Das Fell des Einhorns verteilen

“Wir sollten in Alarmstimmung sein: Sinkende Produktivität, mangelnde Investitionen und überbordende Sozialleistungen bedrohen unseren Wohlstand. Deutschland im Jahr 2015 verteilt nicht das Fell des Bären, bevor er erlegt wurde, sondern das des Einhorns – also von etwas, was es nie geben wird” (hier)

4 comments

  1. Rennziege

    10. Mai 2015 – 09:38 Thomas Holzer
    Herzliche Grüße aus London! David Cameron hat — total überraschend für alle “Experten” und Kaffeesatzleser — bewiesen, dass es konservative Mehrheiten noch gibt, wenn die Wähler sich nicht von solzialistischen Schalmeientönen betäuben lassen. (Dass nun die Sozen aller €uro-Parteien das britische Mehrheitswahlrecht beschimpfen und am liebsten durch die EU-Muftis abschaffen lassen würden, ist typisch, aber gottlob illusorisch. Rule, Britannia!
    In Österreich, wie Sie mehr als zutreffend sagen, sind wir schon wesentlich weiter auf dem Weg in den moralischen, kulturellen und wirtschaftlichen Bankrott. Wenn eine sich konservativ schimpfende Partei wie die ÖVP ihre Zukunft in beharrlichem Linksruck sucht (à la Mitterlehner und Genossen), ist der Zug abgefahren. Es mag auch sein, dass unsere Alpenrepublik, noch unter Schüssel auf einem guten Weg nach vorn, mittlerweile ausschließlich und irreversibel von Empfängern, nicht aber von Zahlern der Staatsknete bestimmt wird; zu den Empfängern ohne jede Gegenleistung zählen auch unsere Politikerdarsteller (Ihre Wortschöpfung).
    Die schauen aus ihren Penthouse-Oasen gelassen zu, wie die von ihnen verratenen Lemminge von der Klippe springen müssen.

  2. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Danke für die Magenverstimmung! 😉
    Ich finde es auch interessant, dass inzwischen jeder Schritt in Richtung Beliebigkeit und Anschleimen an die Konkurrenz in der “Presse” als “liberal” und “modern” gefeiert wird.

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