Das Geheimnis des ANFA-Protokolls

Von | 25. Februar 2016

“…..Gemäß den Bilanzen 2014 haben die nationalen Zentralbanken etwa 50 % der gesamten Liquidität des Eurosystems auf eigen Rechnung geschaffen – quasi eine Lizenz zum Gelddrucken. Eine Eingriffsmöglichkeit der EZB besteht somit nur ex post, was diese Kontrolle im Einzelfall zu einer pro forma-Aufsicht mit fragwürdiger Wirkung werden lässt. Der Fall Irland 2013 hat klar gezeigt, dass die EZB trotz eindeutiger monetärer Staatsfinanzierung nichts unternimmt. Zudem besteht bislang bei den meisten Zentralbanken gegenüber der Öffentlichkeit Intransparenz, da keinerlei Hinweise über die Hintergründe und die Art der Wertpapierkäufe gegeben werden. Ob diesbezüglich hinreichende Kenntnisse der NZBen untereinander bestehen, kann nur spekuliert werden, da offiziell nur der EZB-Rat Informationsrechte besitzt….” (hier)

2 Gedanken zu „Das Geheimnis des ANFA-Protokolls

  1. astuga

    “Jetzt mal Hand aufs Herz: Ist nicht das ganze EZB-Eurosystem-Gedöns, mit ANFA, Target-Salden, LTRO, ELA, Negativzinsen und was sonst noch ein gigantisches, schon jetzt völlig außer Kontrolle geratenes Betrugs- und unparlamentarisches Zwangsumverteilungssystem, dass man schnellstmöglich beenden sollte?”

    Na fein, da kommt ja noch einiges auf uns zu – der letzte dreht dann das Licht ab.

    “Um dafür vorbereitet zu sein, sollten möglichst ein paar Denkzirkel die Fragen zwei und drei im Auge haben, um Alternativen für diesen Tag X bereitzuhaben.”

    Fehlen dann nur noch die passenden Politiker die bereit sind echte Verantwortung zu übernehmen und Entschlüsse zu fassen.
    Denn wenn es diese in einer Krise nicht gibt…

  2. gms

    astuga,

    “Fehlen dann nur noch die passenden Politiker die bereit sind echte Verantwortung zu übernehmen und Entschlüsse zu fassen.”

    Nicht nur gibt es diese nicht, sondern es werden statt dessen sogar Vorbereitungen zur noch größeren Pervertierung des Geldwesens getroffen. Das Endziel ist eine direkt an Firmen und Untertanen auszahlende Zentralbank, und vorhersagbar wie die Uhrzeit zu Mitternacht werden demnächst Politiker dies mit Bezug auf Verantwortung fordern.

    Vor dem Euro war etwa in Frankreich die dortige Nationalbank das Anhängsel des Finanzministeriums. Die Drehbuchschreiber der EU mit ihrem gleichzeitigen Durchgriff auf Politik und Geld streben nun vergleichbar Simples an, selbstmurmelnd bei totaler und absoluter Unabhängigkeit und Unparteillichkeit der dann entstandenen zwei allein maßgeblichen Seiten. Diese Unparteilichkeit haben lokale untergeordnete Instanzen, die es noch zu beseiten gilt, ja erkennbar missen lassen.

    Der einfache Bürger unterliegt dem falschen Glauben, weise und redliche Leute würden lange scharf nachdenken zur Erstellung eines positiven und anhaltenden Systems. Statt dessen aber wird bloß eine schiefe Rutsche gelegt, auf der das Werkel in die nächste Evolutionsstufe hinab respektive aus Sicht der Profiteure hinauf schlittert.

    Systemfehler werden ausgenützt. Immer. Ebenso werden Systemfehler angelegt, deren Effekte als Rechtfertigung zur Neugestaltung dienen. Kritiker des Eurosystems hatten dessen mangelnde Funktionstüchtigkeit längst schon zutreffend behauptet, aus Sicht der Globalisten allerdings funktioniert es perfekt.

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