D: Lebensgefahr für GroKo

Die hessischen Wähler könnten am Sonntag mit ihrem Stimmzettel die Verhältnisse zum Tanzen bringen. Das könnte die CDU den Ministerpräsidenten kosten, Angela Merkel und Andrea Nahles ihre Parteiämter, und die Große Koalition in Berlin dürfte dann sieben Monate nach ihrer Bildung am Ende sein. weiter hier

8 comments

  1. sokrates9

    Rot – Rot – Grün – die AFD denkt da sicherlich langfristiger. Und da wird sich ja zeigen ob so eine Konstellation das hervorbringt was die Mehrheit der Wähler wollen!

  2. Selbstdenker

    @sokrates9:
    Sie meinen, dass die vielen Neuhinzukommenden, denen rot-rot-grün die Türe aufmachen, das Wahlrecht ermöglichen und Sozialtransferns zustecken, plötzlich zu AfD-Wählern werden?

    Die Tragödie ist die, dass den drei linken Parteien, die mehr als willig sind ihr gemeinsames, irreversibles Ding durchzuziehen, nicht-linke Parteien gegenüberstehen, die eine Zusammenarbeit ausschliessen.

    Obwohl es sogar in Deutschland weit mehr nicht-linke als linke gibt, erreicht der de facto Linksblock aufgrund dieser Strategie eine relative Mehrheit gegen die untereinander zerstrittenen nicht-linken.

    Wenn rot-rot-grün sich neue Wähler ins Land holen und dauerhaft alimentieren, ist ein Machtwechsel nicht mehr möglich; (es sei denn, die AfD konvertiert geschlossen zum Islam).

    Dazu kommt, dass – wie im Tichy-Artikel beschrieben – die AfD die beste Wahlkampfhelferin der Grünen ist.

    Einen Weitblick der AfD kann ich nicht erkennen. Sie poltert sich vielmehr zu Tode und reisst alle nicht-linken mit in die Tiefe.

    Rot-ron-grün wird sich sofort formieren, sobald dies die Mehrheitsverhältnisse zulassen.

    Die CDU ist unterwandert und die AfD autodestruktiv. In Hessen ist die FDP die einzige vernünftige Wahl.

  3. sokrates9

    Selbstdenker@ Sie haben Recht, ich habe die Gefahr der Neuzukommenden nicht gesehen; obwohl die werden schneller eigne (islamische) Parteien bilden, und dann sind die Gemeinsamkeiten schnell vorbei! Mein Gedanke war dass sich eigentlich keine Partei so schnell in der Wählergunst auflöst als die Linken. Es ist doch interessant wie sich die Linke marginalisiert und nach Themen schreit wie Klima, Gender ,Gewerkschaftliche Mitwirkung,Themen die doch dem Durchschnittsbürger völlig egal sind!

  4. sokrates9

    Selbstdenker@ Sie haben Recht, ich habe die Gefahr der Neuzukommenden nicht gesehen; obwohl die werden schneller eigne (islamische) Parteien bilden, und dann sind die Gemeinsamkeiten schnell vorbei! Mein Gedanke war dass sich eigentlich keine Partei so schnell in der Wählergunst auflöst als die Linken. Es ist doch interessant wie sich die Linke marginalisiert und nach Themen schreit wie Klima, Gender ,Gewerkschaftliche Mitwirkung,Themen die doch dem Durchschnittsbürger völlig egal sind!

  5. aneagle

    Griechenland und Italien weisen den Weg- Syriza und Morgenröte, 5 Sterne und Lega, die Koalition kommt von den Rändern zur Mitte. LinxGrün und die AfD wetteifern in Hessen bereits um die jeweilige Größe ihres Teiles vom künftigen Koalitionskuchen. Mitbestimmung von beliebigen machtgierigen Mittepopulisten war gestern, bzw. sammelt sich in der FDP.

  6. Falke

    Ganz grundsätzlich (jetzt nicht unbedingt nur aktuell auf Hessen bezogen): Wenn die sogenannten “bürgerliche Mitte” linksextreme Regierungen verhindern will, wird ihr nichts anderes übrig bleiben, als mit der AfD zu koalieren. Italien zeigt es vor, in Griechenland haben sogar Sozialisten mit Rechtsextremen koaliert – und niemand regt sich auf. Und auch bei uns ist eine Koalition mit der FPÖ inzwischen zur Normalität geworden (wobei die FPÖ ja bei weitem nicht – mehr – rechtsextrem ist).

  7. Selbstdenker

    @aneagle:
    “Griechenland und Italien weisen den Weg…”

    Fragt sich nur, wohin dieser “Weg” führt.

    Warum eine eine GroKo von Parteien, die weiter von der Mitte entfernt sind, einer GroKo von Parteien, die vermeintlich näher an der Mitte positioniert sind, vorzuziehen wäre, erschließt sich mir nicht.

    Wenn die Probleme der westlichen Länder auf die jahrzehntelange Hegemonie politisch linker Ideen zurückgehen, ist eine weitere Regierungsbeteiligung einer (extremen) linken Partei sicher keine Lösung.

    Auch das, was in den Mainstream-Medien als “rechtsextrem” dargestellt wird, ist keineswegs das Spiegelbild von linksextrem, sondern eine national ausgerichtete Spielart von linksextrem.

    Es gilt vielmehr den Umfang, in dem der Staat als zentrale Instanz auf das Leben der Bürger Einfluss nimmt, zurück zu fahren und (nur) dort, wo es sich um die (echten) res publica handelt, diese so dezentral wie möglich zu organisieren.

    Als zentralstaatliche Aufgaben bleiben für mich nur noch innere und äußere Sicherheit sowie die Gerichtsbarkeit übrig.

    Man sollte sich nicht mit der Frage begnügen, wie man den Zugriff des totalen Steuerstaates auf die Früchte der Arbeit der erwerbstätigen Bevölkerung zügeln kann, sondern was seine Expansion seit rund hundert Jahren antreibt.

    Neben sinnlosen militärischen Abendteuern und eine bürokratische Klasse, die sich über die Fiskal- und Geldpolitik ihr hydraulisches System auf Kosten anderer eingerichtet hat, wäre da noch die Rolle der westlichen Intelligenzija und ihr nicht gerade segensreiches Wirken auf das gesellschaftliche Gefüge zu nennen.

    Mit der Zerschlagung der Familie als kleinste sozio-ökonomische Einheit, reisst der überbordende Sozialstaat sämtliche – in funktionierenden Gesellschaften primär innerfamiliär, sekundär nachbarschaftlich und tertiär staatlich gelösten – Aufgaben an sich um sie dann durch seine Bamten teurer, bürokratischer, langsamer und qualitativ nach unten nivelliert – falls überhaupt – zu erledigen.

    Der Sozialismus ist ultimativ gesehen ein irrationaler Kult, der viel tiefer geht als die auf ihn beruhenden ökonomischen Thesen. Die sozialistische “Ökonomie” ist lediglich die hochgradig ineffiziente auf Ausbeutung und Kapitalverzehr ausgelegte Mittelbereitstellung mit dem die Anführer dieses Kultes materiell versorgt werden der Betrieb des von ihnen geschaffenen Systems auf drei Zylindern aufrecht erhalten wird.

    Die Antwort auf die heutigen Probleme ist nicht noch mehr oder ein anderer Sozialismus, sondern das Zurückdrängen des Sozialismus auf allen Ebenen.

  8. Johannes

    Die Vergewaltigung einer jungen Frau in Freiburg durch so viele Männer welche uns als Schutzbefohlene mit der Moralkeule aufgezwungen wurden wird die Wahl in Hessen maßgeblich beeinflussen.

    Vielen Deutschen reicht es diese abscheulichen Verbrechen ertragen zu müssen, ohne auch nur dagegen protestieren zu dürfen.
    Wieder ein Tropfen der das Fass bald zum überlaufen bringen wird, nach meiner Meinung.
    Lächerlich nach einem solchen Verbrechen über einen Migrationspakt auch nur nachzudenken.

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