3 Gedanken zu „Das Eine-Billion-Euro-Phantom

  1. Mourawetz

    Fein, dass OrtnerOnline wieder online ist! Die Verhinderung die mit einem zynischen “It works!” verkündet wurde, ist nun aufgehoben!

    Zum Thema: Ausgezeichnete Analyse! Ich möchte herausstreichen: Wenn es die Schattenwirtschaft nicht gäbe, würden etliche Leistungen gar nie erbracht. Könnte das Finanzamt hinter jeden Handwerker einen Beamten aufstellen, würde die Nachfrage stark einbrechen. Man erkennt: Nicht Steuern zu zahlen, ist kein Affront gegenüber den braven Steuerzahlern, wie uns die Politik weismachen will. Sondern viel mehr sind es die vielen, kleinen Steuerbetrüger denen wir noch ein moderates Wirtschaftswachstum zu verdanken haben. Der Installateuer, der das Badezimmer neu renoviert hat, erzeugt einen Mehrwert für den Auftraggeber und er kann seine Lieferanten und Angestellten bezahlen. Das Geld der Steuerzahler hingegen verpufft für unrentable Projekte, die die Gegend verschandeln und nur mehr als Mahnmal für verfehlte Wirtschaftspolitik dienen können. Oder gar als leistungslose Einkommen an diejenigen umfairteilt werden, damit die an der Wirtschaftsleistung der anderen mitpartizipieren können.

  2. Sven Lagler

    „Die stolze Summe bezeichnet den jährlichen Fehlbetrag, der den Staatshaushalten der Europäischen Union (EU) angeblich durch illegale Steuerhinterziehung und legale, aber moralisch fragwürdige Steuervermeidung entsteht.“

    Und wie hoch ist nach Richard Murphy der jährliche Betrag, der durch eine vernünftige Politik eingespart werden könnte ? Berliner Flughafen, Elbphilharmonie, Skylink, Pensionierungen in der Gemeinde Wien mit Anfang 50… 2 Billionen, 10 Billionen ?
    Murphy bitte rechnen.

  3. Rennziege

    @Sven Lagler

    Stimmt! Und wenn die EU-Steuerfreaks und Planwirtschaftler sich einmal mit der Laffer-Kurve befassen und daraus lernen würden, wären Steuerhinterziehung und -vermeidung keine Probleme mehr. So aber bleiben sie reine Notwehr, um nicht zu sagen: Mundraub. Und zumindest letzterer ist in Rechtsstaaten nicht strafbewehrt.

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