Das enorme EU-Hilfspaket höhlt Prinzip Eigenverantwortung aus

Von | 2. April 2021

„… Die EU-Staaten haben unter dem Eindruck der Corona-Krise einem 750-Milliarden-Euro-Fonds zugestimmt, um die Wirtschaft zu beleben. Doch das Projekt ist zum Scheitern verurteilt. Das Geld kommt viel zu spät und wird kaum für Sinnvolles eingesetzt. Eine solche Fehlkonstruktion dürfte die Fliehkräfte in der EU verstärken.“ NZZ, weiter hier

3 Gedanken zu „Das enorme EU-Hilfspaket höhlt Prinzip Eigenverantwortung aus

  1. Sokrates9

    Gibt
    Ist es eigentlich in der EU irgendeine MAßNAHME die mehr Nutzen als Schaden stiftet? Offensichtlich nein.Grosse Organisationen sind pseudodemokratisch nicht steuerbar!.

  2. Johannes

    Geld kann Belohnung für eingefordertes Verhalten sein.
    Zuletzt hörte man, gerade aus Deutschland aber interessanterweise auch von vielen europäischen Linken, dass die Visegrader sich zum Teufel noch mal so zu verhalten hätten wie man es von ihnen verlangt.

    Begründet wurde das auch jedesmal damit das man auf der einen Seite nicht Geld von Brüssel empfangen kann um sich dann, laut Brüsseler Knebeldiktion, „unsolidarisch“ zu verhalten.

    Man glaubte tatsächlich mit Geld die nationale Selbstaufgabe und somit Islamisierung der Visegradstaaten erpressen zu können.

    Hier zeigt sich meiner Meinung nach die wahre EU welche selbst bei logistisch einfachen Dingen wie der rechtzeitigen und ausreichenden Beschaffung von Impfstoff vollkommen versagt, die aber glaubt mit schulmeisterlichen Zwangsmaßnahmen ganzen Ländern eine im Grunde noch gefährlichere Völkerwanderung aufzwingen zu können obwohl jeder in Frankreich und Deutschland die negativen Auswirkungen sehen kann.

    Die EU gibt Geld das es gar nicht hat für Unsinnsprojekte aus (Green Deal) und versagt wenn es in der Pandemie darauf ankommt.

  3. Falke

    BK Kurz hat ja kurz (sic!) gezögert, diesem Verschleudern von nicht vorhandenem Geld zuzustimmen (falls es nicht von Anfang an Theater war), vielleicht hat er ja doch gemerkt, dass das die Mitgliedsstaaten der EU noch mehr in die Bredouille bringt, ohne etwas zu nützen, ganz im Gegenteilist, ist dann aber – wohl wenig erstaunlich – schnell eingeknickt. Glücklich die Briten, die ihr Geld behalten und sinnvoll einsetzen können.

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