Crashgefahr!

Von | 28. Juni 2016

“…In den Brexit-Wirren ist es ein bisschen untergegangen: Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), also die Zentralbank der Zentralbanken, hat am Wochenende eindringlich vor einem für die Weltwirtschaft sehr gefährlichen Trilemma gewarnt: Ein Mix aus niedrigem Produktivitätswachstum, sehr hohen Staatssschuldenständen und stark eingeschränkten Spielräumen der Wirtschaftspolitik bedrohe das System…..” (hier)

5 Gedanken zu „Crashgefahr!

  1. Reini

    … der Crash ist nur eine Frage der Zeit – es wird nur eine passender Anlass dafür gesucht!

  2. gms

    In Direktorium der Biz sind die Präsidenten der diversen Zentralbanken versammelt. Wer das nicht weiß, der könnte annehmen, hier hätte eine unabhängige Instanz den ökonomischen Durchblick, dabei sind es dieselben Leute, die das Werkel gegen die Wand fahren und hernach zugleich behaupten können, man hätte davor gewarnt.
    Nach dem Crash wird die Biz an der Flurbereinigung beteiligt sein, doch wer wollte diese Aufgabe einer Einrichtung anvertrauen, die zuvor keinen Sachverstand bewies?

    Zugleich paßt die rezente Meldung über kommende Verwerfungen perfekt ins sonstige mediale Futter für die Massen, gilt es doch dank Brexit einmal mehr, die Leute auf die Segnungen gemeinschaftlichen Handelns einzuschwören. Je verschreckter der Untertan, desto größer seine Bereitschaft auf Souveränitätsverzicht.

  3. Selbstdenker

    @gms:
    Für George dürfte die Sache mit dem Brexit einstweilen dumm gelaufen sein: ist doch der Profi-Hoaxer und Pfund-Spekulant selbst auf die Wetten und Umfragen im Vorfeld der Brexit-Abstimmung reingefallen – noch dazu wo es knapp davor einen Mord an einer Pro-EU Politikerin gab. Auffallend waren die Pfund-Ankäufe am Tag der Brexit-Abstimmung.

    Wie gut, dass es die Kolleg*Innen im IWF und der BIZ gibt. Eine akkordierte Informationspolitik und das richtige Timing werden jeweils die “richtigen” bestrafen und belohnen.

  4. Johannes

    Ich befürchte auch das der ev. Austritt Großbritanniens sehr bald von ganz anderen Schlagzeilen egalisiert sein wird. Wenn schert dann noch ob die Briten mit ihrem Pfund bei der EU sind wenn die Währungsunion wie ein alter Heustadl zusammenkracht. Wahrscheinlich werden Länder mit eigener Währung Vorteile haben, wenngleich sie natürlich genauso vom Sog der sinkenden Titanic erfaßt werden.
    Spannend und zugleich beängstigend was da bald kommen wird, auf alle Fälle wird es danach viele arme Menschen geben die ein Leben lang gespart und alles verloren in den unsicheren Lebensabend gehen werden.
    Es wird danach von Null beginnend wieder aufwärts gehen und ein Zyklus beginnt von neuem.

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