Das Gas, der Präsident und die Fakten

Von | 5. September 2013

„….Die Meinung der USA, dass der Giftgaseinsatz bei Damaskus auf das Konto des Asad-Regimes geht, findet nicht überall Zustimmung. Doch die Indizien belasten Asad schwer, und vor allem fehlt eine kohärente Gegenthese…..“ (Gewohnt nüchterne Analyse der Fakten in der „NZZ“)

4 Gedanken zu „Das Gas, der Präsident und die Fakten

  1. Rado

    Im Konstruieren von Kriegsgründen waren die USA schon immer kreativ. Wie dabei vorgegangen wird zeigt zB. der sog. „USS Liberty Zwischenfall“ 1967. Ein Fake war bekanntlich auch 1964 der Tonking Zwischenfall. Dann gibts noch die berühmten Massenvernichtungswaffen des Irak. Wer einmal lügt …

  2. Thomas Holzer

    „Der Glaube an die Universalität der westlichen Kultur leidet an drei Problemen: er ist falsch, er ist unmoralisch und er ist gefährlich“ Samuel J.Huntington

  3. LePenseur

    … und vor allem fehlt eine kohärente Gegenthese …

    Gerade diesen Satz als Beispiel für eine »gewohnt nüchterne Analyse« anzuführen, verblüfft einigermaßen. Bis wieviel Promille bzw. bis zum wievielten Joint, cher Monsieur Ortner, betrachten Sie eine Person noch als »nüchtern«? Oder, um es in Ihrer mehrfach gebrauchten Diktion auszudrücken: »Was rauchen die …?«

  4. FDominicus

    Mein Gegenthese habe ich formuliert. Was kann Assad in einem Krieg gewinnen? Er kann nur verlieren. Wird er daran Interesse haben?

    Wer kann Interesse haben Assad wegzubekommen? Nun da fallen mir viele ein, wenn das nun mal so ist, warum sollte man nicht „versuchen“ Assad etwas unterzujubeln?

    Ich stelle eines klar Assad ist in meinen Augen ein Diktator, nur hat das noch nie ein westliches Land gehindert mit einem solchen Land „Geschäfte“ zu machen. Und wie gut man sich mit Diktaturen arrangieren kann machen die USA mit China aber so was von beispielhaft vor. Wo sind die „Rechtschaffenden“ wenn es um Regime wie Mugabe geht? Wo?

    Koherent ist nur eines derzeit bei den USA und der EU. Die Lüge und zwar über alle Bereiche. Alles Ablenkung vom tatsächlichen Problem, der Pleite der „Wohlfahrtsstaaten“.

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