Darum rüttelt die Bundesbank jetzt an unserem Geldsystem

Von | 1. Mai 2017

“….Bisher haben lediglich Verschwörungstheoretiker und Notenbankkritiker das Geldsystem in Frage gestellt. Jetzt jedoch beschäftigt sich auch die Bundesbank mit radikalen Ideen. Wie kommt das?….” (weiter hier)

9 Gedanken zu „Darum rüttelt die Bundesbank jetzt an unserem Geldsystem

  1. Thomas Holzer

    Aber sie rüttelt doch gar nicht, zumindest nicht laut letztem Absatz.

  2. Christian Peter

    ‘Bundesbank rüttelt am Geldsystem’

    Wer’s glaubt wird selig, schließlich gehört die Finanzindustrie zu den einflussreichsten Lobbys überhaupt. Weit dringender als Reformen am Geldsystem wären politische Reformen, denn ein nicht funktionierender EU – Binnenmarkt und eine nicht funktionierende Einheitswährung sind die Hauptgründe der Probleme unserer Zeit.

  3. raindancer

    Wenn man die Barbehebung des Bürgers nicht mehr einkalkulieren muss, sind alle anderen Maßnahmen ohne Probleme möglich und die Bürger haben jegliche Freiheit verloren.

  4. Oliver H.

    @Thomas Holzer
    “Aber sie rüttelt doch gar nicht, zumindest nicht laut letztem Absatz.”

    Freilich rüttelt die Bundesbank am bestehenden System, doch sie tut dies mit einer Resultierenden, die zu 100% auf der Linie der der Geldsozialisten liegt, zwecks Volksverblödung unter der Parole “Vollgeld” propagiert wird und darauf abzielt, die Menschheit möge hinkünftig in Geldfragen keine anderen Götter haben, denn einzig und allein Zentralbanken.

    Weshalb geht die breite Masse (siehe exemplarisch die Kommentare zum “Welt”-Artikel) diesem infamen Treiben auf den Leim? — Weil sie um’s Verrecken den Unterschied zwischen Fiatmoney der Zentralbanken und Schuldverbriefungen der Geschäftsbanken nicht versteht! Auf der einen Seite generieren staatlich bevorzugte Kartelle Eigentumstitel, die sie in die Lage versetzen, auf Kosten Dritter sprichwörtlich rostige Fahrräder um Billionen Euro zu erwerben (crony capitalism in Reinstform), daneben existiert noch ein ansatzweise privater Markt, durch den Werthaltiges mittels individueller Bürgschaften in Umlauf kommt und der aktuell das einzige halbwegs wirksame Korrektiv darstellt zum absoluten Gottspielertum zentraler Monopole.

    Wenn dieser Markt erfolgreich mit der dümmstmöglichen Behauptung, einzig 100%ige Luft der Zentralbanken sei tatsächlich “voll”, zerstört wurde, ist der lange Marsch durch die Geldinstanzen erfolgreich finalisiert. Daß nun auch die deutsche Bundesbank auf den essentiellen Karren der globalen Oligarchen aufspringt, zeigt, wie sehr die Gesellschaft sich langsam aber sicher dem Endspiel in Fragen der Knechtschaft nähert.

  5. Christian Peter

    @Oliver

    Es stimmt zwar, dass Zentralbanken Geld aus dem Nicht schöpfen, Zentralbankgeld macht aber nur etwa 10 % der im Umlauf befindlichen Geldmenge, 90 % des Geldes schöpfen private Banken durch Kreditvergabe.

  6. Christian Peter

    Wer Huerta de Soto kennt, weiß, dass das Teilreserve – Privileg der Geschäftsbanken ein weit größeres Problem darstellt als Zentralbanken.

  7. Oliver H.

    @Christian Peter
    “Es stimmt zwar ..”

    Wie gnädig von Ihnen, mittels “zwar” indirekt etwas zu konzedieren, bloß um sich danach auf ein Eis zu begeben, welches Sie definitiv nicht trägt.

    “Wer Huerta de Soto kennt, ..”

    Erstens ist de Soto bei Leibe nicht der einzige, der sich in die Materie vertieft hat, zweitens, und hier springt der Affe ins Wasser, ist die Thematik weder so komplex noch kompliziert, um sie mit einem IQ über Zimmertemperatur zu durchdringen. Staatsgeilheit war aber schon seit jeher verdummend.

  8. KTMTreiber

    … was ich (persönlich) abgefahren finde : In meiner bitcoin- wallet wurden binnen 3 Wochen aus EUR 100.- –> EUR 132,07 (02.05.2107 / 11:22 h) 😮

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