D: Elektromobilität kostet bis 2030 fast 125.000 Jobs

Der geplante Arbeitsplatzabbau bei Continental wird nur der Anfang eines massiven Einbruchs in der deutschen Autoindustrie sein. “Welt”, mehr hier

11 comments

  1. Selbstdenker

    Neue (umweltfreundliche) Techologien wären nicht das Problem, sondern der politisch verordnete Zwang auf bestimmte Technologien zu setzten und unnrentable Investitionen zu tätigen.

    Das ist der wahre Jobkiller.

    Die Klimaaktivisten werden sich entscheiden müssen: Umweltschutz oder Ideologie. Mit sozialistischer Ideologie lässt sich der CO2 Ausstoss definitiv nicht lösen.

  2. Eugen Richter

    @Selbstdenker. Sorry, freier Markt findet die bessere bis beste Lösung. Ist so. Aber wieso muss CO2 gesenkt werden. Dieser, bis heute nur von einer Minderheit bezweifelte, Forderung ist Mumpitz. Sie gehört auf den Müllplatz der Geschichte.

  3. Selbstdenker

    @Eugen Richter:
    Meine Aussage ist so zu verstehen: selbst wenn am menschengemachten Klimawandel was dran wäre – was ich in der medial dargestellten Dramatik massiv bezweifle – würde sich sich dieses Problem am allerbesten über den freien Markt lösen lassen.

    Meiner Meinung nach wird das Thema “Klimawandel” aber als Vorwand für ideologische Projekte vorgeschoben.

    Für mich ist das eine Art Lackmustest: wem es um die Lösung der Sachfrage geht, muss denklogisch geradezu zwingend zu einer Marktlösung kommen (Stichworte: Tragödie der Allmende, Coase-Theorem, Property Rights).

    Der Ideologe und der ihm hörige Hysteriker fordert hingegen die Einführung einer Ökodiktatur ohne eine Ahnung von den Größenordnungen, Technologien und den Gesamtauswirkungen der lauthals geforderten per Zwang eingeführten “Lösungen” zu haben.

    Siehe dazu auch meine Ausführungen hier:
    https://www.ortneronline.at/die-hybris-der-hysterischen/#comments

  4. Herbert Manninger

    Ach was, neue Arbeitsplätze als Kompensation gibt es bald genug, ob als Umweltaktivist, Genderwissenschaftlerin, Hass/Hetzeblockwart, Lebensmittelcontainer-Schnüffelbeauftragter, Veganreferentin, Antifa-Ausbildungsleiter, Flugschampsychotherapeut usw….
    Leute, das Leben geht weiter.

  5. sokrates9

    Eine Substitution von Verbrennungsmotoren durch Elektromotoren würde gesamtheitlich gesehen neben irrsinnigen Kosten und riesigen Jobverlusten wenig das Klima beeinflussen – bei 2% CO2 Anteil in Deutschland!Co2 Reduktion ist nur durch absolute Verhaltensänderung der Bevölkerung Urlaubsverzicht, Umstellung der Nahrung möglich – oder zurück in das Mittelalter mit Transportmittel Esel / Pferd / Kamel ( Dank Klimawandel): Da hätten wir wenigsten schon die benötigten Fachkräfte! 🙂

  6. Selbstdenker

    Selbst wenn an der Sache was dran wäre – was ich in dieser Dramatik massiv bezweifle – muss man sich einmal die Größenordnungen ansehen:
    http://www.globalcarbonatlas.org/en/CO2-emissions

    Sehr interessant ist die “Chart View” (Tools -> Chart View); unter “Timeline” kann man den zeitlichen Verlauf der CO2 Emissionen seit den 1960iger Jahren abspielen.

    Man beachte die Entwicklung von China.

    Glaubt irgendwer ernsthaft, dass Deutschland (über 2%) oder Österreich (über 0,2% bzw. Platz 49) am gesamten CO2-Ausstoss was ändern könnte?

    Wenn, dann nur als Exporteur neuerer, besserer Technologien.

    Und genau das kriegen kreischende Schulschwänzer und großmäulige Soziologiestudenten garantiert nicht hin.

  7. Gerald Steinbach

    “”Wenn, dann nur als Exporteur neuerer, besserer Technologien.”

    Die Deutschen Importieren seit 2015 “Technologien” aus Afrika ,manchmal gibt’s halt ein paar “Störungen”, aber dann wartet das Technologieparadies

  8. Johannes

    Wenn Elektroautos wirklich die bessere Alternative zum Verbrennungsmotor wären, wenn Strom nicht das limitierende Faktum in dieser Überlegung wäre und wenn man Strom ohne Landschaftszerstörung durch Schreddermaschinen gewinnen könnte dann müsste man sich auch mit den verlustig gehenden Arbeitsplätzen abfinden und schauen das man eben die Wirtschaft so gestaltet das neue Jobs geschaffen werden.

    Aber das Elektroautos flächendeckend eingesetzt werden können, in dem Ausmaß wie der Individualverkehr es fordert ist im Moment Utopie. Daher haben wir die verlorenen Arbeitsplätze und ein ungelöstes Problem des Individualverkehrs, also ein Chaos, das die Grünen durch freiwilligen Zwang der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel lösen wollen.

  9. Selbstdenker

    @Johannes:
    Ich gebe Ihnen Recht, möchte aber nochmals darauf hinweisen, dass jene Errungenschaften, die sich durchgesetzt haben, meist nicht das Ergebnis einer top-down Planung waren, sondern ein marktgetriebener Findungsprozess aus einer Kombinatorik unterschiedlicher Technologien.

    Ein Elektomotor in allen vier Rädern ist vom Wirkungsgrad und den Fahreigenschaften unschlagbar. Als Energiespeicher eignen sich aber besser flüssige oder gasförmige Treibstoffe. Wer weiß, vielleicht kommt als konkurrenzfähige Lösung irgendwann ein Wasserstoff-Elektohybrid raus.

    Was sich aber letztlich durchsetzt, muss dem Findungsprozess vom Markt überlassen werden. Der ganze Irrsinn in Sachen Energiewende und Elektromobilität kommt aus dem planwirtschaftlichen Ansatz.

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