Das Griechenland-Ultimatum

“……Griechenland hat noch zehn Tage Zeit, um eine Verlängerung des Kreditprogramms zu beantragen, so Euro-Gruppenchef Dijsselbloem. Sonst droht der Zahlungsstopp….” (hier)

10 comments

  1. dieter

    Der Spieltheoretiker Yanis Varoufakis hat einen gravierenden Fehler begangen. Er ist viel zu geschwätzig und hat seine Strategie vorab verraten. Somit kann er nicht glaubhaft machen, dass er tatsächlich das Lenkrad abmontiert und aus dem Auto geworfen hat. Dazu hätte er einen Verrückten mimen müssen, der glaubt, dass er sich gar nicht auf Kollisionskurs befindet.

    Ob Schäuble und die EZB das erkannt haben, steht auf einem anderen Blatt.

  2. Christian Peter

    Wann werden die Politiker zur Verantwortung gezogen, die ein Land Griechenland den Eintritt in die Währungsunion ermöglichten ?

  3. mike

    warum fragt keiner den berühmten Ökonomen Faymann (der Kasperl weiß, dass Merkel an allem schuld ist), dieser Allesbesserwisser:
    “Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) geht weiter auf Distanz zu seiner deutschen Amtskollegin Angela Merkel. Die Bekämpfung der Wirtschaftskrise in Europa „scheitert an Angela Merkels Plan des Abwartens“, sagte er im „Kurier“ (Sonntag-Ausgabe). Zugleich äußerte er Verständnis für die Reformpläne des griechischen Premiers Alexis Tsipras, den er morgen in Wien empfängt.

    „Es ist ihm ein großes Anliegen, Korruption und Steuerbetrug zu bekämpfen. Das ist logischer, als zu sagen, man muss kürzen und in der Krise privatisieren“, sagte Faymann mit Blick auf den griechischen Linkspolitiker. Zwar sei er nicht dafür, dass man den Griechen „Geld schenkt“, doch unterstütze er „Verhandlungen über technische Kreditkonditionen, damit das Land künftig mehr Spielraum hat, um aus der Krise zu kommen“.

    „Wir haben aber keine Zeit“

    Der Kanzler kritisierte, dass die Arbeitslosigkeit „von der EU zu wenig entschlossen bekämpft wird“. Alles, was Merkel unterstütze, sei „ein wenig verspätet“. Faymann erinnerte daran, dass im Jahr 2008 entschlossen gegen die Finanzkrise gekämpft worden sei, weil ein Zusammenbruch des Bankensystems gedroht habe. „Seit es aber nur um die Arbeitslosigkeit geht, schaut es so aus, als hätten wir genügend Zeit. Wir haben aber keine Zeit.“

    Die EU solle einen konkreten Maßnahmenkatalog ausarbeiten – darunter die Bekämpfung des Steuerbetrugs, „vermögensgerechte Steuern für Millionäre, gemeinsame Bonds, Anleihen für Forschung und Bildung“. Das sei bisher an Merkel gescheitert. „Sie wartet, was ihr vorgelegt wird.“ Dabei unterschätze Deutschland die mittelfristig negativen Auswirkungen des Kaufkraftverlusts. „Würde Deutschland offensiver agieren, wäre das auch für Österreich ideal“, sagte Faymann”

    Es ist unfassbar, was die Unfähigkeit in Person an Unsinn absondert. Mir ist es ein Anliegen, dass dieser schlechte Schauspieler endlich abgelöst wird. Gemäß Interview im Kurier haben die Sozn unheimlich viel geniale Personalreserve.

  4. Fragolin

    @mike
    “vermögensgerechte Steuern”, das wird ja immer lustiger.
    Wenn der Taxler das Wieselwort “gerecht” in den Mund nimmt, klingt das jedesmal wie ein verräterisches Klicken an der Schläfe des Steuerviehs.

  5. Thomas Holzer

    Außer Interviews geben -wenn überhaupt- und sich mit dem Boulevard auf ein Packerl hauen, macht aber unser Bundestaxler auch nichts.

    “Würde Deutschland offensiver agieren, wäre das auch für Österreich ideal“
    Einfach bezeichnend und entlarvend.
    Ja eh, die anderen sollen uns aus dem Dreck ziehen, so habe ich mir einen reformwilligen Kanzler immer dargestellt.

  6. mike

    eigentlich ist es eine unfassbare Frechheit gegenüber Merkel, die sich der Taxler erlaubt. Die Dummheit in Person und solches Gewäsch – einfach zum Kotzen !

  7. Ehrenmitglied der ÖBB

    Blickwinkel: es ist nicht nur der Herr Faymann über den mit Recht gelästert wird. Es ist sein (ökonomisches?) Umfeld und dazu gehören der Herr Muhm, der Herr Hundstorfer und einige andere mehr. Herr Faymann ist ja gar nicht in der Lage eigenständige ökonomische Aussagen zu tätigen wenn sie ihm nicht vorgegeben werden?
    Dazu gehören aber auch die ÖGB Granden und einige “Wissenschafter ” aus dem Wifo.
    So lange diese Einflüsterer dem Bundestaxler die Worte in den Mund legen, werden wir uns “fremdschämen” müssen? 🙁

  8. mike

    ORF: Trotz aller Schwierigkeiten könne eine Vereinbarung innerhalb von 15 Tagen erzielt werden, sagte Tsipras heute vor dem Parlament des Landes – also alles kein Problem ! Die Linken haben für alles einen schnelle Lösung, hoffentlich lernt Faymann morgen vom großen griechischen Tragöden….

  9. Thomas Holzer

    @mike
    nein, Herr Fayman wird heute Abend an den Lippen des großen österreichischen Ökonomen Schulmeister hängen, Stargast in der Belangsendung “Im Zentrum”.
    Warum der Herr Schulmeister noch nicht den Nobelpreis verliehen bekommen hat, nimmt mich wirklich Wunder…………

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