” Darf man Grüne und AfD vergleichen? Wir tun es.”

“…Jahrzehntelang haben die Grünen als Regierungspartner die Machtbasis der SPD gesichert. Der Hesse Börner – der mit der „Dachlatte“ – war der erste, der die bittere Pille geschluckt hat. Es half ja nichts. Inzwischen ist es eine Selbstverständlichkeit. Wird auch die AfD koalitionsfähig? Die Geschichte von Grün und Blau hat mehr gemeinsam, als die jeweiligen Protagonisten wissen wollen. / mehr

8 comments

  1. Falke

    Ein Vergleich mit den Grünen stellt eine ganz schlimme Beleidigung für die AfD dar. Man vergleiche etwa (oder: lieber nicht) Alice Weidel mit Claudia Roth 🙂

  2. aneagle

    Der Artikel zeigt die Grünen nach Ihrer “Erwachsenwerdung” viel zu positiv. Wer Herrn Ströbeles Weltsicht, Herrn Trittins politische Aktionen und die Intelligenz von Frau Roth und Frau Göring auf sich wirken lässt, kommt zu einer diametralen Ansicht über die reifen Grünen. Alt geworden, nichts dazugelernt, gefährlich wie eh und je.
    Bestes Beispiel: Gestern kam der linxgrüne ORF wieder einmal öffentlich seinem Bildungsauftrag nach. In der ZIB 2 war, ob der schröcklichen Abkehr der österreichischen Regierung vom segensbringenden Migrationspakt, Herr Cohn-Bendit, das Edelgehirn der Günen, geladen. Er sollte in Interviewform den Österreichern erklären, was an dem Ausstieg falsch sein sollte. Glücklicherweise ging die Propaganda, trotz aller wohlwollenden Mühe der Interviewerin, nach hinten los: Wer den greinenden Wirrkopf in Aufklärerpose erleben durfte, wird sich zumindest lebenslang hüten, sein Wählerkreuzchen bei Grün zu machen.
    Einen heimatliebenden Österreicher allerdings, erreichte Cohn-Bendits medialer Weckruf doch. Ein gewisser VdB beeilte sich, seine tiefe Verbundenheit mit dem Migrationspakt öffentlich zu demonstrieren. Geschenkt. Eines kann man dem ORF wahrlich nicht vorwerfen- eine ungebührliche Nähe zur Regierung. Nur gut, dass dort viele ineffiziente Grüne tätig sind. Es ruft förmlich nach Privatisierung.

  3. sokrates9

    Die gesamte Grünlinie des ORF geht Dank der Unfähigkeit aller Akteure nach hinten los! Kann mir nicht vorstellen dass der etwas verwirrte Schlagwortmanager Cohn Bendit irgendeinen Wechselwähler beeindruckt hat! In Umfragen sind 80% der Wähler in Migrationsfragen auf Regierungslinie auch die Wiedereinführung der Schulnoten stößt bei den Österreichern auf breite Zustimmung! Ist natürlich logisch dass die sozialistischen Schulbildungsklempner , die jahrelang neue PISA – Minusrekorde aufgestellt haben jetzt über diese Retrolinie verärgert sind!

  4. GeBa

    Claudie Roth, die (Alb)traumfrau 🙂
    Ich hoffe und glaube nicht, dass der Erfolg der Grünen in D – und den haben sie leider – in Österreich auch kommt …

  5. Mona Rieboldt

    Grün muss man sich leisten können. In Bayern waren es ja grade Schwabing und Starnberg, die grün gewählt haben. Und die jungen Leute finden es schick, grün zu wählen. Das Problem ist auch die Überalterung bei SPD und CDU. Vor allem die SPD verliert an die Grünen.
    Es gibt keine Arbeiter bei den Grünen, die sind von der SPD zur AfD gewandert. Wenn es wirtschaftlich schlechter wird, werden die Grünen Wähler wieder verlieren.

    Der obige Artikel diente wohl eher dem mainstream-Bashing der AFD.

  6. astuga

    Zwischen AfD und den Grünen gibt es einige erhebliche Unterschiede.

    Im Ggs. zu den Zivilversagern, Crystal Meth-Konsumenten und Studienabrechern bei den Grünen setzt sich die Führungsriege der AfD überwiegend aus erfolgreichen Akademikern und Geschäftsleuten zusammen.
    Es ist auch von keinem AfD-Politiker vergleichbares bekannt…

    „Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen. Es ist kaum zu glauben. Meist war ich ziemlich entwaffnet. (…) Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. Ich habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert, aber ihr Wunsch stellte mich vor Probleme. Ich habe sie gefragt: “Warum spielt ihr nicht untereinander, warum habt ihr mich ausgewählt und nicht andere Kinder?” Aber wenn sie darauf bestanden, habe ich sie dennoch gestreichelt.“
    Daniel Cohn-Bendit in seinem Buch “Der große Basar” (1975)

  7. elfenzauberin

    Der Artikel enthält einige interessante Gedanken. Doch bezweifle ich, dass die AFD soweit rechts steht wie die Grünen auf der linken Seite, weder in der Gegenwart noch in der Vergangenheit. Dazu reicht ein Blick ins Parteiprogramm. Bei den Grünen finden sich radikal-sozialistische Programmpunkte, wohingegen das Programm der AFD bürgerlich-konservativ wirkt. Es ist sogar so, dass das Programm der AFD dem der CSU über weite Strecken völlig gleicht.
    Die AFD füllt einfach den Raum aus, den Merkel mit ihrem Linksruck aufgerissen hat, nicht mehr und nicht weniger. Ohne Merkel gäbe es keine AFD.

  8. Falke

    @elfenzauberin
    Sie haben völlig recht, die AfD steht eigentlich gar nicht rechts, sondern eher konservative Mitte. Was die Systemparteien besonders ärgert ist die Tatsache, dass die AfD explizit darauf besteht, dass die Gesetze, und vor allem das Grundgesetz, streng und genau eingehalten werden, was ja Merkel und ihre Büttel in den letzten Jahren absolut nicht getan haben. Und da man das der AfD ja nicht offiziell vorwerfen kann (und so vieles andere auch nicht, etwa Antisemitismus), wird sie einfach immer und grundlos als rechtsextrem bezeichnet.

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