Das Geschäft mit der Angst vor dem Essen

“….Essen ist heute mit Angst besetzt, Angst, die von Lobbygruppen geschürt wird, um Spenden zu erhalten und die Nachfrage nach bestimmten Produkten zu befördern. So, wie viele Medien die Auflage in die Höhe treiben, indem sie eine nackte Frau auf die Titelseite bringen, halten es manche Umweltschutzorganisationen mit Totenköpfen und Gasmasken. Medienwirksam durchstreifen sie in Schutzanzügen „genverseuchte“ Felder und entsorgen „chemieverseuchte“ Kinderkleidung in Sondermüll-Behältern. Passend zur Jahreszeit wird vor Dioxin in Ostereiern, Karzinogenen in Grillfleisch, Aluminium in Brezeln und Acrylamid in Weihnachtsgebäck gewarnt.

Nur Angst um die Gesundheit sei „kampagnenfähig“, wurde mir bei Greenpeace eröffnet, als ich Ende der 1990er Jahre während einer internen Diskussion Aussagen über gesundheitliche Risiken von gentechnisch erzeugten Pflanzen in Zweifel zog….” (weiter hier)

4 comments

  1. Hausfrau

    Die alten und berechtigten Ziele der Umweltschützer, der Gewerkschaften, der Grünen, NGOs u.a. wurden großteils bereits erfüllt. Nun geht es diesen Gruppierungen nur mehr um den Selbsterhalt und dazu werden irrwitzige und neue Wünsche gestellt. Man darf nie übersehen, dass ein großer Teil der erhaltenen Spenden, Steuermittel und Zwangsbeiträge zur Aufrechterhalt der Verwaltung gebraucht wird, wo viele tausende Menschen davon leben.

    Eigentlich sollten diese Vereine in den Statuten deren Auflösung festschreiben, wenn die ursprünglichen Forderungen erfüllt sind.

  2. KTMTreiber

    Angst vor dem Essen haben wir (meine Familie) nicht. Nur sind wir in der glücklichen Lage unsere Lebensmittel großteils direkt beim Erzeuger zu kaufen. Fleisch (Rind / Schaf) bekomme ich vom Kumpel (Bauer – da weiß ich wo es herkommt und was er füttert / geschlachtet wird ab Hof) Wild besorge ich mir selbst (Jagd). Gemüse von Freunden u. Nachbarn. Bier kommt aus Bayern 😉

  3. Falke

    Es stimmt schon, dass “nur Angst um die Gesundheit kampagnenfähig” ist; das haben sich die “Angstmacher” von den verschiedenen Antiraucherkampagnen abgeschaut. Wobei ich (selbst absoluter Nichtraucher) natürlich die Gefahren des Rauchens keineswegs kleinreden will, ich meine nur, dass die betreffenden Kampagnen Vorbild für viele andere – berechtigte oder nichtberechtigte – Aktionen sind.

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