Das Islam-Chaos im Weissen Haus

Von | 16. April 2017

“Die Leute, die US-Präsident Donald J. Trump mit der Leitung seines außenpolitischen Teams betraut hat, könnten es noch schwerer machen, das von ihm in seiner Antrittsrede gegebene Versprechen einzulösen, den “radikalen islamischen Terrorismus” “vom Angesicht der Erde” zu tilgen – was ja selbst unter den günstigsten Umständen schon eine Herkulesaufgabe wäre.
Schaut man sich an, wer in die verschiedenen Agenturen innerhalb des nationalen Sicherheitsapparats der Vereinigten Staaten berufen wurde, dann sieht man, dass die wichtigen Mitglieder in Trumps außenpolitischem Team sehr unterschiedliche Auffassungen über die vom radikalen Islam ausgehende Bedrohung und das Wesen des Islam selbst vertreten. Auch was die Herangehensweise im Hinblick auf den Iran, den arabisch-israelischen Konflikt, die Europäische Union, Russland, Globalismus und andere Angelegenheiten der nationalen Sicherheit betrifft, stimmen sie nicht überein…..” (weiter hier)

7 Gedanken zu „Das Islam-Chaos im Weissen Haus

  1. mariuslupus

    Wieder die nächsten Besserwisser. Donald Trump ist cca 60 Tage im Amt. Hat in der Zeit mehr getan um den Terrorismus zu bekämpfen, als sein Vorgänger in acht Jahren.

  2. Selbstdenker

    Anbei ein längeres, aber sehr sehenswertes Video von Sargon of Akkad zum Syrien Konflikt:
    https://www.youtube.com/watch?v=FmxRddgpo-I

    Meiner Meinung nach ist am Deep State etwas dran. Die Geheimdienste arbeiten den Narrativ aus, den sie in der jeweiligen US-Administration, internationalen Gremien und schließlich über die Mainstreammedien einspeisen.

    Ein (jeder) US-Präsident – speziell wenn er innenpolitisch unter Druck steht – handelt gemäss den “Analysen” der Geheimdienste, wobei sehr fraglich ist, ob z.B. die “Analysen” vom CIA überhaupt im nationalen Interesse der USA sind.

    Meiner Meinung nach sind die USA in mehrfacher Hinsicht ein tragischer Gigant, der
    1) von mehreren Krebsgeschwüren kulturell von innen aufgefressen wird,
    2) bei dem sich etwas fremdes, geradezu dämonisches in den Bereich zwischen Wahrnehmung und Schlussfolgerung eingenistet hat und der
    3) sich aufgrund von Punkt 1) und insbesondere von Punkt 2) existenzbedrohlich verausgabt.

    Im Gegensatz zu vielen, sehe ich die Quelle der westlichen Selbstzerstörung allerdings nicht in Jerusalem, sondern in Riad. Dafür spricht insbesondere, dass sämtliche westliche “Steckenpferde” der vergangenen 20 Jahre wie ein Katalysator für die Islamisierung des Westens gewirkt haben bzw. noch immer wirken.

    Es wird im Grunde genommen eine Kettenreaktion epochaler Fehlentscheidungen nach der anderen intiiert, wobei jede für sich dem verantwortlichen Entscheidungsträger zunächst plausibel erscheint. Der Schlüssel liegt im Framing: jene Teile, die dem Verantwortungsträger wichtig sind, werden hervorgehoben und die sozusagen erwünschten “Nebenwirkungen” entweder nicht oder nur im Kleingedruckten erwähnt.

    Die islamistischen Ideologen wollen den Westen im ersten Schritt nicht bekämpfen oder zerstören, sondern beherrschen. Die Umsetzung von diesem Ziel ist bereits sehr weit fortgeschritten. Die Mittel der Wahl sind Infiltration, innere Zersetzung sowie ein asymetrischer Kampf mit Angriffen auf allen Eben, insbesondere aber auf den Fundamenten.

    Es gibt meiner persönlichen Meinung nach zwei Szenarien:
    1) Die Administration von Trump wurde geknackt, wie auch die seiner Vorgänger oder
    2) Trump beherrscht eine Art “4D-Schach” und es folgt – wie es in der Vergangenheit bereits öfters pasiert ist – ein genialer Schachzug, mit dem niemand gerechnet hat

  3. raindancer

    @Sebstdenker
    Stimme vollkommen zu ausnahmsweise

  4. waldsee

    Sahar N. und die anderen Personen sind sicher mit Vorsicht zu betrachten,aber auch die Jihadwatch hat Herren.cui bono zu diesem Bericht.

  5. aneagle

    @Selbstdenker
    ad 4D-Schach: in Riad, Teheran, Moskau und Peking sitzen die weitaus besseren Schachspieler. Sie sind allesamt erfahrener, haben ein unumstößliches aber realistischeres Weltbild und müssen sich nicht um ihre Bevölkerungen kümmern (Martin Merkels Wunschtraum 🙂 )

  6. sokrates9

    Glaube dass Trump derzeit im Intrigantenstadel den falschen Einflüsterern nachläuft. Meine Hoffnung ist nur dass er das mal kapiert und dann einen Konflikt nicht aussitzt sondern die Leute gnadenlos feuert!
    Beispiel Giftgasangriff von Assad! Bin überzeugt dass man das Assad von den Rebellen untergeschoben und Trump erwartungsgemäß reagiert hat! Wenn Trump kapiert dass er da “gelegt” wurde könnte er wieder die Front wechseln!

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