Das blutige syrische Schachspiel

Von | 14. Oktober 2015

“Die Situation in Syrien wird zunehmend instabiler: Während Putin seine neuen Hightechwaffen testet, ziehen sich die USA immer weiter zurück. Dieses Machtvakuum bedroht auch uns Europäer.” (hier)

2 Gedanken zu „Das blutige syrische Schachspiel

  1. Mona Rieboldt

    Und die EU-Außenminister diskutierten, wie sie Assad erledigen können. Die haben weder aus dem Irak noch aus Libyen gelernt. Erst wird der Diktator weg gebombt, dann hinterlassen die USA ein Chaos. Und woher wollen die USA wissen, wer ein moderater Rebell ist? Und bitte was wollen denn diese “moderaten Rebellen”? Eine Demokratie in Syrien? Wohl kaum.
    Schon in Libyen wurden die dortigen Rebellen von USA unterstützt und mit Waffen versorgt. In der deutschen Presse war zu lesen, nach dem Gadafi weg ist, würden die Rebellen die Waffen wieder abliefern. Wie blöd ist eigentlich der Westen und wie wenig Ahnung haben sie über arabische Mentalität?
    Ich traue Putin mehr Realitätssinn zu als Obama und den EU-Außenministern.

  2. Fragolin

    Es ist nicht Putin, der von USA und EU ausgebildete und ausgerüstete kurdische Anti-ISIS-Kampfeinheiten wegbombt, sondern Erdogan. Die “moderaten Rebellen”, die die Russen bombardieren, gehören natürlich nicht zum ISIS, sondern zu friedlichen Organisationen wie Al Kaida , Al Nusra und ähnliche demokratische Freiheitskämpfer…

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