Das Ende der Ironie

Von | 16. September 2018

Satire geht offenbar nur noch, wenn das Ironie-Objekt ein weisser Mann oder eine grossflächig verhasste weisse Gruppe ist. Karikaturen werden zahm, Satire langweilig. Mehr…

2 Gedanken zu „Das Ende der Ironie

  1. Fugg Censors

    Österreich hat ja noch einige intelligente Satiriker. In ‘Schland genügt es hirnloses Rechts-Bashing oder Kapitalisten-Schelte primitiv zu äußern. Das linke Publikum is halt doof und muss mit ganz einfachen Sprüchen unterhalten werden. Es erfordert halt Intelligenz hintergründige Satire zu erkennen. Manch versteckte satirische Bemerkung, das Publikum klatscht nicht, und der Comedian macht schnell weiter in seinem Monolog. Man muss halt auf das Niveau des Kunden eingehen, wenn man was verkaufen will.

  2. Falke

    Bekanntlich wurden die Faschingsnarren von den Politikern eindringlich ermahnt, keine Witze auf Kosten von Schwulen oder Flüchtlingen zu reißen. Wenn ich mich recht erinere, hielt sich ein Villacher nicht daran und wurde von der gutmenschlichen Jagdgesellschaft ganz böse gemobbt.

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