“Das goldene Zeitalter ist nun zu Ende”

Von | 4. November 2015

“Unterdessen machen sich immer mehr Flüchtlinge auf den Weg nach Deutschland – mit einer Rate von 10.000 pro Tag. … Das Jahrzehnt, das auf Merkels Amtsantritt 2005 folgte, erscheint im Rückblick für Deutschland eine gesegnete Periode gewesen zu sein, in der das Land Frieden, Wohlstand und internationale Anerkennung genoss, während es sich die Probleme dieser Welt vom Leibe halten konnte. Dieses goldene Zeitalter ist nun zu Ende”, (Gideon Rachman in der Financial Times, zit. hier)

9 Gedanken zu „“Das goldene Zeitalter ist nun zu Ende”

  1. Reini

    Ausgaben hat der österreichische Staat noch wie im goldenen Zeitalter!!! … unsere künstlich finanzielle Schuldenscheinwelt wird uns bald einholen! … aber solange Geld ausgeteilt wird, die Politiker ihren damit Arbeitsplatz erhalten und ihre Hosentaschen füllen, das Volk die Schuldengeschenke annimmt und dadurch ihren eigenen Untergang herbeiführt, usw. … wird keiner darüber nachdenken! … Alle bekommen ein Stück vom Schuldenkuchen, oder wer glaubt wirklich das die Wirtschaft 2018, lt. den “Experten”, bergaufgeht!?!? … 2012 war dies für 2015 vorausgesagt!!!

  2. Ehrenmitglied der ÖBB

    Mit den Wachstumsprognosen der Wifo Institute gibt es ein Problem: wenn das so weitergeht, können sie sich in ein paar Jahren nicht einmal mehr den Kaffeesud leisten! 🙂

  3. Fragolin

    “Die fetten Jahre sind vorbei…” haben wir doch schon vor 10 Jahren gehört.
    Und hatten davor gar nicht mitbekommen, dass davor welche waren…

  4. Rennziege

    4. November 2015 – 11:54 Fragolin
    “Und hatten davor gar nicht mitbekommen, dass davor welche waren …”
    Historisch nicht ganz korrekt; denn vor zehn Jahren hatte das Kabinett Schüssel zumindest die Weichen für eine bislang ungesehene österreichische Prosperität gestellt, die allmählich zu Buche schlugen, auch im Ausland bewundert.
    Leider hielten die ÖVP-Schlafwandler die nächsten Wahlen für “a g’mahte Wiesn” und übten sich in Hochnäsigkeit. Oder haben sie, um ihre geliebten Proporz-Futtertröge zu erneuern, diesen mutigen Kanzler hinterrücks erdolcht? (Damals war ich noch jung und brauchte das Geld, also hab’ ich mich für Politik noch nicht so interessiert. :-))
    Aber, so Sie mir meine damalige Naivität verzeihen: Zwischen 2000 und 2006 sah es in Österreich doch wirklich nach einem Aufbruch in die politische und wirtschaftliche Realität aus. So sehr kann ich mich ja nicht getäuscht haben. Oder doch?
    Ihre Meinung dazu interessiert mich brennend. Herzliche Grüße!

  5. Fragolin

    Werte Rennziege, bitte verzeihen Sie mir die historische Ungenauigkeit. Eigentlich kam dieser Spruch 2007, also vor 8 Jahren. Ich habe bei meinem laxen Auswurf die historische Korrektheit nicht beachtet. Aber auch unter Schüssel erlebten wir nicht gerade das Paradies auf Erden. Einen Hoffnungsschimmer, ja, aber mehr auch nicht. Und nach seiner politischen Erdolchung wurde alles Porzellan in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zerschlagen und zu einem Scherbenhaufen aufgetürmt, an dem noch unsere Enkel schaufeln werden. Aus dem Licht am Ende des Tunnels wurde ein Zug, der uns nun frontal rammt.

  6. Rennziege

    4. November 2015 – 16:38 Fragolin
    Vielen Dank, sehr geehrter Fragolin!
    Das hilft mir auf die Sprünge — mehr, als Sie denken. Leider auch etwas bedrückend. Denn mehr als ein kurzlebiger, mittlerweile vollends verblasster Hoffnungsschimmer war der Schüssel-Episode und uns Österreichern nicht vergönnt, wie mir schmerzlich klar wird. Was bleibt uns Ösis? Wohl nur Sentimentalität “À la recherche du temps perdu”, wie Marcel Proust so zeitlos formulierte. Allerdings fand er keine so treffende Metapher wie Sie: die Wandlung des Lichts am Ende des Tunnels zu einem Zug, der uns kaltblütig faschiert.

  7. Thomas F.

    “Das Jahrzehnt, das auf Merkels Amtsantritt 2005 folgte, … eine gesegnete Periode … in der das Land Frieden, Wohlstand und internationale Anerkennung genoss”
    Dass ich nicht lache! Und in den Jahren vor 2005 gabs Krieg und Armut in Deutschland? Seit Merkel schreitet die Kollektivierung und Zutodebesteuerung mit riesen Schritten voran. Erst der Wahnsinn der angeblich so alternativlosen Bankengläubiger-Rettung mit astronomischen Beträgen an Steuergeld, dann die spontane “Energiewende” und neulich auch noch die Garantie an alle Menschen dieser Welt, man werde für sie sorgen, sobald sie es nur, mit welchen Mitteln auch immer, bis zur deutschen Grenze geschafft haben und dort das Wort “Asyl” von sich geben.
    Das linke Blatt “Financial Times” bekennt wieder mal Farbe – rot.

  8. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ Thomas F.
    das “linke Blatt” FT gehört jetzt den Japanern, daher wird sich die Linie bald ändern!?

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