Das Euro-Erdbeben

“Die Schweiz gibt die Bindung des Franken an den Euro überraschend auf – an den Märkten bricht Panik aus. Die Eidgenossen tragen den Kurs der EZB nicht länger mit und sagen sich von der Euro-Zone los.” (hier)

11 comments

  1. Thomas Holzer

    “Doch offensichtlich wurde es den Schweizern jetzt zu bunt. Sie sind nicht länger bereit, die Eskapaden der Europäischen Zentralbank zu ertragen.”

    Zwei Sätze sagen mehr als 1000 Worte 😉

  2. Christian Weiss

    Zeitweilig lag der Eurokurs heute bei 86 Rappen oder gerade mal der Hälfte vom Wert bei Einführung vor 15 Jahren. So viel zum Thema, der Euro sei stark.

  3. Thomas Holzer

    Der Herr Draghi unternimmt doch alles, was möglich ist, um den Euro möglichst “schwach zu machen”; dient ja alles nur der europäischen (Export)wirtschaft 😉

  4. Rennziege

    “When the going gets tough, the tough get going.”
    Selten stimmte dieser uralte britische Kneipenspruch so sehr. Die Schweiz war ja immer ein diskreter Rettungsschwimmer für den versinkenden Euro. Aber, wie bei der Österreichischen Wasserrettung (Äquivalent der deutschen DLRG) gelernt: Schlägt der Ertrinkende um sich und gefährdet den Retter, indem er diesen z.B. durch panische Umklammerung in die Tiefe zu ziehen droht, geht Selbstschutz vor Hilfeleistung.
    Verhaltener Rat der Ausbilder: Ist der Retter dem panisch um sich schlagenden Ertrinkenden körperlich überlegen, kann er ihn auch durch einen geeigneten Griff für Minuten kampfunfähig zu machen versuchen und so möglichweise retten. Misslingt dieser Versuch, nichts wie weg!
    Also musste die Schweiz eines Tages, der ertrinkenden EU körperlich naturgemäß unterlegen, Leine ziehen. Denn geistig, wirtschaftlich und sozial überlegen ist sie um etliche Längen.

  5. sokrates9

    War schon in der Vergangenheit ein heißer Tipp: Immer das Gegenteil zu machen von dem was Novotny prognostiziert! Es hat schon einen Grund dass Österreichische Universitäten Dank solcher (Ex-) Professoren aus dem Ranking der Top – 400 rausgefallen sind!

  6. Rennziege

    Nimmt mich wunder, dass die Ösi-Unis überhaupt noch irgendwo gelistet oder “gerankt” werden.
    Wenn das Schwergewicht der Forschung und Lehre auf Tschänderei und Transsexualitär liegt, ist man ja als Studienanfänger in einem Kral von Burkina Faso oder Simbabwe besser dran; denn dort ist dieser Unfug noch nicht angekommen. (Wird er wohl auch nie, da man dort zwischen Dekadenz und Fortschritt noch zu unterscheiden weiß.)

  7. Mona Rieboldt

    Liebe Rennziege,
    “….in einem Kral von Burkina Faso und Simbabwe besser dran….”
    Es ist eine Freude, Sie wieder lesen zu dürfen. Selbst WC ist von den Toten auferstanden, seit dem Sie hier wieder zu lesen sind.

  8. Rennziege

    15. Januar 2015 – 23:48 Mona Rieboldt
    Liebe Mona,
    auch Sie werden vermisst! Heftig sogar, denn Ihre Kommentare sind sachlicher und präziser als meine, aber allzu rar. Ich neige halt zu blumigen Ausschweifungen, die bisweilen gelingen, meist aber nicht. Herzliche Grüße!

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