Das Geschäftsmodell der ÖVP ist implodiert

Von | 11. Februar 2014

“……Und weil die Regierungspartei ÖVP nie versucht hatte, echtes Wirtschaftswissen an Schulen und Universitäten zu bringen, ist das Germanistik-Studium auch heute noch über Semester hinweg von einer einseitigen Sozialismus-Diskussion dominiert. Was Arbeitsblätter im gymnasialen Deutsch-Unterricht wie folgt aussehen lässt: „Lesen Sie das kommunistische Manifest von 1848 und diskutieren Sie, wie der Text heutige Probleme bei Arbeitslosigkeit und Globalisierung vorwegnimmt“.
Wer solch ein Schulsystem durchläuft, will im Erwachsenenleben eine etatistische, sozialistische und kollektivistische Politik….” (hier, lesenswert)

5 Gedanken zu „Das Geschäftsmodell der ÖVP ist implodiert

  1. sybille Stoa

    Wenn wer heute rasch eine Hypolösung als verantwortlicher Vizekanzler federführend ausverhandelt, die dem Steuerzahler und der Republik à la long 19 Milliarden € kostet, wo das Land Kärnten gerade mit 12,5 Millarden € haftete, weil die Opposition genauer zu recherchieren begann, dann ist man rücktrittsreif.

    Es gibt einen neuen Begriff für Verantwortungslosigkeit im Sinne der Republik und der heißt: Michael Spindelegger!

  2. Nattl

    Nicht nur die ÖVP implodiert. Das ganze System wird implodieren. Mit Genderwissenschaften und Namentanzkursen kann man kein Brot verdienen.

  3. Thomas F.

    Die Aufbauorganisation der ÖVP aus Bünden bedeuted, dass sie per Definition ein Bündel von Lobbies ist, die hochoffiziell im Parlament sitzen. Allein damit disqualifiziert sie sich als demokratische Kraft.

  4. Thomas Holzer

    @Nattl
    Verzeihung, aber anscheinend schon, zumindest für absehbare Zeit, und das nicht zu knapp! 😉

  5. gms

    Thomas F.,

    “Die Aufbauorganisation der ÖVP aus Bünden bedeuted, dass sie per Definition ein Bündel von Lobbies ist, die hochoffiziell im Parlament sitzen. Allein damit disqualifiziert sie sich als demokratische Kraft.”

    Vom Wortursprung her ist jede Partei (lat. pars = Teil) eine Vertretung von Partikularinteressen. Anstatt aber sich im besten Sinne gegenseitig in Schach zu halten und damit durch das Abwenden von Begehrlichkeiten Unheil vom Bürger abzuwenden, tritt gegenteiliger Effekt ein, indem Parteien danach trachten, einander mittelbar wechselseitig Vergünstigungen einzuräumen. Jene bleiben auf der Strecke, die keine Fürsprecher haben.

    Verschärft die Problematik durch einen banalen sozialen Effekt, wonach jene, die als Individuum mehr zu verlieren oder zu gewinnen haben, sich in der Auseinandersetzung skrupelloser und damit idR auch erfolgreicher gebärden. Millionenfache kleine und schleichende Verluste werden deshalb von betroffenen einzelnen Bürgern weniger intensiv abgewehrt, als sie von der anderen Seite herbeigeführt werden. Ein expemlarisches und zeitnahes Beispiel ist die Frage nach dem Gewinnfreibetrag, die nach einigem Hin und Her so beantwortet werden soll, daß man sich dafür keine beliebigen inländische Wertbapiere, aber sehr wohl Wohnbauanleihen kaufen kann. Dreimal darf man raten, wer sich hier durchgesetzt hat.

    Last not least ist Politik nach ihrer heutigen Strickart sowieso bloß ein Plantschbecken für mediokre und hyperaktive Sendungsbewußte, sprich das exakte Gegenteil jener, die sich zu 100% in den Dienst ihrer Familie, Freunde und Geschäfte stellen. Ob es die ÖVP jetzt zerreißt oder nicht, und warum es so kommt oder warum nicht, ist in der ganzen versifften Landschaft m.E. bloß noch eine Randfrage.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.