D: Boom bei Führerscheinprüfungen auf Hocharabisch

Jeder siebte Fahrschüler absolviert seine theoretische Fahrprüfung nicht mehr in deutscher Sprache. Die Hocharabisch-Prüfungen machen dabei rund die Hälfte der fremdsprachigen Tests aus. mehr hier

7 comments

  1. sokrates9

    War viel in arabischen Ländern unterwegs; fairerweise muss ich zugeben dass mir nie ein Mangel an Fahrkenntnissen im türkisch / arabischen Raum aufgefallen ist.
    Defizite habe ich in Schwarzafrika und Indien erlebt.

  2. astuga

    @sokrates9
    Auch jemand der gut fahren kann muss deshalb noch kein guter Verkehrsteilnehmer sein.
    Und ebenfalls fragwürdig ist, woher die ganzen Übersetzer für Arabisch kommen und wie zuverlässig diese sind.

    Aber wer sich weder um Grenzschutz noch um richtige Angaben von Asylwerbern kümmert, dem müssen korrekte Führerscheinprüfungen erst recht egal sein.

  3. sokrates9

    astuga@ Gut fahren ist für mich ein guter Verkehrsteilnehmer da er sich den allgemeinen Verkehrsfluss anpasst. Gut Fahren hat mit Rennfahren nichts zu tun. Warum man Prüfungen nicht in der Landessprache ablegen muss verstehe ich nicht, wobei ich davon ausgehe dass die heute zum überwiegenden Teil ohnehin schriftlich sind. Dass dem Staat die Angaben von Asylwerbern völlig egal sind sieht man ja auch darin dass je mehr einer lügt ( Beispiel Altersangabe) umso besser wird er behandelt!

  4. Johannes

    Ich denke es ist eine prinzipielle Frage, wer hier leben möchte muss so schnell als möglich die Sprache lernen.
    Fängt man erst einmal damit an alles in jeder Sprache zu erlauben ist die Parallelgesellschaft noch stärker einzementiert. Gerade der Erwerb des Führerscheins könnte ein ganz großer Anreiz sein die Sprache so schnell als möglich zu erlernen. Ein Job der einen Führerschein voraussetzt wird wohl auch die deutsche Sprache voraussetzen, wie sonst könnte der Auftrag verstanden und ausgeführt werden.

    Es mag sein das ein Autofahrer in Kairo, Bagdad oder Kabul besonderen Anforderungen ausgesetzt war und den dortigen Gepflogenheiten entsprochen hat. Das bedeutet aber noch lange nicht das er unser westliches System der Fahrweise begreift geschweige denn respektiert.

  5. astuga

    “Gut Fahren hat mit Rennfahren nichts zu tun.”
    Ich behaupte mal, das ist nicht die vorherrschende Sichtweise von jungen Führerscheinneulingen.
    Und bei arabischen (oder türkischen usw.) Jugendlichen wohl sogar noch weniger als bei einheimischen.

    Aber abgesehen davon, ich sprach von “gut fahren” (einer fahrtechnisch zumindest ausreichenden Fahrzeugbeherrschung), von “Rennfahren” war bei mir keine Rede.

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