorgänge in den Staaten Taiwan und Südkorea etc ablaufen. Und zwar unter Auflistung der politischen Rahmenbedingungen.
    Allein schon Taiwan ist mit den europäischen Staaten nicht vergleichbar.

  9. astuga

    @Kluftinger
    Worauf wollen Sie hinaus?

    Taipeh – Einwohner: 2.669.639 (September 2018)
    Bevölkerungsdichte: 9.822 Einwohner je km²
    —————————————————————–
    Berlin – Einwohner: 3.644.826 (31. Dezember 2018)
    Bevölkerungsdichte: 4.088 Einw. je km²

    Paris – Einwohner (nur Kernzone, nicht Großraum Paris): 2.187.526 (1. Januar 2017)
    Bevölkerungsdichte: 20.755 Einw. je km²

  10. astuga

    Übrigens wurde wegen der Corona-Pandemie gerade in den USA eine Sammelklage verschiedener Unternehmen (Class Action Lawsuit) gegen China eingebracht.
    Ein kanadischer Rechtsanwalt dazu…

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