Das blutige Kreuz von Jenbach

(A.UNTERBERGER) Es ist wohl die unglaublichste Meldung der letzten Wochen: In Tirol haben zwei Achtjährige einen Mitschüler nicht nur brutal verprügelt, sondern ihm auch blutig ein Kreuz in den Rücken geritzt.

Was noch empörender ist: Schuldirektion und Jugendamt verschanzen sich hinter einer angeblichen Schweigepflicht. Und die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren eingestellt, weil es ja Achtjährige sind. Da die beiden Täter aber türkischer Abstammung sind, liegt zumindest die Möglichkeit nahe, dass die (geleugnete) Tat auch religiös-nationalistische Motive hat. Diesen ungeheuerlichen Verdacht kann man doch nicht durch Schweigen und Verfahrenseinstellung aus der Welt bringen! Ganz im Gegenteil: Er wird dadurch für die Menschen fast zur Gewissheit erhärtet. Immerhin ähnelt er ja Grausamkeiten der Dschihadisten des “Islamischen Staats”. Auch wenn Achtjährige nicht strafmündig sind, bleibt ja in diesem Fall die gravierende Frage, woher sie denn eine solche Gesinnung haben. Das fällt ja nicht vom Himmel. Das muss doch dringend aufgeklärt und nicht unter den Teppich gekehrt werden. Denn wenn dieser grausige Verdacht stimmen sollte, kann niemand begreifen, dass das am Ende keine Konsequenzen für Eltern oder eventuell Islamlehrer haben soll (oder von wem sonst die Kinder so indoktriniert worden sind). Mutet man allen anderen österreichischen Schülern wirklich zu, mit zwei solchen Typen wieder gemeinsam in die Schule zu gehen? Und wenn das alles wirklich so ist, bleibt die fundamentale Frage: Wer schützt unsere Kinder vor einem solchen Behörden- und Schulsystem? (TB)

11 comments

  1. Selbstdenker

    In der lokal dominierenden Tagespublikation “Tiroler Tageszeitung” (vulgo Trottel Times) hat man von derartigen Vorfällen offenbar keine Notiz genommen. Erstaunlich, dass man von solchen Dingen aus den Vorarlberger Nachrichten und der Kronenzeitung erfährt.

    Denke mal, dass man früher bei Missbrauchsfällen oder kürzlich in UK (Rotterham) seitens der Schulbehörden ähnlich reagiert hat: wegschauen, verheimlichen und runterspielen.

    Wichtiger Hinweis zum Abschluss: Das hat nichts mit dem Islam zu tun…

  2. Erich

    Die SN haben verspätet aber doch relativ ausführlich berichtet und die türkische Abstammung erwähnt. Aber vielleicht ist es so wie bei den Krawallen beim Fußballspiel in Bischofshofen. Dort wurden aus den antisemitisch agierenden aggressiven Türken plötzlich viele Österreicher – was rein juristisch gesehen leider stimmen dürfte.

    Das neueste Trauerspiel lieferte die Staatsanwaltschaft Salzburg (laut einem Bericht in Salzburg-Heute): Rumänische Diebe wurden von der Polizei gestellt. Sie hatten einen zerlegten gestohlenen Traktor im Gepäck. Für die Staatsanwaltschaft aber kein Grund für einen Haftbefehl!! Und dann durften diese Gauner noch mitsamt dem Diebesgut weiterfahren!! Da fehlen einem die Worte. Im Flachgau häufen sich die Einbrüche. Hat es da noch Sinn, die Polizei zu rufen??

  3. Thomas Holzer

    @Erich
    Das Verhalten der Staatsanwaltschaften in Österreich müssen Sie bitte aber schon verstehen!
    Die sind doch fast alle mit der Untersuchung/Verfolgung nationalsozialistischer Wiederbetätigung mehr als nur ausgelastet.
    In derlei schwerwiegenden Fällen muß die Staatsanwaltschaft einfach Prioritäten setzen; immerhin sind ja die Ressourcen begrenzt

  4. G.K.

    Wäre der Hintergrund fremdenfeindlich und/oder rechtsextrem, dann wäre die Berichterstattung mehr als ausführlich gewesen. Zumal die Eltern ja nicht minderjährig sind und von dort könnten solche Dinge kommen. Betroffenheits- und Solidaritätskundgebungen, Lichterketten, Statements von Politikern und die Berichterstattung von diesen wären auch noch hinzugekommen.

    Mir fällt dazu der “Todesfall Daniel S.” ein, so der Titel auf Wikipedia. Es wird vorsichtig formuliert, sodass man nur ahnen kann, dass die Medien es beihnahe geschafft haben, den Fall totzuschweigen. Dass jedoch der Fall “von Rechtsextremisten für ausländerfeindliche Propaganda genutzt worden war” scheint die Hauptaussage des Artikels zu sein, es heisst auch weiter: “Der Vorfall wurde vor allem durch politisch Rechte mit Hinblick auf den türkeistämmigen Migrationshintergrund des Hauptverdächtigen zu rassistischer Propaganda instrumentalisiert”. Auch der Revisionsantrag gegen das Gerichturteil beruft sich darauf, dass “der zuständige Richter im Laufe des Verfahrens Drohungen vonseiten der rechten Szene ausgesetzt gewesen” war.

    Zurück zu Jenbach: man muss also aufpassen, dass man nicht mit Vorwürfen konfrontiert wird, dass man den Fall zu “rassistischer Propaganda instrumentalisiert”.

  5. Rado

    Das Kreuz als Symbol der Demütigung erfreut sich bei moslemischen Kopfabschneidern in Syrien und Irak übrigends steigender Beliebtheit. Nicht schwer zu erraten, woher die 8 jährigen Türken (oder ihre älteren Freunde und Geschwister) die Idee hatten.
    Nach der Ermordung des US-Entwicklungshelfers Peter Kassig vor einigen Tagen wurde seine Leiche auf ein Kreuz gebunden, welches auf die Ladefläche eines Pritschenwagens montiert war und durch die Stadt gefahren, damit sie jeder sehen konnte. Solche Bilder braucht man nicht lange suchen. Das finden auch sonst minderbegabte Türkenkinder.

    Quelle bei der Achse des Guten
    (dieser Link ist harmlos, vor dem weiterklicken rate ich aber dringend ab, wenn SIe zartbesaitet sind. Wenn Sie aber wissen wollen, mit welchen Bildern im Kopf manche Kinder rumlaufen, nur zu!)
    http://www.andreas-unterberger.at/2014/11/fn-707-das-blutige-kreuz-von-jenbach/#comments

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/it_is_not_islamophobia_when_they_really_are_trying_to_kill_you

  6. sokrates9

    Das hat alles mit dem Islam nichts zu tun! Die Kulturbereicherer wollten ja eh einen Halbmond in den Körper schneiden, aber ein Kreuz geht halt bequemer! Aber wichtig ist schon in der Volksschule mit dem Messer zu trainieren ( warum haben Schüler schon Messer eingesteckt? – um HALAL Jausenwurst abzuschneiden??)oder um zu trainieren, dass das dann mit dem Schächten und Kopfabschneiden gut funktioniert??

  7. Christian Weiss

    “Wäre der Hintergrund fremdenfeindlich und/oder rechtsextrem…”

    Türken schneiden einem Mitschüler ein Kreuz in den Rücken, weil er womöglich Christ und Österreicher ist. Ist das nicht fremdenfeindlich?

  8. Selbstdenker

    Ein treffendes Zitat, gefunden im Kommentarbereich von Unterbergers Blog:

    “Unfassbar: Zwei Tiroler Buben schneiden 8jährigen arabischen Flüchtling mit Messer blutigen Halbmond in Rücken.

    Kurz, Glawischnig, Faymann und Fischer melden sich sofort zu Wort ,verurteilen die Tat scharf und fordern Aufklärung und drastische Konsequenzen. Schönborn und Küberl sind zutiefts erschüttert. “Österreich” veröffentlicht unter dem Titel “Die Nazieltern der Horrorkinder” exklusive Fotos der Familien.

    Das Jugendamt schaltet sich ein und steckt die Buben in ein Heim. Die Justiz prüft, wie man die Eltern belangen kann. Profil bringt eine 12seitige Hintergrundstory. Die ZiB bringt eine Sondersendung mit Liveschaltungen zu Polizei, örtlichem Imam, Landeshauptmann, Psychologen….

    In Wien wird eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die Maßnahmen erarbeitet, wie man solche Kinder bereist präventiv aus dem Verkehr ziehen kann. Die Regierung fordert Lehre, Eltern und Mitschüler auf jede verdächtige Äußerung und jedes verdächtige Verhalten sofort zu melden. Auf Vorschlag der Grünen, gibt es künftig in allen Schulen sogenannte Toleranzwächter (zumeist Muslime), die darauf achten, dass autochthone Kinder ihre muslimischen Mitschüler nicht diskriminieren. USW

    Ach so, es war genau umgekehrt, dann passiert natürlich gar nix….”

  9. Astuga

    Das passt ja ins Gesamtbild.
    Der ORF etwa bringt eine Doku über ein islamisches Land und wie man dort daran arbeitet, über gewisse Missstände nicht mehr länger den Mantel des Schweigens zu breiten, und der selbe ORF (in Union mit den anderen Leitmedien) spielt seit Jahr und Tag Verbrechen herunter die in Österreich passieren.
    Und das immer dann wenn Migranten und besonders Muslime, oder auch nur Afrikaner die Täter sind.
    Meldungen über Gruppenvergewaltigungen durch die Innsbrucker Nordafrikaner-Szene kommen dann nur unter ferner liefen, falls überhaupt.
    Man wird unwillkürlich an die jüngsten Missbrauchsfälle an britischen Jugendlichen durch muslimische Kriminelle erinnert.

  10. Selbstdenker

    @Astuga
    Die Vorgänge von Rotterham (UK) sind – vom enormen menschlichen Leid einmal abgesehen – in mehrfacher Hinsicht sehr beunruhigend.

    In den großen Städten kann man vermutlich bestimmte Gefahrensituation für Kinder und Jugendliche nach leidvollen Erfahrungen der Vergangenheit besser einschätzen. In der Provinz bzw. auf dem Land schlagen einige – zum Teil auch völlig neue – “Entwicklungen” mit voller Wucht in eine weitgehend arglose Gesellschaft ein.

    Viele Dinge werden entweder überhaupt nicht oder nicht in der vollen Tragweite gesehen, weil der Blick mangels Erfahrungen gar nicht dafür geschärft ist. Und selbst wenn bestimmte Geschehnisse gesehen werden, heisst dies noch lange nicht, dass sie bewusst wahrgenommen und die richtigen Schlüsse daraus gezogen werden.

    Die Sprechverbote der Political Correctness wirken wie ein Brandbeschleuniger, zumal sie verhindern, dass es einen offenen Erfahrungsaustausch gibt, Symptome von einer breiten Bevölkerungsschicht besser eingeschätzt und Zusammenhänge erkannt werden um die erforderlichne Abwehrmaßnahmen ergreifen zu können
    .
    Vorfälle wie in Rotterham spielen sich mit großer Wahrscheinlichkeit europaweit in vielen Provinzstädten ab.

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