Das Buch, das nicht erscheinen darf

Von | 7. August 2016

(CHRISTIAN ORTNER) In Deutschland war das Buch ein Bestseller, im September sollte es erstmals in einer französischen Übersetzung erscheinen: die brillante islamkritische Streitschrift “Der islamische Faschismus” des deutsch-ägyptischen Publizisten Hamed Abdel-Samad.

Sollte, wird aber nicht. Der Pariser Verlag “Piranha” teilte mit, das Buch nun doch nicht veröffentlichen zu wollen, die Entscheidung stehe im Zusammenhang mit der Terrorattacke von Nizza. Man wolle nicht “Wasser auf die Mühlen der extremen Rechten” gießen. Und weiter, leicht bizarr: “Dies ist keine Form der Selbstzensur.” Doch, genau das ist es. Nicht ohne Grund scheint der Verlag, das blutige Schicksal der “Charlie Hebdo”-Redaktion vor Augen, eine Publikation des Werkes zu riskant für Leib und Leben der Mitarbeiter zu finden, wie die Verlagsleitung dem Autor kommunizierte.

Man kann das ja grundsätzlich gut verstehen. Wir haben so freilich allen Grund, den Dschihadisten zu einem vollen Erfolg zu gratulieren. Mitten in der Europäischen Union können islamkritische Bücher de facto nicht mehr erscheinen – als lebten wir in Saudi-Arabien. Ein Stück Selbst-Schariafizierung des europäischen Geisteslebens, sozusagen. Die gegen den Autor gerichtete Todes-Fatwa entfaltet dank des islamistischen Terrors in Frankreich ihre Wirkung, als wäre es ein Urteil des obersten Gerichtshofes.

Mit Recht empörte sich Abdel-Samad, der in Deutschland unter massivem Polizeischutz leben muß: ” Die Krokodile, die du jetzt fütterst, in der Hoffnung, dass sie dich nicht fressen, werden auch dich am Ende auseinandernehmen. Voltaire würde sich im Grabe umdrehen, wenn er erfahren würde, welches Verständnis von Toleranz und Meinungsfreiheit einige Kulturschaffende in seinem Land 230 Jahre nach seinem Tod haben!”

Wenn diese Haltung Schule macht, dann gute Nacht. Dann brauchen wir die vielzitierten “Werte des Westens” gar nicht mehr gegen Dschihadisten zu verteidigen, weil wir sie in vorbeugendem Gehorsam selbst entsorgt haben. Eine Haltung, die leider immer öfter anzutreffen ist, etwa, wenn klassische Akt-Skulpturen verhängt werden, auf das Auftragen von Wein beim Staatsbankett verzichtet wird oder Medien bestimmte Karikaturen nicht mehr publizieren, die in empfindsamen religiösen Milieus Anstoß erregen könnten.

Dass ausgerechnet die vom islamistischen Terror so hart getroffenen Franzosen, von denen ja nur wenige der deutschen Sprache mächtig sind, solcherart um die Lektüre des “Islamischen Faschismus” gebracht werden, entbehrt nicht einer bitteren Pointe. Denn ausgerechnet jene, die sich da in der Grande Nation in die Luft sprengen, Priestern die Kehle durchschneiden oder mit einem LKW Massenmord begehen, belegen ja die These Abdel-Samads, wonach der radikale Islam durchaus Ähnlichkeit mit faschistischen Gesellschaftsmodellen aufweist.

“Die Verschwörungstheorien im Faschismus, das Gefühl der Erniedrigung und des Zukurzgekommen-Seins, diese Rachlust und die Entmenschlichung der Feinde, sind allesamt im Islam zu finden, besonders in der Sprache des politischen Islam,” meint er. “Die Mischung von Minderwertigkeitskomplex und dem Streben nach Weltherrschaft, zwischen Ohnmacht und Allmachtsfantasien, das verbindet Islamismus und Faschismus.” Dass Derartiges in der Heimat Voltaires 2016 nicht mehr gedruckt werden kann, weil sonst Blut fließt, zeigt, wo wir heute stehen. (“WZ”)

40 Gedanken zu „Das Buch, das nicht erscheinen darf

  1. Thomas Holzer

    Durchaus möglich, daß dieses Buch auch in Deutschland bald auf dem Index landen wird 🙁

  2. Bösmensch

    “Wasser auf die Mühlen der extremen Rechten”: Man sieht, wie geistesgestört und gehirngewaschen die Linksverstrahlten bereits sind. Das Realität wird bestmöglich verdrängt, nur um sich nicht eingestehen zu müssen, dass die “Rechten” doch recht hatten, frei nach dem Motto: Wenn wir schon untergehen, dann wenigstens politisch korrekt. Auf den Gedanken, gegen diese Entwicklung anzukämpfen um nicht untergehen zu müssen, kommen die Linksverstrahlten gar nicht. Ein Beweis für die Dekadenz des Westens.

  3. Thomas Holzer

    @Mourawetz
    Nun ja, vielleicht erkennen der Herr Maas und die Frau Kahane in diesem Buch den Tatbestand der Verhetzung?! 😉

  4. Nattl

    Der Kampf IST bereits verloren. Es gibt jetzt noch ein paar Jahre, wo es halbwegs möglich ist, unser Leben so weiterzuführen, wie wir es gewohnt sind, wenn wir gewisse unangenehme Geschehnisse einfach ignorieren und ausblenden. Aber in spätestens zehn Jahren werden muslimische Parteien in den Parlamenten sitzen und dann ist der entgültige Abstieg vorprogrammiert. Möglich, dass dies noch in Osteuropa etwas länger aufgehalten wird, aber auch die werden dem Druck weichen und nachgeben. Nach knapp 1500 Jahren versinkt Europa abermals in einer Phase dunkelster Zeit und Barbarei.

    Glücklicherweise werden unsere Kultur, unsere Kunst und unsere Errungenschaften von Menschen aus Fernost konserviert, damit ein Bach, ein Mozart, ein Beethoven auch in 500 Jahren noch bekannt sein wird, wenn auch der letzte autochthone Europäer schon lange ausgestorben sein wird.

    Deswegen auch weiterhin ganz viel kommentieren und in Blogs, Foren, Zeitungen und sozialen Medien darüber diskutieren und schreiben. Aber auch keinem Fall, auf gar keinem Fall auch nur irgendwas machen, dass die Geschehnisse in ihrem Lauf ändern könnte.

  5. aneagle

    Ganz gut wenn der Piranha Verlag wirtschaftlich bald ausstirbt. Verleger, die lediglich ihre letzten aufrechten Wirbel verlegen, braucht eine freie Marktwirtschaft nicht. Zwischenzeitlich können die Mitarbeiter ja die Quartalsberichte der Amadeu-Antonio Stiftung verlegen, oder für die radikalislamische “lies!” Bewegung günstig die derzeit gewünschten Koranauslegungen drucken. Es gibt viel zu tun!

  6. stiller Mitleser

    @ nattl
    ” irgendwas machen, dass die Geschehnisse in ihrem Lauf ändern könnte.”
    aber was (außer rumreden) machen???

    .
    Es sieht so aus, als könnte Merkel doch weichen müssen und der Seehofer (bayrische CSU) dann kandidieren…was in der Zwischenzeit passiert sein wird, ist vermutlich aber irreversibel

  7. stiller Mitleser

    zum WZ Artikel:
    Vielleicht ist ein anderer Verlag bereit, das Buch doch noch herauszubringen.
    http://www.in-nocence.org/public_forum/read.php?3,147796,147796,page=1#msg-147796
    In diesem Forum werden alle in F aktuellen Dinge besprochen; Renaud Camus, dessen Notizen ich schon vor der Parteigründung und seiner Kandidatur zur Präsidentschaft verfolgte, ist Autor, Photograph und Dokumentarist der französischen Kultur (https://www.flickr.com/photos/renaud-camus/albums/ und https://www.renaud-camus.net/ ) und Inspirateur der Identitären.

  8. Nattl

    @stiller Mitleser (und auch die anderen hier):

    Oh, da gibt es ganz viele Möglichkeiten. Man kann zum Beispiel aktiv seine Bekannten für das Thema sensibilisieren. Ganz ohne irgendwelche Hetze oder rechtsrechten Populismus. Wir haben uns leider Denkverbote selbst auferlegt (selbst wieder am letzten Freitag bei einer netten Runde erlebt). Kommt die Sprache auf gewissen Themen (Zuwanderung, Refugees, Bundespräsidentenwahl), beginnen plötzlich alle, um das Thema rumzueiern.

    Man kann auch aktiv Stellung beziehen, und bei Unternehmen, die sich der freiwilligen Zensur unterordnen protestieren. Z.B. Spar, die ihre Mitarbeiter für unbedachte Facebook-Äußerungen kündigen. Eine Proteststimme, die einen Brief ans Management schreibt ist ein Spinner, Tausende die das machen ein ernstzunehmendes PR-Problem.

    Der Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Man kann sich aktiv beteiligen um zumindest etwas getan zu haben. Denn im Moment tun wir dasselbe, was wir unseren Großeltern vorwerfen: zuschauen!

  9. GeBa

    Nun, es gibt ja nicht nur einen Verlag der das Buch veröffentlichen könnte, oder?

  10. waldsee

    die mehrheit der leute wollen sicherheit,auch um den preis der knechtschaft.freiheit interessiert nur wenige.bei linken und muslimen ist die nähe zu unterdrückung und knechtschaft leider sehr deutlich vorhanden.kann mir jemand erklären,warum das so ist?

  11. stiller Mitleser

    @ nattl
    naja, ich weise auf kritische und aufklärerische Artikel und vernachlässigte Fakten hin, aber mein Umfeld ist beruflich und sozial in den Mainstream eingebunden und, zu meinem Erschrecken, denn ich dachte sie verstünden unsere Zivilisation auch als eine Art nährender Matrix, eigentlich ganz einverstanden mit dem Untergang unserer “Welt” – leider greifen alternative Informationen nur bei Leuten, die unabhängig sind (noch nicht oder nicht mehr arbeiten) oder noch regionalen, starken Traditionen verbunden sind und keine Karrieren in urbanen Blasen verteidigen (müssen)…
    .
    hier noch die Kampagne von Arnaud Camus zu den Präsidentschaftswahlen 2017 in F
    http://www.le-non.fr/
    Seine letzte Kandidatur wurde von den deutschsprachigen Medien ignoriert, bzw. komplett durch den Kakao gezogen, lediglich bei den neuen “Rechtsintellektuellen” bekam er Resonanz.

  12. sokrates9

    Nattl@ Es ist unglaublich wie sehr speziell jüngere schon indoktriniert sind und nicht mehr in Zusammenhängen denken können! Ich habe einige Lehrerinnen in meiner Bekanntschaft, die einerseits jammern wie schwierig es ist dem Ali das Essen mit Messer und Gabel beizubringen aber andererseits das System in keiner Weise hinterfragen ( können?). Warum man sich immer an den schwächsten der Schüler orientieren muss Elitedenken als obszön gilt, und was für Folgen die permanente Nivellierung nach unten hat wird nicht hinterfragt! Zivilcourage gibt es nicht: Junge Lehrerin die 3.Klasse übernommen hat: Ich müsste 50% der Schüler durchführen lassen! Direktorin: Sie müssen leichtere Fragen stellen, es darf keiner durchfallen, sonst stehen wir in der Zeitung!

  13. Falke

    @sokrates9
    Dazu passt genau die Einstellung der neuen Bildungsministerin Hammerschmid. In der ZiB2 vor einigen Wochen befragte sie Armin Wolf über die Ergebnisse der Zentralmatura, wo einige Schulen sehr schlecht abgeschnitten haben. Die Ergebnisse der einzelnen Schulen werden aber streng geheim gehalten. Wolf fragte mehrmals, wie es denn so mit der Transparenz sei. Zuerst kam jedesmal ein dümliches Grinsen; als Wolf nicht locker ließ, sagt sie schließlich: “Wir wollen nur gute Schulen”. Mit anderen Worten: was man nicht anspricht, das gibt es auch nicht. Ich glaube, man kann auch in diesem Fall (wie auch bei allen anderen neuen Ministern, einschließlich des Bundeskanzlers) mit gutem Gewissen sagen, dass nichts Bessers nachkommt (obwohl das ja bei Heinisch-Hosek tatsächlich schwer vorstellbar war – ebenso übrigens wie bei Faymann).

  14. Gerald

    Wir befinden uns im Krieg!
    Der wurde uns bereits vielfach erklärt, nur die Mehrheit hat es noch nicht mitbekommen. Aber in wenigen Jahren wird es bei uns nicht mehr wegzuleugnen sein und dann geht es richtig. Jene die dann am meisten jammern werden, sind die Verursacher dieses Desasters.

  15. astuga

    “Man wolle nicht `Wasser auf die Mühlen der extremen Rechten` gießen.”

    Interessante Argumentation.
    Das würde ja bedeuten, dass diese ominöse “extreme Rechte” – nennen wir sie lieber Islamkritiker und Islamgegner – mit ihren Einschätzungen richtig liegt.

    Wurde eigentlich jemals ein kritisches Buch nicht gedruckt, damit sich die extremen Gegner von Faschismus oder Kommunismus nicht bestätigt fühlen?

  16. Johannes

    Wasser auf die Mühlen der extremen Rechten, das ist also der Grund warum man islamistische Missstände nicht mehr ansprechen darf. Eine interessante Einstellung, das bedeutet im Umkehrschluss man darf auch über Rechtsextreme nicht mehr publizieren weil es ev. Wasser auf die Mühlen der Islamisten,Jihadisten, Salafisten wäre? Da beißt sich die Katze permanent in den Schwanz, es ist die Resignation der stolzen Nation vor Gewalt.

    Hier erleben wir das gleiche Phänomen das Erdogan so verrückt werden ließ, man verzichtet als starke den Menschenrechten verpflichtete Union Stärke zu zeigen, betreibt Beschwichtigung und auf diesem Substrat gedeiht der Islamismus der drauf und dran ist diesen Kontinent zu übernehmen.

    Schauen wir uns um, überall wo in Europa Muslime leben beginnt eine rückwärts Entwicklung. Ist es ihnen auch schon aufgefallen das immer mehr junge Muslimine mit Kopftuch unterwegs sind, noch vor zehn Jahren waren junge Türkinnen in Österreich viel westlicher als jetzt.

    Es wächst unter dem Deckmantel der Freiheit eine Islamische Bevölkerung heran die drauf und dran ist innerhalb einer Generation durch Großfamilien und immensen Zuzug bzw Massenmigration immer mehr Rechte, siehe Italien mit der Forderung der Vielehe, einzufordern. Zur Scharia ist es nur mehr ein kleiner Schritt, wenn sie die Mehrheit haben sowieso.

    Warum sind alle so versessen einen asiatischen Staat als ein Mitglied der europäischen? Union aufzunehmen?
    Zum einen glaube ich das Amerika großen Druck in diese Richtung macht zum Zweiten sind es die ganz großen Wirtschaftsinteressen die von der Politik nicht im geringsten gezügelt werden können.

    Auf einen kurzen Nenner gebracht glaube ich die Gier vieler Konzerne ist es die fern jeder politischen Vernunft die Politik vor sich her treibt und politische Entscheidungen in Brüssel produziert die ins Verderben führen.

  17. Wanderer

    Nattl hat recht. Man muss zumindest im Bekanntenkreis in die Offensive gehen. So wie links Sein als schick empfunden wurde und kaum Widerspruch erfuhr, muss rechts Sein salonfähig, ja lebensnotwendig werden. Natürlich ist das mühsam, die Diffamierung als Nazi so gut wie unausweichlich, doch manche bringt man zum Nachdenken. Der via Whats App verschickte Link zur aktuellen Messerstecherei, Vergewaltigung, etc. nahe am Heimatort macht auch manchen politische Unbedarften hellhörig.

  18. astuga

    Neuerdings ist ja laut Islamisten in der türkischen Regierung sogar Bundeskanzler Kern ein extremer Rechter.

    Eine Beschimpfung die ihm wahltaktisch vielleicht ganz gelegen kommt.
    So profitieren beide bei ihren jeweiligen Anhängern, Erdogan und Kern.

  19. astuga

    @Wanderer
    Mit Nazis oder Rassisten möchte niemand gleichgesetzt werden.

    Aber solche Begriffe werden derart inflationär missbraucht, dass es vielen mittlerweile egal ist.
    Vor allem wenn man sich die unverantwortliche und dümmliche Bagage ansieht die damit um sich wirft.

  20. Mourawetz

    Nicht nur das Buch darf nicht erscheinen. Auch jede Art von Kritik und sei sie nur unterschwellig, ist nicht willkommen und wird unterdrückt. Das ist bekannt aus diversen Zeitungsforen, da ist die Presse keine Ausnahme.
    Die Meinungsfreiheit ist auf den großen Medien schon dahin. Die Glawsichnigs fordern den Blockwart auch für Österreich ein.

    Ade du schöne freie Welt. Du bist eh schon stückweise abgetragen worden.

    Man hätte die türkischen Taxifahrer ernst nehmen sollen, die einem schon vor Jahren von einer Übernahme Europas vorgeschwärmt haben, wenn die Fahrt etwas spät in Nacht war.

    Ich denke mal, es wird so: Die Türkei wird den Merkel-Pakt aufgrund eines provozierten Vertragsbruches aufkündigen und alle im Land der Türkei aufgestauten Jungmänner gen Norden schicken. Dieses Mal wird es eine richtige Invasion. Sie werden gut ausgerüstet sein mit Machete und so. Als die Türken das letzte Mal gegen Wien zogen, haben sie eine Spur der Verwüstung hinter sich gelassen und alles Leben ausgerottet. Die zerstörten Dörfer waren leer gefegt, die Urbevölkerung war komplett ausgelöscht. Leute aus anderen Teilen der Monarchie wurden dort neu angesiedelt.

    an Thomas Holzer: Danke, stimmt genau!

  21. Rennziege

    Wieder einmal wird Goncourt-Preisträger Michel Houellebecq (“Soumission” / “Unterwerfung”, ausgerechnet von der FAZ als ‘Horrorwerk’ bezeichnet) in seiner düsteren Zukunftsvision bestätigt.
    Allmählich neige ich dazu, letztere als allzu rosig zu betrachten; das tut er wahrscheinlich ebenfalls.

  22. Thomas Holzer

    Das, was man den vereinigten Linken dieser Welt zugestehen muß, ist ihr (nahezu) totaler Erfolg darin, die Geschichte so umzuschreiben, daß aus einer nationalen, aber linksextremen sozialistischen Bewegung eine Rechtsextreme gemacht und damit auf zumindest Jahrzehnte hinaus der politische Begriff rechts erfolgreich desavouiert wurde.
    Jedem, welcher die Bilder der Massenaufmärsche der nationalen Sozialisten mit den Bildern der Massenaufmärsche der internationalen Sozialisten (egal ob bei Parteitagen oder Friedensspielen, egal ob auf Kuba, in der DDR, Rumänien oder wo auch immer, man sehe sich auch die Aufnahmen der Massen des nationalen Sozialisten Nasser an) vergleicht, die “Choreographie” betrachtet, müsste es wie Schuppen von den Augen fallen, daß es sich um “Bruderideologien” im Ungeiste handelt.

  23. Mourawetz

    Das ist eine der jämmerlichsten Aussagen, die ich kenne und doch macht sie die Runde. Denn hinter der Aussage “man wolle nicht Wasser auf die Mühlen der Rechten gießen” steckt, man erkenne zwar, dass man selber falsch liegt und ein Anderer richtig. Man gibt es nur nicht zu, damit dieser Andere nicht recht hat. Da geht es also nur um Sympathie und Antipathie. Die Ratio ist völlig irrelevant.

  24. Thomas Holzer

    Nachtrag: Im Artikel wurde (noch) nichts über psychische Probleme des Afghanen geschrieben…das wird wahrscheinlich dann bei den weiteren Befragungen aufs Tapet kommen, wenn ihm von einer NGO ein “gewiefter” Anwalt zur Seite gestellt werden wird

  25. Gerald Steinbach

    Thomas Holzer
    Da bin ich überzeugt..
    Ein Wochenende in Frankreich: Zwei tote durch Schüsse, wahrscheinlich Bandenkriege
    Ein Wochenende in Deutschland: Innenstadt gesperrt , ein psychisch Kranker verschanzt sich im Restaurant

    Europa ein Hort des friedens

  26. Thomas Holzer

    http://www.salzburg.com/nachrichten/welt/politik/sn/artikel/erdogan-chefberater-an-kern-verpiss-dich-unglaeubiger-208306/

    Ja, so ist das halt in der Demokratie, wenn der unterste “Durchschnitt” der Bevölkerung die Möglichkeit erhält, an die Schalthebel der Macht zu gelangen.
    Die Proleten in -leider- allzu wichtigen Positionen gewinnen die Oberhand.
    Österreich darf sich noch glücklich schätzen, daß einige Länder zwischen A und TK liegen; ansonsten hätte Erdogan u.U. schon längst seine Armee in Marsch gesetzt.
    Andererseits: er hat ja eine -nicht zu verachtende- 5.Kolonne schon im Land 🙁

    Das artet alles immer mehr in ein Trauerspiel aus, in welchem die Rechtschaffenen als erste auf der Strecke bleiben werden.

  27. Gerald Steinbach

    Thomas Holzer

    Was dies für das weitere Zusammenleben bedeutet kann sich jeder ausmalen, war ja bis jetzt auch nicht so toll
    Wer die stärkere Faust hat wird gewinnen und da nicht immer die hellsten zu uns gekommen sind und sich durch solche Sprüche gestärkt fühlen wird’s unangenehm
    Man sollte sich rüsten und darauf vorbereiten

  28. Dr.Gerd Eichberger

    Ich zitiere diesen Autor bei meinen islamkritischen Vorträgen konstant. Das Problem ist allerdings, dass die Linke Intelligenz – in Frankreich ja immer noch hoch vertreten – über eine gewisse “Faschismusblindheit” verfügt – darüber würde ich gerne noch eine sozialpsychologische Untersuchung durchführen…

  29. Thomas Holzer

    “Linke Intelligenz”

    Das ist ein Widerspruch in sich, wird tagtäglich durch deren Verhalten und “Agieren” bewiesen!

    Daß die vereinigten Linken psychische Probleme haben, stellt sowieso jeder vernunftbegabte Mensch außer Streit, leider findet dieses Wissen keinen Eingang in die Berichterstattung der Medien 😉

  30. Johannes

    Herr Dr. Eichberger ich habe ihren Artikel vom 14.09.2012 in der Presse gelesen, ich kann ihnen nur beipflichten und hoffen das in Zukunft auf Menschen wie sie und ihre Meinung von der Politik gehört wird.

  31. Astrid G.

    @fragolin:
    Sabatina James ist von Youtube selbst den Woelfen vorgeworfen worden … einfach weil die Menschen immer noch so wahnsinnig naiv sind im Umgang mit dem Offensichtlichen: ab 2:20

  32. mariuslupus

    Wir leben im Absurdistan. Nach jeder Brandstiftung werden die Brandstifter mit Branbeschleunigern aufgerüstet. Der Feuerwehr wird verboten zu löschen. Die Löschfahrzeuge mit ihren Sirenen könnten den schlummernden Bürger auf die blöde Idee bringen, dass es tatsächlich brennt. Und der Bürger könnte dann fragen wer die Brandstifter, tatsächlich sind.

  33. Christian Weiss

    Das mit dem “Wasser auf die Mühlen der extremen Rechten” ist mit die verblödetste Argumentationsebene, die man ansteuern kann.
    Gehen jetzt die staatlichen Institutionen nach doch immerhin rund 70 Jahren, in denen man in den westeuropäischen Staaten etwas mehr administrative Transparenz erreicht hat, wieder zurück in die Steinzeit der allgemeinen Vertuschung?

    Mit der bescheuerten Tour kann man jede Verheimlichung begründen:
    “Wir sollten dieses Jahr keine Zahlen zum Staatsdefizit veröffentlichen. Das könnte Wasser auf die Mühlen derer sein, die sagen, dass wir zu viel Geld ausgeben.”
    “Wir sollten keine Kriminalitätsstatistiken veröffentlichen. Das könnte Wasser auf die Mühlen derer sein, die sagen, dass wir die öffentliche Sicherheit nicht gewährleisten können.”

    Aber bitte. Das ist ein Staats- und Gesellschaftsverständnis aus dem tiefsten Mittelalter.

  34. Fragolin

    @Astrid G.
    Danke für den link. Aber wenigstens darf sie noch im TV auftreten und Zeitungsbeiträge verfassen. Wie sie selbst anspricht als eine von 3 Islamkritikern in Deutschland. Die alle nicht nur von der Friedensreligion mit Todesfatwas belegt sind sondern auch medial immer mehr unter Druck geraten, nur nichts Falsches zu sagen. Selbst als sie darauf hinweist, dass der Druck, nicht als “Rassist” oder “Islamophober” zu erscheinen, die Leute vor dieser kranken Religion kuschen lässt, kommt ihr unterkühltes Gegenüber nicht auf die Idee, die eines Journalisten würdige Frage zu stellen, was eine Religiongemeinschaft mit “Rasse” zu tun hat und wie die Ablehnung einer Religion in und von einem angeblich noch säkularen Staat bereits als Geisteskrankheit “Phobie” bezeichnet werden darf. Entweder reichen seine journalistischen Fähigkeiten nicht aus, m kritische Fragen zu stellen, oder er möchte gerne morgen noch seinen Job haben – wobei wir wieder einmal bei Voltaire landen: Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, dann finde heraus, wen du nicht kritisieren darfst.
    Deutschland ist scheinbar bereits fest in der Hand des osmanischen Kalifats.

    @Christian Weiss
    Richtig. Deshalb ist einer meiner beliebtesten Denkanstöße in Diskussionen auch immer wieder: Wenn das Aussprechen der Wahrheit den politischen Gegner stärkt, könnte es dann sein, dass dieser im Recht ist? Und wenn ich ihm nur durch Lügen den Wind aus den Segeln nehmen kann, könnte es dann sein, dass auch seine Schubladisierung in “rechts” und “extrem” und “radikal” nichts ist als eine weitere Lüge?
    Wenn man Menschen zum Denken bewegen möchte, muss man ihnen Fragen stellen, die sie dazu zwingen.
    An den Antworten erkennt man dann auch, ob ein Denken stattgefunden hat oder nur platte Parolen abgespult werden.

  35. Fragolin

    @mariuslupus
    Noch schlimmer: Feuerwehrleute werden zu Feinden erklärt und Unterstützer der Feuerwehr geächtet.

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