“Das Aktien-Märchen wiederholt sich nicht”

“…. Es braucht keine Kristallkugel, um eine Abkühlung an den Börsen zu sehen – aber das hat nichts mit der Verschärfung des Zwists zwischen den USA und Iran zu tun. NZZ, hier

2 comments

  1. Rennziege

    Aktien-Anleger, die sich auf Gretas wackligen Schaukelstuhl setzen, indem sie “nachhaltig” investieren, werden eine kalte Dusche erleben. Die erinnert an junge Mütter, die ihre Neugeborenen vegetarisch oder sogar vegan ernähren: Es hapert an allen Ecken, geistig, körperlich, seelisch und vital.
    Damit will ich nicht sagen, dass die gegenwärtige Hausse ewig währen wird; aber sie wird mit den üblichen kurzlebigen Aufs und Abs auch anno MMXX (vulgo 2020) die Szene beflügeln. Stets besser, als die hartverdiente Kohle in irgendwelchen Sparbüchern oder Giros abwerten oder verschimmeln zu lassen.
    Aber natürlich heißt es: am Ball zu bleiben und nicht allen Börsen-Gurus (die prinzipiell ihren eigenen Acker pflügen) blind zu vertrauen. 💥🕎

  2. Johannes

    “Handelskonflikte, Zentralbankpolitik und volatile Geopolitik nehmen alle ihren Ursprung im Weissen Haus.“
    Ich halte diese Aussage für falsch. Der von Trump erzeugte Widerstand gegen Chinas Politik der Abschottung von westlichen Produkten ist eine Reaktion aber sicher kein Ursprung des Handelskonfliktes.

    In China darf, nach meiner Kenntnis, kein ausländisches Unternehmen Fuß fassen ohne einen chinesischen Partner an seine Seite gestellt zu bekommen.
    Jahrelang wurde darüber gesprochen das in China sehr viel Hochtechnologie kopiert wird welche durch Patente geschützt in Europa aufwendig entwickelt wurden.
    Die Konflikte Chinas mit Hongkong, Taiwan und den Anrainerstaaten des Südchinesischen Meeres gehen soweit ich informiert bin nicht vom weißen Haus aus. Auch hat Trump, wenn ich richtig informiert bin, nicht veranlasst dass Korallenriffe aufgeschüttet und mit Flugpisten versehen plötzlich Chinesisches Territorium darstellen sollen.

    Warum also eine so oberflächliche Beschuldigung in der geschätzten NNZ ?
    Nur um dem gängigen Trump-Bashing gerecht zu werden?

    Nur einen Absatz tiefer wiederlegen Sie dann selbst die oben getätigte Behauptung “alles gehe vom Weißen Haus aus“ indem Sie zugeben das China aktiv mit den USA um die globale Vorherrschaft streite.

    “Im Handelsstreit zwischen den USA und China geht es nur noch am Rande um Stahl, Elektrogeräte und Sojabohnen. Es ist ein langfristiges Wettrennen um die politische, technologische, finanzielle und militärische Vorherrschaft zwischen den beiden global grössten Mächten geworden. Im Handelskonflikt deutete sich jüngst jedoch eine Entspannung an.“

    Sehr widersprüchlich diese Beurteilung und doch leider sehr zeitgeistig. An Trump, so scheint es kann sich die ganze Welt abarbeiten, während die “anonymen“ Herrscher Chinas wie mit Samthandschuhen hofiert werden.

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