Das Ende des europäischen Tiergartens

Von | 6. April 2017

(WERNER REICHEL) Die grüne Parteijugend wird verstoßen. Wegen Majestätsbeleidigung. In der SPÖ liefern sich auf Bundesebene und quer durch die Wiener Bezirke der linksextreme und der linke Parteiflügel erbitterte Grabenkämpfe. Der von den Medien herbeigeschriebene und von den Roten herbeigesehnte Kern-Effekt ist nach nur wenigen Monaten völlig verpufft. Auch bei unseren deutschen Nachbarn war der medial entfachte Hype um Martin Schulz nur ein Strohfeuer.

Gegen den konservativen Sebastian Kurz sehen der österreichische Slim Fit-Kanzler, die in die Jahre gekommene grüne Bienenkönigin und der esoterisch- pinke Neos-Anführer ziemlich alt aus. Eine seltsame, aus der Zeit gefallene Truppe. Die Politiker, die geistig/ideologisch irgendwann den 1980/90er Jahren stehen geblieben sind, und noch nicht einmal die historischen Ereignisse des Jahres 2001 richtig ein- und zuordnen können, wirken wie kleine Kinder, die die defekte Turbine eines Airbus reparieren sollen.

Immer mehr besorgte Bürger erkennen, dass sie von den von den Mainstreammedien unterstützten linken Führern und Parteien außer Belehrungen, hohlen Phrasen, Durchhalteparolen, Einschränkungen der Bürgerrechte und Steuererhöhungen nichts mehr zu erwarten haben.

Für die Linken in Österreich und ganz Europa bricht eine neue Ära an. Diese Zeitenwende haben sie selbst zu verantworten. Mit der infantilen Welcome-Dritte-Welt-, Welcome-Islam-Euphorie haben sich die politisch korrekten Kräfte ihr politisches Grab selbst geschaufelt. Sie wissen es nur noch nicht. Nur die etwas schlaueren Salonmarxisten ahnen etwas. Kein Wunder, die Begeisterung für Multikulti ist in weiten Teilen der Bevölkerung spürbar abgeflaut. Selbst bei den besonders engagierten 40+ Damen macht sich angesichts ihrer täglichen Refugee-Erfahrungen Ernüchterung breit.

Die jungen muslimische Neuankömmlinge haben nicht nur völlig andere Kulturen, religiöse Vorstellungen, Frauenbilder, Werte, Moralvorstellungen, sondern auch ein enormes Gewaltpotential und viel Verachtung für uns Ungläubige mitgebracht. Die politisch korrekten Spießer können sich angesichts der vielen orientalischen und afrikanischen Neubürger nun auch ihre Errungenschaften á la Genderismus, Feminismus, Mülltrennung, Veganismus und sonstiges neurotisch-dekadentes Gutmenschen-Gedöns an den Hut stecken.

Der nicht enden wollende Zustrom an fordernden, unduldsamen, aggressiven, jungen Männern aus vormodernen Gesellschaften hat in der autochthonen Bevölkerung Prozesse in Gang gesetzt, die die Linken nicht mehr steuern können.

Wer es seit Jahren gewohnt ist, dass ihm der politische Gegenwind um die Ohren pfeift, der kann sich über die Reaktionen der dünnhäutigen Linken auf die rezenten Entwicklungen nur wundern. Beim ersten zarten Lüftchen, das ihnen entgegenweht, reagieren sie völlig hysterisch und panisch. Man fährt sofort mit den schwersten Geschützen auf, schränkt die Meinungsfreiheit ein (Fake News, Hate Speech etc.), hetzt immer schärfer gegen seine Kritiker, versucht politische Gegner mit neuem Vokabular, neuen Paragraphen und anderen zweifelhaften Methoden einzuschüchtern und zu kriminalisieren.

Die Linke kann mit der immer schärfer werdenden Kritik, mit Lösungsansätzen, die ihre simples Weltbild sprengen, mit den neu entstehenden nichtlinken Subkulturen und Gegenbewegungen nicht umgehen. Man steht ihnen rat-und kopflos gegenüber, reagiert mit dumpfen Hass, Hetze, Unterstellungen und kläfft die immer gleichen und immer dummen Nazi-Vorwürfe. Was bleibt ihnen anderes übrig! Antworten auf die gewaltigen gesellschaftlichen Umbrüche und Zersetzungsprozesse hat man keine. Wie auch, wenn man versucht die vielen Probleme zu ignorieren bzw. den neuen Sündenböcken, den „Rechtspopulisten“,  in die Schuhe zu schieben.

Diese Überforderung und Hilflosigkeit darf nicht verwundern, schließlich ist dieses Milieu keinerlei Widerstand , keine Widerrede gewohnt, war es doch in den vergangenen Jahrzehnten dank seiner Machtfülle nie mit relevanten politischen,  gesellschaftlichen oder kulturellen Gegenbewegungen und Gegenentwürfen konfrontiert. Bis vor nicht allzu langer Zeit lief es für die Neosozialisten wie geschmiert.

Jahrzehntelang haben die linken neurotischen Zoo-Tiere in einem von den Amis geschützten europäischen Tiergarten mit reichlich Futter und toller Infrastruktur gelebt. Das Problem: Man hat diese geschützten Zoobereich mit der natürlichen Umgebung verwechselt und darüber völlig vergessen, dass die Welt außerhalb des kleinen Europa-Zoos, also der Islamgürtel rund um den Kontinent und Schwarzafrika, alles andere als eine friedliche, geschützte und betreute Umgebung ist.

Mit Ende des Kalten Krieges haben sich das Zoomanagement und die Tierpfleger aus Europa verabschiedet. Eine Zeit lang war das auch kein Problem. Doch die wohlgenährten und völlig weltfremden Zoo-Bewohner haben in ihrer grenzenlosen Naivität die Gatter und Gehege geöffnet, und die Wildtiere aus der direkten und ferneren Umgebung eingeladen. In ihrer Infantilität und ideologischen Verblendung glaubten und glauben sie, diese Tiere wären genauso zahm, träge und würden nach bereits kurzem Zoo-Aufenthalt genauso stupide mit wackelndem Kopf im politisch korrekten Gehege auf und abwandern und sich den linken Tieren, die schon länger hier leben, anpassen und anschließen. Und das Futter würde – Zootiere verstehen gemeinhin recht wenig von Futterproduktion – ohnehin für alle reichen. Was für ein fataler Irrtum.

Die Wildtiere haben – wenig überraschend – diese Einladung in großer Zahl angenommen. Im Zoo lebt es sich schließlich bequemer, man erspart sich die anstrengende Jagd und Nahrungssuche, ein warmes Plätzchen gibt es obendrein und die Zootiere sind für die vitaleren, mutigeren, hungrigeren Neuankömmlinge keine echten Gegner. In den europäischen Gehegen wird es folglich immer enger, ungemütlicher und es fließt im einstmals so friedlichen Tiergarten immer öfter Blut. Dabei ist das erst der Anfang.

Noch hat der europäische Tiergarten genügend Futterreserven um die vielen Neuankömmlinge zu versorgen. Wenn die Vorräte zu Ende gehen, sprich der Sozialstaat unter den enormen Belastungen kollabiert – und das ist nur noch eine Frage der Zeit -, wird sich der tierische Freizeitpark in einen Dschungel verwandeln.

Wir stehen am Anfang dieses Prozesses. Noch fließen die Schutzgelder, pardon die Integrations- und Sozialmilliarden. Das Gedränge an den Futtertrögen wird trotzdem immer größer und ruppiger. Eine völlig neue Situation für jene, die seit Jahrzehnten in einer rundumversorgten Welt ohne jeden natürlichen Feind gelebt haben.

Nach dem erfolgreichen Marsch durch die Institutionen sitzen in praktisch allen relevanten gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Bereichen Genossen: in den Ämtern, Universitäten, Medien, Schulen, NGOs, Kirchen, der Wissenschaft, im Kulturbetrieb etc. Die Linken haben sich in den vergangenen Jahrzehnten eine riesige Komfortzone geschaffen. Nicht nur finanziell, auch ideell. Egal ob über Unis, Bühnen, TV, Schulen, Zeitungen und bei politischen Sonntagsreden, dass linke Fußvolk wird rund um die Uhr und mit den „richtigen“ Meinungen und Informationen versorgt, es wird umfassend in seinen Vorurteilen und Einstellungen bestätigt. Wer die „richtige“ Meinung und die „richtigen“ Feindbilder hat, der ist nicht nur ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft, der wird auch auf vielfältige Weise belohnt. Und welche Meinung über Jahrzehnte die richtige war, das stand ohnehin außer Frage.

Jetzt beginnt sich der Wind zu drehen. Plötzlich werden auch grünen Politiker etwas härter angefasst, müssen sich kritische Journalisten-Fragen gefallen lassen. Ein besonderer Leckerbissen sind die Talksendungen auf Servus-TV, wo erstmals in der deutschsprachigen TV-Geschichte Linke und Rechte in gleicher Mannstärke aufeinandertreffen. Die Sozialisten aller Farben, für die es bisher ganz normal war, stets in großer Überzahl auf einen einzelne Nichtlinken verbal einzudreschen zu dürfen, ziehen angesichts dieses neuen Settings in der Regel den Kürzeren.

Sie müssen erkennen, dass die Feinde, die sie bisher so eifrig und mutig bekämpft haben, nur die Schreckgespenster sind, die sie selbst erschaffen haben. Diese Pappmaschee-Gegner sind ein unverzichtbares Accessoire für den linken Lifestyle, weil man sich nur damit halbwegs glaubwürdig als Opfer- und Underdog inszenieren kann. Und das ist für die linken Möchtegernrevoluzzer essentiell. Und so „kämpfen“ die Neosozialisten seit vielen Jahren gegen Kirche, Kapitalisten, Neoliberale, Konservative, Unternehmer, unentdeckte Nazi-Horden etc. Man zieht nur gegen jene Feinde ins Feld, die ungefährlich, vergreist, schwer krank, fei erfunden oder beinahe ausgestorben sind. Kämpfen ohne jede Gefahr.

Jetzt, da erstmals echte Feinde und Rivalen, etwa Islamisten oder konservative/rechte Intellektuelle, die linke Bühne betreten, erstarren die sozialistischen Altpartien wie das Kaninchen vor der Schlange. Das linke Dolce Vita ist vorbei. Jetzt hat man es mit durchsetzungsfähigen, robuste Feinden aus Fleisch und Blut und nicht mehr mit Nazihorden aus TV-Krimis oder fiesen Figuren aus dem linken Regietheater zu tun. Noch gelingt es vielen den Kopf in den Sand zu stecken und sich in die noch heile Welt der Medien und der Kunst zu flüchten. Angesichts der sich dramatisch verschlechternden Zustände ist das keine – um es im linken Schwurbeldeutsch auszudrücken – nachhaltige Strategie.

Die Kriminalität explodiert, die Eurozone kann sich nur noch mit Gelddrucken über Wasser halten, die Schulen spucken immer mehr Analphabeten, die Universitäten immer mehr für eine Volkswirtschaft unbrauchbare Experten aus, der öffentliche Raum wird Schritt für Schritt von den Neubürgern beansprucht und erobert, technologisch und wissenschaftlich ist Europa von den Asiaten und den Amis längst abgehängt worden. Keine schönen Perspektiven.

Aber noch erklären uns Linke, man müsse Politik nur besser kommunizieren, das freie Internet schärfer kontrollieren, die Dosis der alten sozialistischen Medikamente erhöhen, die Geldbörsen und Herzen für die Millionen von Neuzuwanderern noch weiter öffnen, und alles wird wieder gut.  Dass einige heimische Sozialisten auf die Erlösung durch ein Anzugmodel Marke Otto-Versand hoffen, das  rote Sprüche in peinliches Pseudomanagerdenglisch („Plutoshot“) verpackt, zeigt, wie tief der linke Karren im Dreck steckt, wie es um deren geistige Verfasstheit steht. Jetzt liegt es an den Wählern.

32 Gedanken zu „Das Ende des europäischen Tiergartens

  1. Humanist

    ausgezeichnet analysiert. schmerzlich am punkt. Es ist noch nicht zu spät. Wir schulden unseren kindern Rasche ABWAHL der linken nomenklatura. Die kleben zwar aber es geht noch. RASCH bitte.

  2. Der leiwaunde Johnny

    Trefflich beschrieben. Nur 1 Gedankenfehler ist enthalten: “Jetzt liegt es an den Wählern.”

    Die Wähler sind doch genau jene “Zoo-Tiere mit stupide wackelndem Kopf im politisch korrekten Gehege”. Das sollte doch spätestens seit der letzten Wien-Wahl oder nach der Bundespräs.wahl jedem klar sein. Und auch die Deutschen werden wieder brav CDU und SPD wählen.

    Natürlich sind FPÖ und AfD nicht die Heilsbringer. Aber diese Parteien zu wählen, ist zur Zeit lediglich ein Akt der Notwehr angesichts des einen, alles überlagernden Problems: Islamisierung Europas. Deren Steuerpolitik, Schulpolitik, Verkehrspolitik, Wirtschaftspolitik usw. sind zur Zeit nebensächlich. Geradezu ein Luxus sich darüber Gedanken machen zu wollen. Wenn mein Haus brennt, denke ich nicht darüber nach die Fassade neu zu streichen oder das Bad anders zu verfliesen.

    Für die meisten von uns ist der Leidensdruck im Alltag noch immer viel zu gering. Der “Notwehrbedarf” einfach zu wenig gegeben. Das erklärt die Wahlergebnisse.

  3. Reini

    Der (dumme) Wähler sieht es erst wenn das Unheil unaufhaltbar ist! …

  4. mike

    ich hoffe nur, dass man sich im kommenden Wahlkampf der im Kommentar beschriebenen Argumentation bedienen wird. Zurückhaltung wäre fehl am Platz. Vielleicht gelingt es endlich, die Sozis und die eh schon aus dem letzten Loch pfeifenden Grünen entsprechend zu schwächen und von ihren Futtertrögen zu vertreiben. Leider sind die Neos auch ein enttäuschender und sich auch auflösender Haufen geworden.

    In der Realität schaut dann wieder alles anders aus: die Wiener wählen weiterhin die Sozis (man wird den Wiener Gemeindebediensteten vielleicht wieder eine Zusatzurlaubswoche genehmigen, einen weiteren Monat Krankenstand, etc…), die Roten werden im Bund gemeinsam mit den Blauen weiterregieren, um an der Macht bleiben zu können. Aber vielleicht kommt doch alles anders? Die Hoffnung lebt…

  5. Kluftinger

    Absatz 3 trifft den Nagel auf den Kopf!
    Und was die “Wildtiere in unserem Zoo” betrifft : eh klar, dort haben sie keine natürlichen Fressfeinde!

  6. nattl

    Es liegt in der Natur des Menschen, Unheil erst dann entgegenzuwirken, wenn der Schaden schon entstanden ist. Etwas Neues kann aber nur entstehen, wenn das Alte nicht mehr steht. Deswegen dürfen wir Zaungäste beim Untergang unserer Zivilisation sein und darauf hoffen, dass das Schicksal uns gewogen ist.

  7. Hanna

    @Der leiwaunde Johnny: Stimme nicht zu! “Die Wähler sind doch genau jene „Zoo-Tiere mit stupide wackelndem Kopf im politisch korrekten Gehege“. Das mag stimmen, aber es gibt einen großen Unterschied zwischen autochthonen ÖsterreicherInnen, die keine StudentInnen oder GrünlinksextremistInnen sind und “ÖsterreicherInnen”, die eigentlich MigrantInnen der letzten Jahrzehnte sind und im Grund AusländerInnen. Ich werde nie vergessen, was mir eine Rumänin gesagt hat, die 40 (!) Jahre in Ö lebt und arbeitet: “Ich muss ja SPÖ wählen, wenn jemand Anderer regiert, werde ich ja aus deinem Land geworfen.” Erstens – also doch “mein” Land, und das nach 40 Jahren. Zweitens – was für ein uniformierter Blödsinn. Die Neu-MigrantInnen mögen ignorant, gewaltbereit und islamisch sein, aber die Alt-MigrantInnen sind sehr oft auch recht uninformiert und sehr zufrieden mit ihrem Leben mit Sozialhilfe und Konsum, Konsum, Konsum. Das sind auch WählerInnen, und es sind viele, und sie verfälschen das “österreichische” Wahlergebnis jedesmal. Ich wohne im 15. Bezirk, und hier ist nicht mehr Österreich. Meine Freundin holt ihre kleine Tochter aus der Schule in der Märzstraße, und dort ist sie eine von drei österr. Kindern von 24. So schaut’s aus.

  8. Gerald Hütter

    Sehr gute Analys, bis auf die Hoffnung, dass der Wähler jetzt eine Änderung bringen wird. Die Wähler werden in der Mehrzahl so wählen, dass zwar SPÖ und övp weiter geschwächt werden, zu einem wirklichen politischen Wechsel gehört aber mehr. Dazu haben die Wähler mehrheitlich aber nicht die Courage.
    Daher wird es mehr oder weniger weitergehen wie bisher, vielleicht mit kleinen Änderungen. Von der ÖVP ist keine große Änderung zu erwarten, Kurz ist nur der Ankünder, sonst kommt da nichts, sein Parteiapparat dahinter ist zudem ebenso marode wie jener der SPÖ.
    Sollte wider Erwarten die FPÖ eine deutliche Mehrheit erringen, ist dies wie hier schon kommentiert nur ein Akt der Notwehr, jedoch keine substanzielle Änderung der Politik. Denn auch die FPÖ ist nur eine weitere sozialistische Partei, mit mehr Staat, nur halt mit anderen politischen Günstlingen.
    Trotzdem müsste wenigstens diese Änderung als Minimallösung erfolgen.

  9. Der leiwaunde Johnny

    @Hanna
    Was Sie sagen, stimmt teilweise für Wien. Aber schauen Sie sich doch die zB Ergebnisse der Bundespräs.wahl im Wiener Speckgùrtel an. Ca 70% für VdB in Mödling, Kloburg usw. Die gut verdienenden Menschen dort (böse Reiche) wohnen in Einfamilienhäusern (Flächenversiegelung) und fahren täglich mit dem fetten SUV (Umweltsünder) nach Wien. All das würden die Grünen verbieten wenn sie könnten. Und wen wählen die Speckgürtler? Einen Grünen. Das ist krank.

    Ganz was anderes: Sie wissen schon, dass die deutsche Sprache zwischen natürlichem und grammatikalischem Geschlecht unterscheidet? Eine Frau kann auch ein Wähler sein. Das beschreibt sie in ihrer Eigenschaft als Wähler. Das Wort Wählerin beschreibt sie in ihrer Eigenschaft als Frau. Ich kann als Mann auch eine (gramm. weiblich) Führungskraft sein. Oder: Es heißt DAS Mädchen obwohl der beschriebene Mensch weiblich ist. DAS Mädchen ist zB EIN Lehrling. Gendern Sie mal den Satz “Frauen sind die vorsichtigeren Wähler.”

    Gendern mag politisch korrekt sein, sprachlich ist es falsch.

  10. Christian Peter

    ‘Gegen den konservativen Sebastian Kurz sehen andere Politker alt aus’

    Ist das ironisch gemeint ? Gegen einen Abiturenten wie Sebastian Kurz sieht niemand alt aus. Allenfalls ein Politiker ohne Maturazeugnis wie etwa Walter Faymann, dieser ist aber mittlerweile abgetreten.

  11. Tom K

    Kleiner Auszug:

    “Psychologie der Massen” ist das im Jahr 1895 erschienene Hauptwerk des Franzosen Gustave Le Bon
    – meine Gedanken in (Klammern)

    Wesen, Funktion und Bewertung der Masse:

    -Eine Masse ist grundsätzlich impulsiv, beweglich, irritierbar, suggestibel, leichtgläubig, besessen von übertriebenen und genialen Ideen, intolerant und diktatorisch. (heute wie gestern)
    -Massen transportieren vor allem Ideen und kulturelle Ziele, die jedoch nur von den Wenigen realisiert werden, die von der Masse Distanz halten können. (hmmm)
    -Das Individuum kann nur in der Masse in Höhen aufsteigen oder in Tiefen hinabsinken (meist letzteres).

    -Angelsächsische Massen reagieren anders als romanische, zeigen oft sogar gegensätzliche Reaktionsweisen. (Brexit 🙂 )
    -Moderne Massen sind vor allem durch einen schrankenlosen Egoismus charakterisiert, der Zerfall und geistig unfruchtbare Pöbelherrschaft mit sich bringt. (unterschreibe ich)
    -Das aufkommende Massenzeitalter ist daher negativ zu bewerten, da die hier nun übermächtigen Massen nicht mehr an Ideale, Überlieferungen und Institutionen gebunden sind. (definitiv)

    Beeinflussbarkeit und Leichtgläubigkeit:

    -Die Mitglieder einer Masse büßen die Kritikfähigkeit ein, die sie als Individuen haben. Ihre Persönlichkeit schwindet. (sehen wir)
    -Die Masse kann Persönliches nicht von Sachlichem unterscheiden. Sie erliegt leicht Suggestionen, deren Wirkung der Hypnose vergleichbar ist, und wird hysterisch; sie ist leicht lenkbar. (erkennbar am Wahlverhalten)
    -Sie ist daher auch empfänglich für Legenden, die von meist heldischen Führern und Ereignissen handeln. (der vormals strahlende Herr BK Kern 🙂 )
    -Die Meinungsbildung in der Masse erfolgt durch geistige Ansteckung. (das regelt der ORF) 😉

    Intelligenz, Emotionalität und Einseitigkeit:

    -Die Masse ist nur wenig intelligent. (unterschreibe und bemerke ich täglich)
    -Sie denkt einseitig grob und undifferenziert im Guten wie im Bösen. (wie auch sonst ?)
    -Die Masse denkt nicht logisch, sondern in Bildern, die häufig durch einfache Sprachsymbolik hervorgerufen werden. (zur Zeit in Neusprech und Doppeldenk)
    -Die Masse ist leicht erregbar, leichtgläubig und sprunghaft. Ihre Emotionalität ist schlicht. (naja, noch geht es der “Masse” noch zu gut)

    Urteile, Handlungen und Überzeugungen der Masse:

    -Die Masse ist im Allgemeinen sehr konservativ. (natürlich, Opa und Oma haben auch immer ROT gewählt)
    -Die Masse kann nicht durch logische Argumente überzeugt werden, sondern nur emotional. (auch noch heute)

    -Die Masse ist unduldsam und herrschsüchtig. (im Moment ziemlich sediert)
    -Sie kann sehr grausam werden, weit über das dem Einzelnen Mögliche hinaus, und ist bei geeigneter Führung bereit zu Revolutionen. (naja – das wird wohl noch ein bissl dauern)
    -Die Grundüberzeugungen der Masse verändern sich nur sehr langsam. (definitiv)
    -Die moralischen Urteile einer Masse sind unabhängig von der Herkunft oder dem Intellekt ihrer Mitglieder. (lass ich gelten)
    -Die Masse urteilt durch vorschnelle Verallgemeinerung von Einzelfällen. (auch das hat sich nicht geändert)
    -Ihre Überzeugungen nehmen schnell religiöse Züge an und beruhen oft auf Wunschvorstellungen. (ein Blick in die Türkei bestätigt dies 🙂 )

    Führer von Massen:

    -Führer und Ideen erhalten rasch charismatische Eigenschaften (Nimbus bzw. “prestige”). – (ein deutliches – Ja)
    -Ohne Führer ist die Masse wie eine Herde ohne Hirten. (unterschreibe ich / die Schafe wollen / müssen geführt werden)
    Führer sind keine Denker, sondern Männer der Tat, gelegentlich findet man unter ihnen Nervöse, Reizbare und Halbverrückte. (… manchmal muss mal Lügen wenn es ernst wird” – hatte Le Bon eine Vision ? – Juncker / Schulz – gut die beiden halte ich für Totalverrückte)
    -Führer wirken oft durch eine große Rednergabe. Große Führer können einen Glauben erwecken und damit ganze Völker steuern. (kennen / wissen wir)
    -Führerherrschaft ist meist gewaltsam. (Ein Volk zu führen ist kein Waldorf- Kindergarten 🙂 )
    -Es gibt zwei Arten von Führern: kurzfristig wirksame und langfristige. Das hängt von der Ausdauer ihres Willens ab. (oder wie lange sie funktionieren, – sonst werden sie weggebombt oder gepfählt 😉 )
    -Führer wirken vor allem durch drei Methoden: Behauptung, Wiederholung sowie Ansteckung und Übertragung, deren bekannteste Wirkung die Nachahmung ist. (wissen wir)
    -Hat ein Führer keinen Erfolg, verliert er rasch seinen Nimbus und geht unter. (unterschreibe ich auch)

    … hat sich nicht viel geändert … 😉

  12. Reini

    Amüsant,… alle welche die sozialistischen Parteien wählen, sind von diesen abhängig. Sie denken nicht so weit, dass sich die “Übersoziale Geldverschwendung” rächen, und einmal genau sie selbst am Härtesten treffen wird. Sie wählen ihren eigenen Untergang!
    @Hanna,… kenne einige (langjährig, in Österreich lebende) Ausländer die es geschnallt haben, das sie mit der SPÖ sich selbst am meisten Schaden!

  13. sokrates9

    Man muß unter den beschriebenen Linken auch die ÖCP dazuzählen! Ein Kurz macht noch keinen Sommer und der Wunderwuzzi hat außer Ankündigungen wenig erreicht! Es ist doch bemerkenswert international steht er mit seiner Forderung Schiffsbrüchige dürfen keinen Freifahrtschein nach Europa haben ziemlich alleine dar!
    Ein Rätsel für mich auch die FPÖ: Die Angst des Stürmers vor dem Elfmeter, auch wenn nur eine Witzfigur im Tor steht, man traut sich nicht zu schießen!

  14. Falke

    A propos Kontrolle der sozialen Medien: Jetzt hat der linksextreme deutsche Justizminister Heiko Maas – unter tosendem Applaus der Merkel-CDU – ein Gesetz formuliert, wonach die sozialen Medien sogenannte “Fake news” und “Hasspostings” unter Androhung hoher Geldstrafen sofort zu löschen haben. Man kann sich lebhaft vorstellen, welche Einschränkung, ja fast völlige Abschaffung der Meinungsfreiheit das bedeutet, wenn sich sogar die Grüne Renate Künast dagegen ausgesprochen hat. Damit sind die deutschen Regierungspolitiker wohl die letzten, die Erdogan etwas vorwerfen dürfen. Unser Brandstetter ist allerdings ebenfalls auf “gutem” Weg in diese Richtung.

  15. KTMTreiber

    @Falke

    “Welcome to” 1994, 1984 – war gestern …

  16. Der Realist

    Ich sage es schon seit geraumer Zeit, der große Crash kommt bestimmt, und allzu lange werden wir nicht mehr darauf warten müssen, nur die linken Gutmenschen die sich in ihren Pfründen mästen und in ihrer Wohlfühlblase ihren “Überlegenheitswahn” ausleben, merken halt nicht, dass es bereits zu spät ist. “Experten” warnen ja ohnehin schon vor einer neuen Finanzkrise, die muss eh zwangsläufig kommen, “wirtschaften” unsere “Eliten” ja noch immer, als gäbe es kein Morgen.
    Auch den Dümmsten der Dummen muss klar sein, dass es auf Dauer nicht funktionieren wird, dass immer Weniger für immer Mehr Zahlen, das wird auch zunehmend das Problem der EU.
    Auch bezüglich des kürzlich prognostizierten Wirtschaftswachstums sind wohl erhebliche Zweifel anzumelden.

  17. Peter Malek

    @Hanna:
    Es gibt halt auch Neubürger, die das Wahlergebnis “verfälschen”, da diese über das aktive und passive Wahlrecht verfügen. Abgesehen davon, woher glauben Sie zu wissen, wen diese Bürger wählen? Vom Hörensagen, od. weil Ihnen jemand Auskunft über sein Wahlverhalten gegeben hat? Eigentlich sollte man wissen, was erzählt wird und in der Wahlzelle angekreuzt wird, 2 Paar Schuhe sind. Daher haben wir auch getrennte Ausdrücke für “Glauben” und “Wissen”. Gilt natürlich nicht für Sie, Sie “Glauben” was zu “Wissen”. Dass im 15. der Ausländeranteil hoch ist, haben mittlerweile auch alle begriffen, Sie hauen es uns ja pausenlos um die Ohren. Ich frag´ mich nur, warum Sie immer noch dort wohnen? Haben´s sonst keinen Grund zum Sudern?

  18. cmh

    Kurz zusammengefasst:

    Die linken Dodos werden in kürze das sein, was der Dodo von Madagaskar ist: ausgestorben.

    Die Sorge muss jetzt nur sein, sich von den linken Vollkoffern mit in den Abgrund reißen zu lassen.

  19. Antonia Feretti

    Herr Reichel, Ihr Wort in Gottes Ohr!

  20. KTMTreiber

    Ein wieder einmal sehr, sehr treffender Artikel des Herrn Reichel. Es bedarf keiner weiteren Ausführungen warum diese Gesellschaft an dem Punkt angelangt ist, an welchem sie sich nun befindet.

  21. Selbstdenker

    @cmh:
    “Die Sorge muss jetzt nur sein, sich von den linken Vollkoffern mit in den Abgrund reißen zu lassen.”

    Das sehe ich ähnlich.

    “Die linken Dodos werden in kürze das sein, was der Dodo von Madagaskar ist: ausgestorben.”

    Leider nein. Ein Teil wird bis zuletzt nicht begreifen was passiert. Ein anderer Teil wird sich davon schleichen, die Spuren verwischen, ein Reframing der Ereignisse betreiben und dann unter anderen Namen einen neuen Anlauf starten.

    Es ist keineswegs vorherbestimmt, dass die Sache gut oder schlecht ausgehen wird. Das Ergebnis hängt davon ab, ob einer ausreichend großen Zahl an Menschen rechtzeitig klar wird, dass praktisch alles auf dem Spiel steht für das es sich zu leben lohnt.

    Das Problem auf eine bestimmte Organisation oder Partei zu reduzieren, wäre zu oberflächlich. Wir haben es de facto mit einer Form der geistigen Verrenkung zu tun, mit der uneingeschränkte Machtausübung und Parasitentum ideologisch “legitimiert” und zur Utopie verklärt wird.

    Es sind die Herrschsüchtigen einerseits und die Nichtleister anderseits, die in krimineller Symbiose das Chaos historischer Umbrüche zur Befriedigung ihrer jeweiligen niedrigen Instinkte ausnützen.

    Eine Kreuzung beider Typen bilden pseudointellektuelle “Weltverbesserer”: ganz tief drinnen in ihrer Seele wissen sie, dass niemand auf ihre Existenz angewiesen ist – was sich übrigens an ihrer Verachtung marktwirtschaftlicher Prinzipien zeigt.

    Diesem Versagen in der Realität halten Sie in ihrer gekränkten Eitelkeit eine Utopie entgegen, in der sie den “Superman” spielen, der die Welt vor den “Bösewichten” “rettet”. Den Preis führ ihren persönlichen “moralischen” Kick lassen sie die Allgemeinheit bezahlen.

    Umso “besser” ist es für Sie, wenn jene Leute für ihre Aktionen bluten müssen, die sei aus innerster Überzeugung heraus verachten: die Intelligenteren, die Schöneren, die Tüchtigeren, die Glücklicheren, die Stärkeren, die Gesünderen, die Wohlhabenderen, etc. – kurzum die ihrer Meinung nach Privilegierten.

    Praktisch jede Hochkultur basiert auf einer Begrenzung bzw. Kanalisierung dieser Schattenseiten menschlicher Existenz. Aus diesem Grund folgt auf eine Phase der Demoralisierung eine Phase des ökonomischen Niederganges mit einhergehenden politischen Unruhen.

  22. Mona Rieboldt

    Der leiwaunde Johnny
    Im Deutschen hat alles, was auf “chen” endet, einen sächlichen Artikel, das Tischchen, das Bettchen und eben auch das Mädchen. Die Mädchen ist dann Plural.

    Der Text von Werner Reichel trifft es auf den Punkt. Er sieht ja ebenfalls die Dekadenz.

    Der Artikel von He

  23. mariuslupus

    Eine ausgezeichnete, wenn auch zu optimistische Zusammenfassung der katastrophalen Lage in der wir uns befinden. Erinnert, in etwa, an den alten Spruch, abgewandelt. Die Situation könnte nicht schlimmer sein, aber lieber behaupten, dass Licht am Ende des Tunnels ist der Ausgang, als sich einzugestehen, dass es eine Lokomotive auf Kollisionskurs ist.
    Die Linke Dampfwalze wird alle bisherigen sog. bürgerlichen Freiheiten plattmachen. Niemand wird Linksextremisten die, die Redefreiheit dabei sind zu beseitigen, aufhalten. Und dass ist erst der Beginn. Weitere Reglementierungen, mit Drohungen verbunden, werden folgen.
    Die Hoffnung dass sich durch Wahlen etwas ändern wird, ist widersinnig. Le Pen bleibt der zweite Platz.
    Angma Schulmerk erreicht im September unangefochten den ersten Platz.

  24. Erich Gollner

    Sehr guter Artikel, sehr gute Kommentare – aber alles andere als beruhigend!
    Zu der SPÖ-wählenden Rumänin ist zu sagen, dass ihr Wahlverhalten mit dem vieler Alt-Zuwanderer konform geht, die alle damals von der SPÖ “abgeholt” wurden unter dem Motto: “Wir geben dir Arbeit und eine Wohnung, und du …”. Die meisten der solcherart “Eingefangenen” – und das sind Massen! – sind immer noch loyal und dankbar, was ja eigentlich für sie spricht aber Österreich insgesamt schadet.
    Die (Kultur-)Muslime in meinem Bekanntenkreis haben größte Bedenken gegen die derzeitige muslimische Massenzuwanderung. Auch sie alle wählen Rot, obwohl das, was sie in Gesprächen zum Ausdruck bringen, viel besser zur FPÖ passen würde, aber die ist für sie ein No-go. Merke: Gehirnwäsche wirkt!

  25. waldsee

    ich hätte nichts gegen solche Entwicklungen.Allein mir fehlt der Glaube.

    Warten wir erst die nächste Wahl ab,dann wird es sich ja herausstellen.Ich jedenfalls
    trau kaum jemand über den Weg in Wahlangelegenheiten.Auch sonst wird das WIR immer kleiner und kümmerlicher.
    War das jetzt schon für den Maas ausreichend,oder muß ich was nachlegen ? Wer wird in Ö diesen Job machen?

  26. Karl

    Apropos Wahlen: Wenn es die GrünInnen zerreibt, wer wird dann davon profitieren?

    Ratet mal…..

  27. Günter Pollak

    Zu der SPÖ-wählenden Rumänin:
    Ich wäre mir da nicht so sicher, dass die Dankbarkeit der von der SPÖ mit Job und Wohnung versorgten Einwanderer ewig anhält. In Wirklichkeit sind die vorletzten Einwanderer nämlich die, die ihre Gefährdung durch die neuesten Einwanderer am meisten spüren.Wenn der Sozialstaat ins Wackeln gerät, sind sie nämlich die ersten, die davon betroffen sind.

    Daher mag es beiden nächsten Wahlen in Wien so manche Überraschung geben.

  28. Tom Jericho

    Alles korrekt – aber “die Wähler” werden weiterhin in überwältigender Mehrheit weder FPÖ noch AfD wählen. Und selbst wenn doch: Die Probleme werden dadurch nicht verschwinden; im Gegenteil: Jeder verstreichende Tag verringert die Möglichkeit einer friedlichen Lösung und erhöht die Gefahr im Land.

    Eine Lose-Lose-Situation für alle Beteiligten, denn auch die Rechtgläubigen werden vom übrigbleibenden Trümmerfeld keine Rundumversorgung erhalten.

  29. Christian Peter

    Dazu passend : ”Was haben Politik und Jeanshosen gemeinsam ? Die größten Nieten befinden sich an den wichtigsten Stellen !”

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