Dafür zahlen wir doch gerne Steuern…

Von | 10. Januar 2016

“….Mit bis zu 20 Zulagen schaffte es der Chauffeur des früheren Bürgermeisters Peter Koits (SPÖ), von einem Grundbezug von 2400 Euro ein Bruttomonatseinkommen von zuletzt 7365 Euro zu erreichen. Die Aufzählung der Mehrleistungen liest sich reichlich kurios: eine Leistungszulage, Reisekosten, eine Telefonpauschale, Zuschüsse für Zusatzversicherungen, eine Schmutzzulage, eine Gefahrenabgeltung und jede Menge Überstunden- und Nachtzuschläge lassen ein durchaus faires Chauffeurseinkommen auf ein Direktorengehalt ansteigen. Erstaunlich hoch ist auch die Anzahl der Überstunden. Im Oktober 2015 machte der inzwischen versetzte Chauffeur 128 Mehrstunden geltend – das sind mehr als 30 Stunden pro Woche…” (hier)

5 Gedanken zu „Dafür zahlen wir doch gerne Steuern…

  1. Thomas Holzer

    “SPÖ-Fraktionschef Stefan Ganzert nimmt ihm dieses Saubermann-Image nicht ab: “Ich will die Gehaltshöhe……. Doch Rabl macht daraus eine Neiddebatte.””

    Ein Sozialist, welcher sich darüber alteriert, daß eine “Neiddebatte” geführt würde. Lächerlicher geht es anscheinend immer, peinlicher aber auch; kein Wunder, daß die Untertanen sich immer mehr abwenden von diesen Politikerdarstellern

  2. sokrates9

    Sozialistische Verteilungspolitik wie man es überall sieht! Spezialisten im Verteilen fremder Gelder!Aber “Kapitalisten” dürfen nicht verdienen..

  3. Der Bockerer

    30 Überstunden pro Woche, das macht also 6 Überstunden pro Tag (Wochenenden nicht gerechnet). Zusätzlich zu den 8 (?) regulären Arbeitsstunden pro Tag. Der arme Kerl hat also 14 Stunden täglich gearbeitet. Und das noch dazu im Schmutz etc. Das ist ja schlimmer als bei den Neoliberalen! 🙂

  4. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ Bockerer
    wo war da die Gewerkschaft? Aber die in Wels haben es sich immer schon gerichtet – war ja beinahe eine Erbpacht!

  5. Rennziege

    Nicht so ungerecht sudern, pittäh! Dieser wackere Parteisoldat der Arbeiterklasse musste sich ja tagtäglich die Mono- und Dialoge seiner Fahrgäste anhören: dafür die Schmutzzulage. Die Überstunden musste er leisten, um diesen Müll nächtens in öffentlichen Häusern zu entsorgen, von toleranten Damen getröstet. Die Gefahrenzulage erhielt er für das Risko, dabei erwischt zu werden. Freilich musste er sie gelegentlich auch um fernmündliche Dienstleistungen bitten: daher die Telefonpauschale. Alles klar, Genossen?
    Ich vermisse bei Euch, und zwar schmerzlichst, die revolutionäre Einstellung zur totalen sozialen Gerechtigkeit, die wir so erfolgreich auf unsere Fahnen geschrieben haben. Der Sozialismus wird durch Eure leichtsinnige Meckerei wider seine Säulen ernsthaft gefährdet. Reißt’s Euch z’samm!

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