“Damit verspielt die EU jeden Kredit”

Von | 1. November 2013

“…..Zugunsten eines scheinbar hehren Gutes glaubt die EU, die Freiheit des Einzelnen beschneiden zu müssen. Damit verspielt sie jeden Kredit. Weder ein Staat noch ein Staatenbund darf von seinen Bürgern blindes Vertrauen in die angebliche Weisheit jener verlangen, die Verordnungen erlassen….” (hier)

11 Gedanken zu „“Damit verspielt die EU jeden Kredit”

  1. FDominicus

    Noch schlimmer finde ich, daß die Vorschriften und Gesetze nur noch für die normalen Bürger gelten. Aber das Gesetze die sich die EU-Gangster selber gegeben haben, für diese beliebig “brechbar” sind. Der ESM ist der Beweis dafür.

  2. Ehrenmitglied der ÖBB

    Das Problem mit der EU beginnt im eigenen Haus!
    In der selben Nummer der PRESSE in der Taschners Artikel erschien, schreibt eine Seite vorher ein gewisser Volker Plass (Bundessprecher der Grünen Wirtschaft) über die Freiheit innerhalb der von der EU dringen notwendig vorgegebenen “Ökorichtlinie”.
    Ich gehe davon aus, dass diese Herr es ernst meint, sonst müsste man ihm für den unübertrefflichen Zynismus gratulieren? Dann was dieser Grünenvertreter offeriert ist nicht anderes, als die Freiheit innerhalb der von der EU vorgegeben Gefängniszelle!
    Man stelle sich vor, künftig definieren einige Bürokraten in Brüssel und ein paar ( durch energiesparenden Erkenntnisgewinn geschwächte) Politiker den demokratischen Spielraum einer offenen Gesellschaft?
    Jeder künftige Diktator könnte von solcher Dialektik lernen!
    Es müsste ein Aufschrei in Österreich (weit über Taschner hinaus) geben, um solchen Anfängen zu wehren!

  3. oeconomicus

    Ich lehne mittlerweile alles ab, was von der EU kommt, und werde auch nicht mehr an EU-Wahlen teilnehmen. Nur mehr eine Neugründung auf der Basis einer neuen Verfassung und eines EU-weiten Volksentscheides kann diesen Verein retten.

  4. Mona Rieboldt

    Duty free wurde von der EU für Bürger innerhalb Europas bei Flügen verboten, für sich selbst, also die EU-Leute, besteht es aber weiter. Das ist Feudal-Herrschaft!

    Inzwischen wollen sie ja unbedingt die Türkei in die EU aufnehmen. Dann haben wir Grenzen mit Syrien. Und Europa wird sich von der Erdogan-Türkei nicht mehr erholen.
    Hoffentlich implodiert die EU sobald wie möglich.

  5. J.Peer

    EU-Beamtokratie gegen zig-Millionen Bürger – Wenige herrschen über Viele !

  6. aneagle

    EU-Bürokraten, jenes von Wahlen(noch) nicht gänzlich unabhängige Personal der EU, das sich gerne mit dem Eigentümer verwechselt, hat untenstehendes Lincoln-Zitat erfolgreich verdrängt:

    “Man kann das ganze Volk eine Zeit lang täuschen und man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, aber nicht das ganze Volk die ganze Zeit.”

    Das gilt auch für unsere neuaufkommende Eurokraten-Adelsschicht, und sei ihr hiermit zeitgerecht in Erinnerung gerufen !
    mal sehen, ob es sich mit 2048 bis zur EU-Revolution ausgeht, oder ob hoffentlich Wahlen ausreichen, die Politruk-Funktionärskaste Europas dorthin zu bringen, wo sie bereits jetzt hingehören: in eine nebensächliche Fußnote der Europäischen Entwicklung

  7. J.Peer

    Immer mehr Kritik an der EU am EURO hört man in den Medien, das war vor ca. zwei Jahren noch nicht zu beobachten. Ein Trick ? Man spricht wohl davon, gibt keine Kommentare, aber geändert wird nichts. Man
    geht den vorgesehenen Weg weiter.
    Allerdings alle Mitgliedsstaaten sind scheinbar nicht ungern dabei, von keiner Seite kommen zielführende Vorschläge an diesem System etwas zu ändern bzw. tatsächlich die Konsequenzen zu ziehen.
    Betreffend dem EU-Beitritt der Türkei hat man anfangs gesagt, es gibt Verhandlungen mit “offenem Ausgang”, heute hört man nichts mehr davon – und kein Mitgliedsstaat hat Einwände. “Die EU ist eine Wertegemeinschaft” – sind diese zu vereinbaren mit der Türkei ? Wo sind wirksame Gegenstimmen aus den EU-Staaten ?
    Ein bewährtes Rezept – kritische Mitgliedsländer werden mit gedruckten EUROS “stillgehalten”.
    So wie man Wahlkämpfe div.EU-freundlicher Parteien und Politiker bezahlt hat.
    Alles “legalisiert” – und niemand erhebt eine kritische Stimme. So gesehen wird es wohl noch lange dauern bis sich tatsächlich etwas ändert.

  8. Thomas Holzer

    @J.Peer
    Sie haben leider vollkommen recht;
    nicht umsonst ließ uns Herr Juncker -wahrscheinlich aus Versehen- wissen, wie “EU-Politik” anscheinend funktioniert: man läßt einen Ballon steigen, wartet auf die Reaktion, ist diese für’s Erste zu heftig, wird pro forma(sic!) öffentlich zurückgerudert, insgeheim aber unbeirrt der eingeschlagene Weg weitergegangen.
    Das einzig Tröstliche in dieser unserer Zeit: nichts, aber auch gar nichts ist immerwährend, weder diese EU noch die österr. Neutralität

  9. J.Peer

    @Thomas Holzer
    Ja, es hat auch einmal ein 1000jährigess Reich gegeben !

  10. KClemens

    @J.Peer
    >>>>> Ja, es hat auch einmal ein 1000jährigess Reich gegeben ! <<<<<

    Das hat Gott sei Dank aber nur 12 Jahre gedauert. Die EG in ihrer jetzigen Form, inklusive des Euro haben seit gut 20 Jahren, den Euro seit 11.

    Aber vielleicht sind die 1000 Jahre doch noch nicht vorbei……

  11. Thomas Holzer

    @KClemens
    Was sind schon 20, 11 Jahre gegen die Unendlichkeit!? 😉

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