16 Gedanken zu „Das Böse, zu besichtigen auf YouTube

  1. Rado

    Immerhin nimmt der Autor den Begriff des Islamischen Glaubens im Zusammenhang mit den Jihadisten in den Mund. Das müssen die österreichischen Journalisten noch lernen. Wird aber schon noch!

  2. Ehrenmitglied der ÖBB

    Die Patina der Zivilisation / des Wohlstandes war schon immer sehr dünn. Nur will und wollte das niemand glauben oder aussprechen!
    Dabei ist Ferguson nicht einmal ein typisches Beispiel. Vielmehr ist auch bei uns in Europa sofort Aggression zu beobachten, wenn nur die Ankündigung einer Lebensmittel-oder Treibstoffknappheit suggeriert wird. (Kampfsituationen an Tankstellen etc sind ja bekannt..)
    Aber wer übernimmt die Aufgabe, die von Herrn de Winter angesprochenen “Gewissenskoordinaten” wieder aufzurichten? Die christlichen Kirchen hätten da eine verantwortungsvolle Rolle, aber die sind eher auf Tauchstation oder bemitleiden die eben so armen Asylanten , die via Österreich aus Tschetschenien nach Syrien reisen (wollen)?

  3. Nattl

    Die zornigen jungen Männer, die in ekstatischer Begeisterung alles um sich herum abschlachten. Gottseidank sind bei uns alle jungen MännerInnen so friedlich wie junge Lamperln weil ihnen in Kindestagen schon die Eier abgeschnitten werden… dieser Text hätte von einer GrünIn stammen können.

  4. Rado

    @Ehrenmitglied der ÖBB
    Die Ereingnisse in Ferguson habe ich zugegebenerweise nicht sehr intensiv verfolgt.
    Es gibt aber eine ganze Reihe von Beispielen, in denen sich die US-Bundesbehörden an ihren Bürgern vergreifen.
    DIe meistern derartigen Fälle tauchen hierzulande kaum oder nur sehr kurz in den Medien auf.
    Vielleicht, weil es sich meistens bei den Betroffenen nur um hinterweltlerische “Weisse” handelt?
    ZB. die Abfackelung der Davidianersekte in Waco/Texas, die Belagerung von Ruby Ridge, oder zuletzt die Affähre um die Bundy-Ranch in Arizona.

  5. Thomas Holzer

    “Nein, es geht nur um den Wunsch, zu vergewaltigen und zu zerstören.”

    Genauso ist es; alles andere ist nur Vorwand, der lächerliche Versuch einer “Rechtfertigung”.
    Es geht diesen “Menschen” schlicht und einfach darum, das Böse im schlechtesten vorstellbaren Sinne “auszuleben”

  6. Selbstdenker

    Dieser FAZ-Artikel trifft mitten ins Schwarze. Es geht hier nicht um ein theologisches oder weltanschauliches Programm, wie manche naiverweise immer noch reininterpretieren.

    Das Wesen vom totalen Wahnsinn mit Mitteln der Vernunft zu begreifen ist ein Vorhaben, welches von Anfang an nur scheitern kann. Was man aber machen kann, ist zu begreifen was dieser Wahnsinn anrichtet, wer und was ihn in dieser Dimension erst ermöglicht, welcher Mittel er sich bedient und wer langfristig daran profitiert und daher – aus der sicheren Distanz – die Fäden zieht.

    Die Selbstkastration westlicher Gesellschaften ist ein weiterer Aspekt, der – insbesondere in Europa – dem IS überhaupt den Boden bereitet und Zulauf beschert.

    So paradox es klingen mag: ein erster Schritt zur Bekämpfung vom IS in Europa wäre die Abkehr von Gender Mainstreaming.

  7. Thomas Holzer

    @Selbstdenker
    “So paradox es klingen mag: ein erster Schritt zur Bekämpfung vom IS in Europa wäre die Abkehr von Gender Mainstreaming”

    Aber nicht doch!
    Frau Heinisch-Hosek wird sich wieder auf facebook in belehrender Pose abbilden lassen, und alles wird gut 😉

  8. Mourawetz

    Leon de Winter geht davon aus, dass nur die Zivilisation junge Männer bändigt, die ansonsten wie wilde Bestien sich gegenseitig abschlachten würden. Dass es in der Natur des Mannes liegt, zu töten und zu vergewaltigen. Dazu kann ich  nur sagen: grober Unfug! Wenn das die wahre Natur des Mannes wäre, hätte sich unsere Zivilisation erst gar nicht entwickeln können. Eben weil der Mensch im Innersten friedfertig ist, hat sich eine gewaltlose Zivilisation ergeben, in der im Frieden und durch gemeinsame Arbeitsteilung alle zu Wohlstand kommen können. Der Islam ist wie jeder Faschismus die Ideologie jener, die damit nicht klarkommen, dass am Anfang jeglichen Wohlstands Fleiß und Arbeit stehen. Jenen, denen das zu mühsam ist, zeigt der Islam wie es schneller geht. Der Weg des Islams zu Ansehen und Erfolg ist die Gewaltanwendung und da Männer nun mal stärker sind als Frauen, ist der islamische Weg nur den Männern vorbehalten.

  9. Thomas Holzer

    @Mourawetz
    Da kann ich Ihnen leider nicht ganz zustimmen…………
    Wir leben, lebten nie, in einer gewaltlosen Zivilisation!
    Sehen Sie sich nur z.B. die Randale bei Fussballspielen an; in Wien werden (autochthone) Kinder schon so indoktriniert, daß sie in der Lobau keinen “grün” gekennzeichneten Weg begehen wollen, “weil das ist Scheiße, das ist Rapid” (Verzeihung die Verwendung dieses Wortes); Hass auf alle, welche anders sind, welche nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen, finden Sie in allen Gesellschaften, das hat originär nichts mit Islam, Faschismus etc, zu tun.
    Wehe, wenn sie losgelassen! Das ist meine ernüchternde Erkenntnis der Entwicklungen der letzten Jahrzehnte. Eine, zwei, vielleicht noch drei Menschen zusammen sind (relativ) ungefährlich; werden es aber 10, 15, 30, dann wird es meistens immer gefährlich. Es gibt nichts, was uns mehr beunruhigen sollte, als eine Menschenmasse!
    Ich weiß, August 1989, DDR (Ausnahmen bestätigen nur die Regel)

  10. myshkinov

    Ist ja wirklich schlimm: junge Islamisten, Terroristen, Mörder, rasend vor Zorn und mit Schaum vor dem Mund dürfen einen unschuldigen US-Journalisten vor der Kamera abschlachten und dies auf Youtube kommunizieren. Während US-Soldaten seit Jahr und Tag mit sterilen Techniklabors, fern jeder Öffentlichkeit noch dazu, am Joystick sitzend ihr Auslangen finden müssen, wenn sie mittels unbemannter Drohnen tausende Kilometer weiter Kinder, Frauen, Zivilisten,Unbeteiligte, die einfach nur das Pech hatten, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein, in Stücke reißen, zerfetzen, verbrennen. Und dies seit Jahren, tausende Tote, völlig ignoriert von einer sich ansonsten in Betroffenheit und scheinheiliger moralischer Entrüstung suhlenden Öffentlichkeit.
    Wie ist die Welt doch ungerecht….

  11. Mourawetz

    @Thomas Holzer

    Diese sogenannten Rapid-Fans bzw. Gegner erfahren sich als Verlierer des “Systems”, sie sind anfällig für faschistische Ideologien. Aber es ist nicht im Wesen des Mannes angelegt, dass er mordet, wie Leon de Winter meint. Die Zivilisation fesselt ihn nicht und der Faschismus enthemmt ihn nicht sondern verleitet Zivilisationsverlierer zu Krieg und Gewalt.

  12. Thomas Holzer

    @Mourawetz
    Zu meinem Leidwesen, dieses Zitat eines Rapid-Fans stammt von einem Mädchen!
    Es erscheint mir als zu praktisch und einfach, den “Faschismus” für alles verantwortlich zu machen; Ihrer Diktion folgend, muß es den Faschismus schon zu Zeiten der Perser gegeben haben. Außerdem wage ich zu behaupten, daß es per se keine Zivilisationsverlierer gibt, weil niemand, welcher weniger oder ganz wenig hat, verliert Zivilisation; erst die veröffentlichte Meinung dekretiert Menschen zu Verlierern, durch Umfragen, durch Demokratie, durch Stimmungsmache

  13. Thomas Holzer

    “………nicht sondern verleitet Zivilisationsverlierer zu Krieg und Gewalt”

    Wer sind denn die “Zivilisationsverlierer” bei Hutus und Tutsis, bei Serben, Kroaten, Slowenen, Albanern, bei Kambodschanern, bei Tschetschenen, Russen, Georgiern, Ukrainern, Vietnamesen, etc. die hatten/haben doch alle Zivilisation gehabt, und “freiwillig”, durch eine Pseudovolksbewegung, sprich durch eine Masse an Menschen, diese aufgegeben

  14. gms

    Thomas Holzer,

    “Außerdem wage ich zu behaupten, daß es per se keine Zivilisationsverlierer gibt, weil niemand, welcher weniger oder ganz wenig hat, verliert Zivilisation;”

    Lassen Sie’s mich mal von einer anderen Seite her aufdröseln:

    Zivilisation (civitas, lat. Einheit) innerhalb einer Soziotät besteht dann, wenn die praktizierte Überzeugung vorherrscht, die Benefits aus Kooperation würden jene aus Aggression übersteigen und es zugleich den Trägern dieser Mehrheitsmeinung gelingt, aufkommende Aggression im Zaum zu halten.
    Zivilisationsverlierer sind demgemäß jene, die, aus welchen Gründen auch immer und im weitesten Wortsinne, nicht kooperieren können und zugleich subjektiv darunter leiden. Der tatsächliche Verlust der individuellen Zivilisiertheit in Relation zur Gesellschaft manifestiert sich allfällig in Aggression.

    Das Entscheidende an dieser Betrachtung ist der Wegfall moralischer Normen. Zivilisation herrscht demgemäß auch unter totalitären Regimen und das wiederum unabhängig davon, ob die Massen damit zufrieden sind oder nicht — sprich verlieren.

    Spinnt man den Faden weiter, so erkennt man in kultureller Inkompatibilität ein Hemmnis der Kooperation und landet postwendend beim ominösen Clash of Civilizations, dessen Clash wiederum einen potentiellen Verlierer impliziert. Die Alternative zum Win-Win aus Kooperation ist nun mal der ausgetragene Konflikt mit einem Unterlegenen, dessen Verständnis von Zivilisation sich nicht durchsetzte.

  15. Mme. Haram

    Grauenhafte Küchenpsyhologie von de Winter.
    Das Gewissen hat er überhaupt nicht verstanden. Muslime und Islamisten sind nicht gewissenlos, sie sind eben sehr gewissenhaft. Nur sind ihre Werte unseren entgegengesetzt.

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