Das Ende der Geld-Planwirtschaft

“…….Nach dem Untergang des Sowjetimperiums schienen die Tage der Planwirtschaft vorbei zu sein. Doch im wohl wichtigsten Bereich hat die Planung überlebt und gewinnt noch an Bedeutung: bei der Steuerung von Zinsen, Geldmengen und Preisen durch die Zentralbanken…..” (lesenswert, hier)

7 comments

  1. zen

    Ich habe kein so ein Problem mit den Zentralbanken in aller Welt. Dafür, dass wir die größte Krise überhaupt haben ist es auf der Welt relativ friedlich. Wenn Sie keine Zentralbank wollen, dann wollen sie aber auch keine Geldwertstabilität und Preisstabilität und vollkommen entfesselte volatile Märkte, wo jeder Geld als Spekulationsobjekt benutzen kann und man hofft, dass der Markt das ausgleicht. Beim Bitcoin geht es nicht wirklich wild zu, aber +/-8% Schwankung interday, +/-15% interweek können da schon drinnen sein. Auch im Forex kann man die Schwankungen gut sehen.

    Die Zentralbanken sind doch nicht planwirtschaftlich, so unberechenbar wie Draghi für außenstehende reagierte, war da doch kein Plan dahinter. Auf neue Situationen wird neu reagiert, ich sehe nicht die große Planwirtschaft.
    Es regten sich ja alle auf, dass Draghi zu wenig unter der parlamentarisches Kontrolle stand und zu frei agierte.

  2. zen

    Ich glaube zu verstehen:
    Alle regen sich über die Notenbanker auf, weil sie zu planwirtschaftlich, zu chaotisch, zu deflationär, zu inflationär agieren. Das ist aber nur in Wahrheit ein Versuch die Notenbank nach seinen Wünschen zu gestalten, weil sie im Moment nicht so tut, wie manche Gruppen es gerne hätten.
    Aber es steht jedem frei alternative Währungen oder Gold oder virtuelle Währungen zu benutzen. Bitcoins, Lightcoins sind schon sehr verbreitet und der Markt glättet die schon aus, weil viele die benutzen. Nur halt mit wilden Peeks und Achterbahn im Moment noch. Diese Alternativen werden auch von allen zugelassen, also man kann auch nicht sagen, dass die Notenbanken da was unterdrücken

  3. Thomas Holzer

    @Zen
    “Aber es steht jedem frei alternative Währungen oder Gold oder virtuelle Währungen zu benutzen.”

    Eben nicht! Die Politik hat sich das Geldmonopol gesichert; derzeit werden “bitcoins” noch(sic!)toleriert, sollten diese aber eine in den Augen der Politik für die Zentralbanken bedrohliche Dimension erreichen, werden Sie sofort verboten.

    Ich weiß nicht, in welcher Welt Sie leben, aber “geldtechnisch” betrachtet anscheinend in keiner Realen!

  4. Rennziege

    @zen:
    Viel Vergnügen beim Erwerb von Bitcoins, die zweifellos noch toleriert werden, damit die letzten Halblustigen sich um ihr Erspartes bringen können. Lesen Sie keine Zeitungen? Diese Scheinwährung wird gerade abgewickelt; ihre Halter oder gar Anleger dürfen (Stand: gestern) auf ein 8%iges Trostpflaster in Hartwährung hoffen, irgendwann.
    Sofern nicht auch dies eine der zahlreichen Lügen ist, mit denen “alternative” Naivlinge sich so gern aussackeln lassen.

  5. gms

    Thomas Holzer,

    “derzeit werden “bitcoins” noch(sic!)toleriert”

    Selbst diese Toleranz ist keine echte, zumal Wertzuwächse in Relation zur Monopol-Währung zu versteuern sind. In Folge dessen profitiert das staatliche System zusätzlich von der von ihr betriebenen Entwertung ihres Geldes.

  6. Thomas Holzer

    Das jegliche “Toleranz”, welche von der Politik “ausgeübt” wird, keine echte Toleranz ist, liegt in der Natur der Politik! 😉

  7. S.M.

    @ zen

    Noch einmal die Bitte, sich per diverser Bücher, Artikel, Lexika, etc. auf den neuesten Bildungsstand zu bringen. Ihre Position strotzt nur so von naiven Verallgemeinerungen.

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