„Dann sind die Schulden nicht mehr tragfähig“

“…. Der Wirtschaftshistoriker Albrecht Ritschl über die Entschuldung von Staaten in der Wirtschaftsgeschichte und die Gefahr einer Schuldenfalle für die Industrieländer durch die Coronapandemie. mehr hier

4 comments

  1. CE___

    Wo und wie soll Europa denn aus der Verschuldung “herauswachsen”? Egal mit oder ohne Inflation und einer dadurch erhofften Teuerung.

    “Wachsen” im heutigen Sinne kann eine Wirtschaft nur wenn (mehr) Menschen mehr Einheiten an Gütern und Dienstleistungen produzieren und konsumieren, oder die Preise ebendieser rapide und fundamental ansteigen (und dies sogar bei gleichbleibender oder gar fallender Menge an produzierten und konsumierten Güter- und Dienstleistungs-Einheiten, ausgelöst durch Inflationsorgien). “Optimal” ist natürlich beides, steigende Produktion, Konsumation und steigende Preise (Teuerung durch Inflation).

    Jedoch, die Anzahl der produktiven Bevölkerung geht zurück. Gewachsen wird nur bei authochtonen und fremden sich illegal aufenthaltigen Kostgängern im untätigen Sozialsystem.

    Produzieren sollen die restlichen auch nichts mehr. “Warat wegen dem Klima”. Das was dann, salopp “aus China” importiert wird drückt das Preisniveau, sprich mit der Teuerung wird es auch nichts.

    Konsumieren geht schon gar nicht. “Warat wegen der Gleichheit. Und der Umwelt”. Kein Steak mehr, Auto weg, Flugreise in den Urlaub pfui, für jeden einzelnen reichen 10 qm Wohnraum auch aus, die Waschrumpel ist doch eh’ besser als die pöhse Waschmaschine, weitere Beispiele bitte im grünen Parteiprogramm, Kapitel “Wirtschaftskapazunder”.

    Nächste Station grün ausgemalene Steinzeit-Höhle.

    Aber kein Wohlstand oder gar nur “aus den Schulden herauswachsen”, bitt’schön.

  2. Kluftinger

    @ CE
    kann es sein, dass die Welt die sie da beschreiben auf dem Boden der Dummheit wächst? Anders könnte man das Wahlverhalten vieler Mitbürger nicht erklären? Oder ist es vielleicht eine Heilserwartung, eine Romantik aus den Drei-Groschen Romanen?

  3. sokrates9

    Wirtschaftswachstum kann man vergessen! Wo soll die Wirtschasft wachsen?Wirtschaft wächst nur wenn es Konsumschub gibt und da ist weit und breit nichts zu sehen.Wir sind derzeit auf den Weg in eine grün-kommunistische Welt, wo wir alle kollektiv Konsumverzicht betreiben um die Welt zu schonen, alle haben sich lieb und sind voll beschäftigt die grüne Ideologie zu verstehen!Alle großen sind böse Trump, Putin, China, Erdogan wir warten auf die erfolgsversprechenden Nachfolger!

  4. Johannes

    Ich denke es kommt darauf an weswegen man Schulden macht. Im besten Fall um, so wie Schulmeister es immer betont, Werte zu schaffen welche Infrastruktur darstellen und eine Grundlage für Wachstum sind.
    Diese Sichtweise sagt, Schulden stehen Werten gegenüber die damit geschaffen wurden, sie sind daher nicht verloren sondern umgewandelt und führen zu Mehreinnahmen.

    Problematisch wird es nach meiner Meinung wenn ein Großteil des Budget in den Topf “Soziales“geschüttet wird. Dann werden nämlich Gelder aufgenommen um sie unproduktiv zu verteilen.

    Wird der Sozialtopf unverhältnismäßig aufgebläht (Massenimigrtion, Mehrfachzahlungen, ständiges Entwickeln von zusätzlichen Zahlungen, Fehlen einer Zentralstelle in der alle Sozialzahlungen aber auch Förderungen welche eine natürliche oder rechtliche Person erhält, im Einzelnen und in Summe per Knopfdruck festgestellt werden können.
    Die Gesellschaftliche Entwicklung welche Leistung und Erfolg verachtet und karitative Tätigkeit als einzig gerechte Sache feiert.
    Keine Hilfe zur Selbsthilfe sondern ein dauerndes Fordern nach mehr Verteilung und mehr Enteignung, vorerst noch zum Teil indirekt über Steuern welche Leistung bestrafen.

    Sozialistische Staaten können Schulden nicht abbauen denn sie sehen Geld das man für Tilgung verwendet als im Sozialtopf fehlend an.
    Stattdessen ist immer wieder von Steuern zu hören welche Selbstständige bis an die Grenzen belasten sollen.
    Substanzsteuern und hohe Sozalleistungen führen zum finanziellen Desaster bis der Staat zB Venezuela und kollabiert.

    Die Endphase des “Schulden machen für soziale Gerechtigkeit “ führt zu ausgelaugten Systemen in welchen es an allem fehlt weil niemand mehr Initiative zeigen darf.

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