Das Herz schlägt links – wenn der Verstand schläft

“…..Warum ist links, „wo das Herz schlägt“, also warm und gut, liberal hingegen kühl, „verkopft“ und irgendwie unmenschlich? Das kommt einem beim Blick in die Geschichte nicht nur unlogisch, sondern geradezu herzlos vor….” (Essay in der “WiWo“)

9 comments

  1. Herr Karl jun.

    Dass “links” ganz allgemein gleichgesetzt wird mit “warm” und “herzlich” ist heute gar nicht so eindeutig, historisch war jedenfalls das Gegenteil der Fall: Die sich formierende Linke im ausgehenden 19. und am Beginn des 20. Jahrhunderts galt eindeutig als intellektuell-elitär, (pseudo)rational, analytisch, kühl und verstandesorientiert. Ihr stand die traditionsgebundene, religiös bestimmte Geistes- und Kulturwelt gegenüber. Der heutige linke Mainstream scheint vielmehr diese amorphe und gefühls-diffuse (Pseudo)-Religiösität im Herzen zu tragen als die materialistische Gesellschaftsanalyse im Kopf.

  2. Thomas Holzer

    “Gerechtigkeit gibt es nicht, höchstens ein Urteil nach Recht und Gesetz”
    Wie wahr, wie wahr, welch weiser Satz

    “Ihnen ist das Besetzen der Begriffe bestens gelungen, sie sind die kaum getarnten Ablassprediger, die ihrem Publikum, mit der Apokalypse drohend, die Taler aus der Tasche ziehen.”
    Und sich dabei auf Kosten des Wahlvolkes bereichern………….

  3. Fragolin

    Wir sehen es gerade in Frankfurt: Linke Herzenswärme kommt von außen und ist die Abstrahlwärme brennender Autos anderer Leute. Linke Friedfertigkeit arbeitet mit jenen Argumenten, die man sich aus dem Pflaster an der Bushaltestelle bricht. Und linke Ehrlichkeit verbirgt sich hinter Vermummung.
    Auszug aus der “Welt”:
    >>>>>Blockupy ist ein linkes, banken- und kapitalismuskritisches Bündnis aus mehr als 90 Organisationen. Darunter sind z.B. Attac, einige Gewerkschaften, die Partei Die Linke, Antifa-Gruppen, die Interventionistische Linke, Jugend- und Studierendenverbände, antirassistische und feministische Gruppen, das Erwerbslosen-Forum Deutschland, das Netzwerk Friedenskooperative sowie das linksradikale und kommunistische Bündnis „…umsGanze“.<<<<<
    Und was sagt Heike Hänsel, Bundestagsabgeordnete der Linken, zu dem brutalen Furor der Brandstifter und vermummten Demoliere? „Auf dem Maidan in Kiew waren Rauchschwaden für die Presse Zeichen der Freiheitsbewegung.“
    Genau, die Freiheit der Linken beginnt mit Brandschatzung und Mord. Die Geschichte hat gezeigt: Weiter geht es dann meist noch brutaler…

    P.S. Ich bin kein Freund der EZB und bin – wenn auch aus anderen Gründen – gegen dieses Bankenkonstrukt eingestellt. Aber was die Linke gerade aufführt zeigt, dass der ideologische Kern der Kommunisten wie schon immer und überall einfach hasszerfressen, aggressiv und brutal ist.

  4. FDominicus

    Herr Holzer:
    “Gerechtigkeit gibt es nicht, höchstens ein Urteil nach Recht und Gesetz”
    Wie wahr, wie wahr, welch weiser Satz

    Ich denke Sie irren sich. Ich denke maximal reicht es zu:
    “Gerechtigkeit gibt es nicht, höchstens ein Urteil nach Gesetzen”

    Wo verorten Sie das Recht in den Gesetzen?

  5. Thomas Holzer

    Da haben Sie schon recht; die derzeit fast schon im Stundentakt verabschiedeten Gesetze verdienen diese Bezeichnung natürlich gar nicht!

  6. Thomas Holzer

    Linke könnte man auch als demokratisch legitimierte, organisierte Kriminalität bezeichnen 😉

  7. Herbert Manninger

    @Thomas Holzer
    Siehe Frankfurt: Dort wütet derzeit die linke SA, stets gehätschelt von SPD und LINKE und geduldet von CDU/CSU.
    Solange es gegen missliebige Bürgerbewegungen, sofort hetzerisch als ,,rechte Brut” diffamiert, geht, sind diese Verbrecherbanden, äh, ,,Autonome” ja willkommen.

  8. Fragolin

    Wenn in Sachsen enttäuschte Bürger schweigend durch die Straßen ziehen, ist das ein rechtsextremer Mob, der den Rechtsstaat angreift und die Demokratie gefährdet und daher mit aller Macht bekämpft werden muss.
    Wenn in Hessen hunderte vermummte Chaoten brandschatzend durch die Straßen randalieren, handelt es sich um kapitalismuskritische Aktivisten, die nur durch die Polizeipräsenz provoziert werden und die man sich im Sinne der “Deeskalation” einfach austoben lassen soll.
    Eine Partei, ein Gewerkschaftsbund, ein politischer Verein, der dieses steinewerfende, zerstörende, brandschatzende Gesindel organisiert und Verständnis für Aggression und Zerstörungswut kommuniziert, gehört von Rechts wegen sofort verboten, aufgelöst und das Vermögen zur Entschädigung der Opfer konfisziert. Aber zum Glück haben die Rädelsführer starken medialen Beistand, deshalb nennen nur sehr wenige Medienberichte das Kind beim Namen und sparen sich die üblichen euphemistischen Beschönigungen.
    Die Bilder aus Frankfurt zeigten heute eine Stadt, die unter Qualmwolken versank wie nach einem Bombenangriff. Das ist keine Demonstration, das ist keine Kapitalismuskritik – das ist Terrorismus!
    Aber wen wundert dies, sitzen im Hintergrund doch ausschließlich Marxisten und Kommunisten – und die sind ja bekannt für ihr warmherziges Menschenbild und ihre friedliche Lebenspraxis.

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